Jeder kennt es, manche meiden es, andere übertreiben es: die Kommunikation am Arbeitsplatz. Man arbeitet meistens mit Menschen zusammen, die man sich nicht ausgesucht hat und kommt mit ihnen beruflich ins Gespräch – betreut gemeinsam Projekte, unternimmt Dienstreisen, deckt Öffnungszeiten und gemeinsame Schichten ab, arbeitet im facettenreichen Team (etc), manchmal alles in unterschiedlichen hierarchischen Ebenen. Leitende und Mitarbeitende, auch untereinander, sind dazu gelegentlich verschiedener Meinung, auch zur Arbeitsplatzgestaltung, Aufgabenbereichen, Einsatzmöglichkeiten und hierfür ist eine offene und gute Kommunikation, eine kompetente Führung und ein harmonisches Miteinander wichtig und nötig, damit man gern und mit Freude zur Arbeit gehen kann. Daran sind vermutlich alle Arbeitnehmende und Arbeitgebende interessiert, wissen aber vielleicht nicht, wie sie das erreichen und umsetzen können.
Zu dieser breitgefächerten Thematik gibt es sehr viel Literatur und unterschiedliche Ratgeber, auch die Hochschulbibliothek bietet ein breites Spektrum dessen an, von welchem ein Teil ab heute in der Vitrine der Hauptbibliothek ausgestellt ist. Die Bücher können ausgeliehen werden, sprechen Sie uns gern während des Ausleihdienstes an!
Auch in diesem Jahr haben die Bachelor- und Master-Absolventinnen der Studienrichtung Modedesign an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg außergewöhnliche kreative Leistungen erbracht. Ihre Abschlusskollektionen decken eine beeindruckende Bandbreite an Themen ab, von der Bewahrung familiärer Traditionen bis hin zu modernen gesellschaftlichen Fragestellungen. Jede Kollektion ist ein einzigartiges Statement, das die persönliche Handschrift der Designerinnen trägt und auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten ist.
Ein gemeinsames Anliegen aller Designerinnen ist die Nachhaltigkeit, die sich in der Verwendung umweltfreundlicher Materialien, zeitloser einzigartiger Designs und verantwortungsvoller Produktion widerspiegelt. Diese Prinzipien, ein Kernaspekt ihrer Ausbildung, wurden von jeder Absolventin auf ganz eigene Weise in ihren Kollektionen umgesetzt.
Maria Heinisch bewahrt in ihrer Kollektion Blütezeit das Erbe ihrer Familie und verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitlosen Schnitten. Inspiriert von den ländlichen Wurzeln ihrer Ahnen, spiegelt ihre Arbeit eine tiefe Verbundenheit zur Natur und zur Familiengeschichte wider. Die nachhaltige Materialwahl und langlebigen Designs sind ein Ausdruck ihrer Wertschätzung für die Umwelt und die zukünftigen Generationen.
Antonela Jagic kombiniert in ihrer Kollektion Traditional Identity traditionelle kroatische Trachten mit zeitgemäßen Designelementen. Durch die Verschmelzung von historischen Symbolen und moderner Mode stärkt sie die weibliche Identität und bringt das kulturelle Erbe Kroatiens auf den Laufsteg. Die Verwendung nachhaltiger Materialien unterstreicht dabei die Verbindung von Tradition und Zukunft.
Xenia Mühle entführt mit The lost City of Atlantis in eine tiefere, philosophische Auseinandersetzung mit dem Mythos Atlantis. Ihre Kollektion, die Unikate aus nachhaltigen Materialien umfasst, geht über bloße Mode hinaus und versteht Kleidung als Kunst, die Geschichten erzählt und den Betrachter in andere Welten führt. Sie verknüpft Platons Ideenwelt mit moderner Mode und schafft Unikate, die einen intimen Einblick in ihre persönliche Gedankenwelt gewähren. Die zeitlosen Stücke sind nicht nur künstlerisch, sondern auch nachhaltig gedacht.
Sarah Oberkofler wendet sich mit In Her Image der modernen feministischen Mode zu. Ihre Kollektion feiert die Stärke und Unabhängigkeit der Frau, inspiriert von den Gewändern griechischer Göttinnen. Mit kräftigen Farben und variablen Bekleidungsformen lädt sie dazu ein, Mode als Ausdruck von Selbstbewusstsein und individueller Freiheit zu erleben. Die Kleider, die aus dem gekonnten Umgang mit dem Drapieren resultieren, lassen sich an unterschiedliche Körperformen und Looks anpassen, wodurch eine lange Nutzbarkeit gewährleistet ist.
Nicole Schumacher widmet sich in Die vier Jahreszeiten der Verbindung von Mode und Musik. Ihre Slow-Fashion-Kollektion, inspiriert von Vivaldis Meisterwerk, bietet ein flexibles Baukastensystem für eine vielseitige Capsule Wardrobe. Zeitlose Designs und natürliche Materialien sorgen dafür, dass die Kollektion über viele Jahre hinweg tragbar bleibt, während sie zugleich den Geist klassischer Musik feiert.
Leonie Gruschwitz setzt mit ihrer Masterarbeit SUITs 2.0 auf die Modernisierung des klassischen Anzugs. Durch den Einsatz innovativer, nachhaltiger Materialien und Technologien wie antibakteriellen Oberflächen kombiniert sie Tradition mit Zukunft und zeigt, dass Langlebigkeit und Eleganz im Anzug zeitlos bleiben.
Magdalena Helaß präsentiert mit BOLD MOVE eine Herbst/Winter-Damenkollektion, die Flexibilität und Komfort in den Vordergrund stellt. Die Outfits, deren Flächengestaltung von eigenen Naturfotografien inspiriert wurden, sind für den Alltag entworfen und passen sich durch ein vielfältiges Layeringprinzip den wechselnden Wetterbedingungen an. Die Kombination aus natürlichen Materialien und zeitlosen eigenständigen Designs bietet eine nachhaltige Antwort auf kurzlebige Modetrends.
Anna Straßer visualisiert in ihrer Kollektion THE 7 DEADLY SINS die sieben Todsünden in Form textiler Kunstwerke, die in eine dynamische Beziehung mit dem Träger oder der Trägerin treten. Die Verwendung des Seils als zentrales Gestaltungselement verbindet die Kollektion und thematisiert symbolhaft die einschränkende Wirkung veralteter Regelwerke auf den Menschen.
Diese herausragenden Abschlussarbeiten, die sowohl kreative Visionen als auch ein starkes Engagement für Nachhaltigkeit zeigen, wurden im Rahmen der beeindruckenden Abschlussshow der diesjährigen Mercedes Fashion Night präsentiert, ebenso zum Tag der offenen Tür in Schneeberg. Besucherinnen und Besucher der Ausstellung, welche sich ab heute im Erdgeschoss der Hauptbibliothek befindet, dürfen sich auf eine Vielfalt an Mode freuen, die weit über das Gewöhnliche hinausgeht und gleichzeitig wichtige gesellschaftliche Themen aufgreift.
Die Ausstellung kann noch bis ins neue Jahr hinein und somit auch zum Hochschulinformationstag am 09.01.2025 besucht werden. Passend dazu ist auch die Vitrine der Hauptbibliothek mit Büchern der Zweigbibliothek Schneeberg durch uns gestaltet wurden. Die Medien können ausgeliehen werden, sprechen Sie uns gerne an.
In der modernen Wissenschaft stehen immer mehr wissenschaftliche Publikationen ohne Zugangsbeschränkungen und völlig legal zum Lesen, zum Download und oft auch zur Weiterverbreitung zur Verfügung. Das nennt man Open Access. Um diese Tendenz zu unterstützen, sind viele Beteiligte gefragt: Wissenschaftler(innen), Verlage, Institutionen – und darunter auch wir als Hochschulbibliothek der WHZ.
Ein Ergebnis unserer Bemühungen können Sie jetzt auf unserer Webseite erkunden: Wir haben dort einen eigenen Bereich für Open Access geschaffen, um dessen Bedeutung gerecht zu werden. Die dortigen Seiten richten sich insbesondere an Forscher(innen) der Westsächsischen Hochschule; aber auch alle anderen Interessierten finden dort viele hilfreiche und weiterführenden Informationen zum Thema. Schauen Sie gerne vorbei!
Neben dem Bereich auf unserer Webseite bieten wir als Hochschulbibliothek schon seit längerer Zeit weitere Services rund um Open Access an:
Referenzen für Open-Access-Publikationen im Bibliothekskatalog: Sie können Ihre Suche im Bibliothekskatalog auf frei zugängliche Online-Publikationen beschränken. Haken Sie links neben den Suchergebnissen unter dem Reiter Zugang einfach Open Access an. Beachten Sie nur, dass Sie damit auch für die Hochschulangehörigen lizenzierte Veröffentlichungen aus Ihrer Suche ausschließen!
Publizieren auf LIBDOC: Als Wissenschaftler(in) an der WHZ können Sie auf unserem Publikationsserver LIBDOC in Absprache mit uns unkompliziert und frei zugänglich veröffentlichen. Ihre Publikation wird damit auf lange Zeit online archiviert; ihr wird ein DOI verliehen und sie wird in übergeordneten Suchmaschinen auffindbar sein. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Wenn Sie weitere Fragen über Open Access allgemein und an der Hochschulbibliothek haben, kontaktieren Sie uns gerne!
Eine besinnliche Adventszeit und friedliche Weihnachtstage wünscht das Team der Hochschulbibliothek. Glück, Liebe und Gesundheit sollen im neuen Jahr ebenso treue Begleiter sein, wie Zufriedenheit und Schaffenskraft. ♥
In der Hauptbibliothek befinden sich im Ergeschoss unsere Neuerwerbungsregale, zudem ein monatlich wechselndes Themenregal. Die präsentierten Medien sind direkt ausleihbar, sowohl die Neuerwerbungen, als auch vom Themenbereich.
Diesen Monat gibt es im Themenregal ein Spezial, denn das Team der Hochschulbibliothek hat auch in diesem Jahr wieder ihre Erwerbungsvorschläge eingereicht und eine Auswahl davon wurde gekauft, bunt gemischt sind die Themen von Kochbüchern, Geschichte über Psychologie, Medizin und weiteres und warten nun auf neugierige Leser und Wissbegierige.
Haben Sie auch Erwerbungsvorschläge für die Bibliothek? Literatur, die gut in unseren Bestand passen würde, aber noch fehlt? Medien, die Sie für das Studium und die Abschlussarbeiten benötigen?
Machen Sie gern einen Erwerbungsvorschlag direkt HIER über das Formular.
Um Sie bestmöglich bei Ihren Studienvorbereitungen und Recherchen zu unterstützen, erweitern wir ab dieser Woche die Öffnungszeiten der Hauptbibliothek bis in die Abendstunden:
Montag bis Freitag: 09.00 Uhr – 20.00 Uhr
Zu folgenden Zeiten übernimmt der Sicherheitsdienst die Bibliotheksaufsicht:
Montag ab 15 Uhr Dienstag bis Donnerstag ab 17 Uhr Freitag ab 14 Uhr
Ab diesen Zeiten kann die Bibliothek nur noch im Erdgeschoss genutzt werden. Trotz der brandschutzbedingten Einschränkungen stehen Ihnen dann folgende Angebote weiterhin zur Verfügung:
Aufenthalt im Erdgeschoss und Atrium
Nutzung der dortigen Arbeitsplätze und PCs
Drucken, Kopieren, Scannen
Ausleihe und Rückgabe von Medien an den Selbstverbuchungsgeräten
Zugang zu aktuellen Zeitschriften und Zeitungen
Bitte beachten Sie:
Serviceangebote wie Beratung, Recherchehilfe oder technische Unterstützung durch das Bibliothekspersonal sowie der Zugang zu Medien aus den oberen und unteren Etagen stehen nur bis zum Dienstende des Bibliothekspersonals zur Verfügung.
Die Zweigbibliothek Scheffelstraße hat zu den gewohnten Zeiten geöffnet:
In der Vitrine der Hauptbibliothek wird seit heute das Thema „Mentale Gesundheit sollte KEIN Glücksfall sein“ präsentiert. Die Thematik ist sehr umfangreich, vielfältig und vor allem eins: allgegenwärtig. Es gibt sehr viele Methoden und Möglichkeiten, seine mentale Gesundheit zu stärken, zu unterstützen oder gar erst wiederzuentdecken. Einhergehend damit sind aber auch die Bereiche der Depressionsprävension, (Zukunfts)Angstbewältigung, Selbstfürsorge und Resilienz (und viele weitere) von Bedeutung.
Im Bibliotheksbestand befindet sich dazu eine Vielzahl an aktueller Literatur, wovon sich einige Exemplare nun in der Vitrinenausstellung befinden und jederzeit ausgeliehen werden können.
Gerade jetzt, wo der Herbst und die grau-nassen Tage vor der Tür stehen und der Winter naht, ist es wichtig, auf sich und die psychische Gesundheit und Stabilität zu achten und gegebenenfalls gibt eins dieser Bücher noch eine neue Perspektive, einen neuen Anreiz oder einfach die Möglichkeit, dem Regenwetter zu entfliehen – mit einem guten Buch aus der Bibliothek Zuhause auf der Couch oder im Lieblingscafé der Stadt.
Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten. Als der Frühling wiederkehrte – im April – um die Erde zu heiraten, da wuchsen in meinem Garten schöne Blumen. Khalil Gibran
Vom 03.06.2024 bis 19.06.2024 ist in der Hauptbibliothek im Erdgeschoss die Ausstellung „DEMENSCH“ von Peter Gaymann zu sehen, sichtbar direkt zum Fußgängerbereich vor der Bibliothek.
Die Bilder präsentieren Cartoons, die den Alltag von Menschen mit Demenz und ihrem Umfeld humorvoll und respektvoll beleuchten. Sie kombiniert Ernsthaftigkeit mit Humor, fördert ein tieferes Verständnis für das Leben mit Demenz und baut Berührungsängste ab. Lachen ist dabei nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht, um den Umgang mit dieser Herausforderung zu erleichtern.
Die Ausstellung findet im Namen der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Zwickau statt. Dies ist ein lokales Unterstützungsnetzwerk mit dem Ziel der Erstellung und Weiterentwicklung passender Angebote und Strukturen für Menschen mit Demenz und deren Zu- und Angehörigen. Um das Netzwerk nachhaltig und transparent zu gestalten, bezieht es vorhandene Strukturen und Akteure aus dem Landkreis Zwickau ein.
Studierende der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften beteiligen sich im Rahmen von Projekt- oder Abschlussarbeiten, aber auch im Rahmen von Praktika aktiv an der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Zwickau und helfen dabei die gemeinsam gesteckten Ziele der Kooperationspartner zu erreichen und inhaltlich bspw. im Rahmen der Bedarfsanalyse, Veranstaltungen und Angebotsentwicklung zu unterstützen.
Zur Bilderausstellung wurde auch die Vitrine der Hauptbibliothek thematisiert und präsentiert einen Auszug an Fachliteratur zum Thema Demenz, weitere Medien befinden sich noch im Bestand, vornehmlich in der Zweigbibliothek Scheffelstraße zu finden. Die ausgestellten Bücher können vorgemerkt und später auch ausgeliehen werden.
Der Innenhof der Hauptbibliothek durfte lange Zeit nicht betreten und genutzt werden, erst durch die Pandemie, der damit einhergehenden Schließzeit und folgend eingeschränkten Zugangsvorraussetzungen, gab es in der Zeit auch noch eine Havarie, mit großflächigem Wasserschaden im Erdgeschoss der Bibliothek. Es folgten Bauarbeiten durch Fachfirmen, Umplanungen, Erneuerungen und kürzlich eine Reinigung der Glasflächen im Atrium.
Nun ist es endlich soweit, heute wurden die Tische und Stühle wieder gestellt und der Innenhof darf zu den Öffnungszeiten wieder als Lern- und Arbeitsort genutzt werden. Die zwei Säulen dienen als Stromlieferanten und sind wieder am Netz angeschlossen.
Die grüne Wand, die mit Dämmerungsbeginn ein sanftes Licht ausstrahlt und erst im Morgengrauen erlischt, symbolisiert übrigens ein Buch.
Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. (kurz FGSV) erarbeitet und publiziert das interdisziplinär abgestimmte Technische Regelwerk für das gesamte Straßen- und Verkehrswesen in Deutschland und entwickelt es ständig weiter. Dieses Regelwerk dient als Planungs- und Umsetzungsstandard für alle Projektvorhaben im Straßenbau, in der Straßenverkehrstechnik und in der Verkehrsplanung.
Für Hochschulangehörige ist das Technisches Regelwerk nun auf 4 Computern der Hochschulbibliothek verfügbar. Jeweils 2 PCs befinden sich in der Hauptbibliothek (Erdgeschoss, hinter den Selbstverbuchern im Thekenbereich) und in der Zweigbibliothek Scheffelstraße (gegenüber der Ausleihtheke). Eine Anmeldung mit dem WHZ-Login ist an den gekennzeichneten Bildschirmen nötig, um mit dem FGSV-Reader auf die Richtlinien zugreifen zu können.
Ergänzend zum großen Onlinesortiment der Forschungsgesellschaft befinden sich auch zahlreiche Printausgaben der FGSV im Bibliotheksbestand und sind somit allen Interessierten zugänglich.