Kategorie: Altbestand

  • Medienumzug in der Bibliothek

    Medienumzug in der Bibliothek

    In der Hauptbibliothek werden seit einiger Zeit die Bestände umgeräumt, Medienbereiche zusammengelegt, umsortiert, geordnet und neu aufgestellt. Der Standort Reichenbach zieht bald nach Zwickau um – somit auch die Zweigbibliothek Reichenbach und deren wertvolle Bestände und dafür braucht es Platz, der geschaffen wird.

    NEU: Die vergangenen Zeitschriftenjahrgänge befinden sich im Magazin der Bibliothek, die letzten Jahre nun auf der Empore im Untergeschoss, thematisch und alphabetisch aufgestellt und die Gesetzesblätter und -texte im Gruppenraum der selbigen Etage.

    An der Wand im 1. Obergeschoss sind die Mediengruppen B und C umgezogen und im 2. Obergeschoss ziehen momentan W, X und Y um, ebenfalls an die Wandseite der Etage. Danach werden die einzelnen Gruppen in den freigewordenen Regalen gerückt, damit der Bestand der Zweigbibliothek direkt umziehen kann, sobald der Standort Reichenbach verlegt wird. Die Umstellung der Medien wird auch im Bibliothekskatalog zeitnah nachbearbeitet, damit alles uptodate recherchierbar ist.

    Sollten Sie etwas nicht finden, sprechen sie uns bitte an, wir helfen Ihnen sehr gern weiter! ♥

  • Die Digitalisierung macht’s möglich

    Die Digitalisierung macht’s möglich

    – Wie man als Publikation auf sich aufmerksam macht, ohne das Haus zu verlassen. –

    Die vergangenen Monate haben uns gezeigt, dass es hilfreich sein kann, zuhause zu bleiben. Dies gilt nicht nur für uns Menschen, sondern es ist durchaus auch für Publikationen anzuwenden, v.a. wenn es sich um historisch wertvollen Altbestand handelt.

    Unsere Bibliothek verfügt über rund 1400 historische Bestände als gebundene Werke, Mappen oder Einzeldrucke. Das Schriftgut stammt aus den Vorgängereinrichtungen unserer Standorte in Reichenbach und Schneeberg und reicht bis ins Jahr 1830 zurück.

    Die bis 1901 erschienenen und damit urheberrechtlich unbedenklichen Bestände wurden bereits 2015/2016 im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms Wissenschaft und Kultur als lizenzfreie Online-Ressourcen digitalisiert und damit auf lange Zeit für die Welt sichtbar gemacht. Die Werke stehen somit in digitaler Form für die wissenschaftliche Recherche zur Verfügung, während die wertvollen Originale geschützt werden können. Das Digitalisierungsprogramm wird vom Freistaat Sachsen gefördert und von der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) koordiniert.

    Alle erstellten Digitalisate sind über nationale und internationale Kataloge auffindbar. So kam es, dass das ModeMuseum in Antwerpen (Belgien) bei seinen umfangreichen Recherchearbeiten für die Ausstellung zum Thema „Entwicklung der Spitze in Antwerpen vom 16. Jh. bis zur zeitgenössischen Mode“ auf ein solches Dokument aufmerksam wurde. Es handelt sich um das 1880 neu aufgelegte Musterbuch aus dem 16. Jh. „Modelbuch aller art nehewercks und stickens“ von Christian Egenolff.

    (c) Buchcover Ausstellungskatalog
    (c) Buchcover Ausstellungskatalog

    Die Westsächsische Hochschule Zwickau, insbesondere die Hochschulbibliothek ist besonders stolz, dass die im Buch abgedruckte Abbildung einer Jagdszene nun auch im parallel publizierten Werk „P.LACE.S – Looking through Flemish Lace“ auf Seite 24 veröffentlicht wurde. Auf diese Weise kann ein Werk, welches die ganze Zeit geschützt in unserer Zweigbibliothek Schneeberg aufbewahrt wird, dennoch auf sich aufmerksam machen und „berühmt werden“.

    Die Ausstellung im ModeMuseum, kurz MoMu, in Antwerpen wurde im September dieses Jahres eröffnet und ist noch bis zum 2. Januar 2022 zu besichtigen. Die oben genannte Publikation ist der Ausstellungskatalog dazu und ist in unserer Zweigstelle in Schneeberg ausleihbar.

     

  • Zeitschriftenaltbestand bald neu sortiert

    Nachdem der Umzug der alten Reichenbacher Zweigbibliothek ins Hauptgebäude der Klinkhardtstraße 30 erfolgte, begann auch der Umzug des Archivs Reichenbachs, welches ebenfalls im ehemaligen Bibliotheksgebäude untergebracht war.
    Im gleichen Zuge erfolgte auch der Transport der Zeitschriftenaltbestände aus Reichenbach in die Hauptbibliothek. Zahlreiche Kartons stapelten sich in den nicht öffentlichen Räumlichkeiten und warteten seit vielen Monaten darauf, ausgepackt und sortiert zu werden.

    Die Semsterpause wird derzeit genutzt, um die Umarbeitung des Bestandes vorzunehmen. Jeder einzelne Band wird als Nachweis in lokalen und nationalen Bibliothekssystemen bearbeitet. Im Magazin der Hauptbibliothek erfolgt anschließend die langfristige Aufbewahrung.

    Die Altbestände und Zeitschriftenbände sind recherchierbar und können in der Bibliothek eingesehen werden.

    Solch eine Umarbeitung führt auch immer wieder zu Entdeckungen bisher nicht im System verzeichneter Zeitschriftenbände.

    Wie viel Zeit die Bestandsüberprüfung und komplette Umarbeitung in Anspruch nehmen wird, kann derzeit noch nicht genau abgeschätzt werden.
    Die Mitarbeiterinnen Maren Unger und Christin Klose sind maßgeblich mit der Bearbeitung beschäftigt.

  • Umzug des Zweigarchivs Reichenbach

    Im ehemaligen Wohnheimgebäude des Hochschulstandorts Reichenbach waren bis vor kurzem noch die Zweigbibliothek und ein Teil des Archivs untergebracht. Die Bibliothek zog bereits im November 2017 ins Hauptgebäude in der Klinkhardtstraße 30 und nun hat auch der Umzug des Archivs begonnen.

    Dafür wurden die Akten aus etwa 150 Regalmetern gesichtet und vorsortiert. Ein Teil ist davon bereits veraltet und nicht mehr aufbewahrungspflichtig. Alle restlichen Akten, wie Personal- und Studentenakten, Chronik-Akten, Fotos, Brigadebücher und textile Bestände, werden vorerst im Hauptgebäude in Reichenbach zwischengelagert, um später im Hauptarchiv in Zwickau ihren endgültigen Platz zu finden.

    Insgesamt wurden 150 Kartons mit den Akten vollgepackt und stehen nun für den 1. Umzug bereit. Besonders wertvolle textile Erzeugnisse werden in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich „Textile Strukturen und Technologien“ für eine spätere Ausstellung bearbeitet.

    Ein großer Dank gilt allen fleißigen Helfern, die den Umzug ermöglichen und durch ihre Fachkenntnisse und Fertigkeiten die inhaltliche und formale Aufbewahrung unterstützen.

  • Landesdigitalisierungsprogramm

    Die Digitalisierung von Beständen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken, wie auch bedeutsames Schriftgut aus weiteren Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen wird vom Freistaat Sachsen mit zusätzlichen Haushaltsmitteln finanziert. Ziel ist es einen möglichst umfassenden Online-Zugang zu Informationen und Objekten der kulturellen und wissenschaftlichen Überlieferung des Freistaates bereitzustellen.

    Koordiniert wird das Landesdigitalisierungsprogramm von der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden.

    Weiterführendene Infos:
    slub-dresden.de/landesdigitalisierungsprogramm/

    DS - TextilgeschichteIm Zuge dieses Programms wurden ca. 1.400 gebundene Werke, Mappen und Einzeldokumente aus den Beständen der Standorte Reichenbach und Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau digitalisiert.  Die Sammlung der Dokumente der „Historischen textiltechnischen Fachliteratur“ werden damit in digitaler Form für wissenschaftliche, als auch für touristische Zwecke zugänglich gemacht.

    Einen sehr interessanten Blogbeitrag von der SLUB zum Thema finden Sie hier:

    http://blog.slub-dresden.de/beitrag/2016/05/10/web-geschichte-von-der-sonntagsschule-zur-digitalen-stickerei/

  • Neuigkeiten aus dem Archiv

    Digitalisierung im Hochschularchiv der WHZ

    Im November 2015 wurde im Hochschularchiv der Westsächsischen Hochschule Zwickau mit der Digitalisierung des Altbestandes begonnen.

    Frau Schäfer am Scanner

    Mit dem Buchscanner book2net PROFI II der Firma Drescher-Mikrofilm werden zuerst die Akten des Historischen Archivs gescannt. Dies sind Urkunden, Verträge, Briefe, Nachlässe, Zeitungsartikel aber auch Fahnen und andere Textilien der 1897 gegründeten Ingenieurschule Zwickau. Einladungen, Fotoalben und Aufzeichnungen der damaligen Studierenden geben einen Einblick in das studentische und kulturelle Leben der damaligen Zeit. Hochschulpolitisch sind Lehrpläne, Jahresberichte, Versuchsprotokolle der Laboratorien oder Regularien besonders wertvoll.

    Hier ein Beispiel eines Scans:

    Sommerfest, um 1913

    Um diesen Bestand langfristig und dauerhaft zugänglich zu machen, wird er im Hochschularchiv sowohl im Original als auch digital gespeichert und archiviert.

    Zeitgleich werden alle Akten mit der Archivsoftware Augias-Express 6 verzeichnet und sind somit recherchier- und wiederfindbar.

    Screenshot aus dem Augias-Programm (Name geschwärzt):

    Augias-Screenshot

    Aus Datenschutzgründen sind die meisten Unterlagen nicht zur Veröffentlichung freigegeben, können aber mit berechtigten Gründen im Hochschularchiv eingesehen werden.

    Öffnungszeit des Hochschularchivs:

    Di-Do   9:00 – 15:00 Uhr
    und nach Vereinbarung

    Tel. 0375 536 1261

    Bei Fragen zum Thema oder zu Unterlagen vergangener (Hochschul)Zeiten können Sie sich gerne an mich wenden.

    Ihre Sophie Schäfer