Es wird wieder wärmer.
Der Winter friert nieder,
gibt zögernd uns
Stücke der Erde frei.
die Amsel beginn
ihre Frühlingslieder.
Du nimmst meine Hände
und lächelst dabei.
Bald ist es geschafft,
das Ende des Dunkels.
Bald werden die Blumen
sich zeigen dem Licht.
Mich stimmt etwas heiter,
denn so war es immer.
Der Frühling wird kommen,
denn Winter bleibt nicht.
Am 07.03.2016 beginnt das neue Semester an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Wir planen schon die neuen Veranstaltungen in der Bibliothek und hätten noch Kapazitäten offen, ebenso für das folgende Wintersemester diesen Jahres. Haben Sie Wünsche oder Vorschläge? Welche Themen sollten wir unbedingt mit in unseren Veranstaltungsplan aufnehmen? Sie können uns gerne einen Blogkommentar hinterlassen, eine Nachricht auf unserer Facebookseite schreiben (https://www.facebook.com/HSB.Zwickau) oder eine Email an Maria.Diebel@fh-zwickau.de senden.
Falls Sie Bücherwünsche haben, können Sie uns einen Erwerbungsvorschlag hinterlassen. Einfach mit der Bibliotheksnummer und Ihrem Passwort anmelden, Formular ausfüllen und Erstausleiher werden! Zum Erwerbungsvorschlag (Nicht alle Erwerbungsvorschläge können berücksichtigt werden, aber die Chancen stehen gut! Sollte Ihr Vorschlag nicht berücksichtigt werden, informieren wir Sie)
Gern nehmen wir auch Lob und Kritik entgegen und sind für Verbesserungsvorschläge offen.
Man muss sich immerfort verändern,
erneuen, verjüngen, um nicht zu verstocken. Johann Wolfgang von Goethe
Dresden, Stadtteil Striesen
In jedem Winter steckt ein zitternder Frühling, und hinter dem Schleier jeder Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen.
Lesung mit der Autorin Eleonora Hummel zu ihrem Roman „In guten Händen, in einem schönen Land“
am 19.01.2016 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt.
Der Eintritt ist frei!
Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.
Inhaltsangabe (Klappentext der Hardcoverausgabe 2013 – Steidl Verlag):
Vikas Mutter lebt. Sie hat nur etwas Schlimmes getan. Deswegen darf sie nicht mit ihrer Tochter zusammen sein. Es ist ihre Strafe, nicht Vikas.
So viel hat das Mädchen verstanden. Warum aber ihre Mutter, Olessia, eine halbe Ewigkeit im russischen Arbeitslager verbringt, das sagt ihr niemand. Nicht die Erzieherinnen im Kinderheim, und auch nicht Nina. Obwohl die es wissen müsste. Sie war ja selbst im Gulag, kam nur früher frei, hat Vika gefunden und liebt sie jetzt.
Olessias Chancen stehen schlecht, als auch sie 1958 endlich entlassen wird. Wer würde ihr noch ein Kind anvertrauen? Doch ihre Hoffnung ist wie ein Hefeteig. Stülpt Olessia ihr einen Deckel über, hebt die Hoffnung ihn immer wieder an, lässt Olessia glauben, da wären unsichtbare Bande zwischen Vika und ihr, Nachwirkungen der Nabelschnur.
Mit Olessias Befreiung geht für alle drei der Kampf in eine neue Runde, gegen den russischen Winter und den Sowjet-Apparat, um einen Menschen an der Seite und für eine eigene, endlich glückliche Geschichte. Jede kämpft mit ihrer Waffe: mit kindlicher Logik die eine, mit Zähigkeit die andere und mit der Kunst die dritte.
Eleonora Hummel wurde 1970 in Astana/Kasachstan geboren. 1980 zog die Familie in den Nordkaukasus und siedelte zwei Jahre später nach Dresden über. Ihr viel beachtetes Debüt „Die Fische von Berlin“ sowie ihr zweiter Roman, „Die Venus im Fenster“, sind ebenfalls bei Steidl erschienen. Eleonora Hummel hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und, für einen Auszug aus „In guten Händen, in einem schönen Land“, den Hohenemser Literaturpreis.
Ein Jahr ist nichts, wenn man’s verputzt, ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt. Ein Jahr ist nichts; wenn man’s verflacht; ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht. Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt; in eigenem Sinn genossen und gestrebt. Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot, das uns im Innern nicht ein Neues bot. Das Jahr war viel, in allem Leide reich, das uns getroffen mit des Geistes Streich. Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang: nur nach dem Vollen mißt des Lebens Gang, ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr. Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.
Wir freuen uns darauf all unsere Nutzer und Besucher am 04.01.2016
wieder in unseren Häusern gegrüßen zu dürfen.
Bis dahin wünschen wir allen eine angenehme, besinnliche Zeit!
In der ersten Hälfte der Ausbildung werden uns zukünfigen Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Bibliothek auch grundlegende Kenntnisse zum Archivwesen vermittelt, welche dann auch in der bald bevorstehenden Zwischenprüfung abgefragt werden.
Um mein theoretisches Wissen mit praktischen Kenntnissen zu verknüpfen, absolvierte ich in den vergangen vier Wochen zwei Pratika in zwei verschiedenen Archiven.
Zuerst war ich zwei Wochen im Stadtarchiv Zwickau.
Meine Hauptaufgabe bestand darin, historische Zeitungsartikel aus dem Jahr 1878 zu erschließen.
Jedoch hatte ich auch mit sehr alten, kostbaren Urkunden, Akten und Büchern zu tun – was wirklich beeindruckend war! Originalbriefe von Martin Luther und Thomas Müntzer hatten sicherlich noch nicht viele Menschen in den Händen!
In diesen zwei Wochen habe ich viel über Strukturen in Archiven gelernt, über fachgerechte Lagerung von Archivgut, dessen Erschließung und Digitalisierung.
Die zweite Station war dann das Hochschularchiv der Westsächsischen Hochschule, welches seit diesem Jahr von Sophie Schäfer geleitet wird und an die Hochschulbibliothek angegliedert wurde.
Hier archivierte ich Studentenakten, wir besichtigten das Zweigarchiv Reichenbach und ich begann mit der archivischen Bearbeitung und Digitalisierung des recht umfangreichen Fotobestandes.
Mein bereits erworbenes Wissen konnte ich hier anwenden und noch einmal auffrischen!
Archivieren von StudentenaktenBearbeitung des Fotobestandes
Ich bin gespannt, welche verschiedenen Praktika mich noch erwarten…
Die Vitrine der Hauptbibliothek wurde neu gestaltet. Thematisiert wird dieses Mal die Handarbeitstechniken als Grundlage für ein erfolgreiches Studium der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg zum Modedesigner oder in der Studienrichtung Texilkunst/Textildesign.
Weitere Informationen zur Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg finden Sie HIER
Weitere Medien, vorallem Bücher, finden Sie zum Thema
in unserer Zweigbibliothek in Schneeberg.
Winternacht
Wie ist so herrlich die Winternacht, Es glänzt der Mond in voller Pracht Mit den silbernen Sternen am Himmelszelt.
Es zieht der Frost durch Wald und Feld Und überspinnet jedes Reis Und alle Halme silberweiß
Er hauchet über dem See und im Nu, Noch eh` wir`s denken, friert er zu.
So hat der Winter auch unser gedacht Und über Nacht uns Freude gebracht. Nun wollen wir auch dem Winter nicht grollen Und ihm auch Lieder des Dankens zollen.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874,
Hochschullehrer und Dichter