1993 Bauangtrag -> 1994 Architektenwettbewerb -> Juli 1994 Abbruch der alten Bausubstanz -> Juni 1995 Archäologische Ausgrabungen -> 09.10.1995 Baubeginn -> 27.11.1996 Richtfest -> 30.06.1998 Feierliche Eröffnung des neuen Bibliotheksbaus
30.06.1998 – 30.06.2018 Wir feiern 20 Jahre Bibliotheksneubau!
Anlässlich unseres Jubiläums wird am 05.06.2018 um 17 Uhr Frau Dr. Steffi Leistner, ehemalige Direktorin der Hochschulbibliothek, einen Vortrag zu „20 Jahre Bibliotheksneubau“ halten, bei welchem die Zuhörer einen Einblick in das Baugeschehen, die Höhen und Tiefen des Baus und des Umzugs von der Lessingstraße in das neue Gebäude erhalten. Ebenso wird sie die Jahre danach beleuchten, die Bibliotheksentwicklung aufzeigen und aus ihren Erfahrungen berichten.
… vorher, nachher, jetzt und die Zukunft der Bibliothek.
Anschließend an den Vortrag von Frau Dr. Leistner hält Frau Reingard Al-Hassan, gegenwärtige Direktorin der Hochschulbibliothek, einen spannenden Vortrag zu „Diversitäten in Bibliotheken“, im Speziellen wird sie dabei auch auf die Vielfältigkeit und Zukunftsaussichten unserer Bibliothek eingehen.
Zu dem wird es eine Ausstellung zum Thema in der Vitrine geben.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei!
Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.
„Aus dem Wieratal ins Reich!“
Im idyllischen Tal des Flüsschens Wiera, 15 Kilometer nordöstlich von Zwickau gelegen, erzählt man sich nicht nur mancherlei beschauliche Geschichten aus alter Zeit, dort wurde vor wenigen Jahrzehnten auch Geschichte geschrieben:
1927 kamen Siegfried Leffler und Julius Leutheuser – zwei junge Pfarrer aus Bayern – nach Thüringen in die Kirchgemeinden Niederwiera und Flemmingen. Es gelang ihnen in wenigen Jahren, die Lehrer und Handwerker, die Jugend und die Bauern in ihren Dörfern für den Nationalsozialismus und für die Bewegung der „Deutschen Christen“ zu begeistern. Schon vor Hitlers Machtergreifung wählte fast die gesamte Bevölkerung im „Wieratal“ die NSDAP. Stolz marschierten die Burschen der SA als „Hitlers braune Bataillone“. In den Kirchgemeinden ersetzte eine neue „zeitgemäße deutsche Gottesfeier“ den herkömmlichen Gottesdienst. Nach 1933 dehnte sich die „Kirchenbewegung Deutsche Christen“ auf das ganze Deutsche Reich aus. Pfarrer Leffler wurde 1939 zum Leiter des kurz und schrecklich sogenannten „Entjudungsinstituts“ ernannt, das in der Lutherstadt Eisenach von deutschen evangelischen Landeskirchen gegründet wurde und die Aufgabe hatte, alles Jüdische aus Theologie, Kirchenmusik und Gemeindeleben auszutilgen.
Nach dem Kriegsende brach auch im Wieratal vieles zusammen. Nur bruchstückhaft gelang es, sich mit der eigenen – persönlichen wie kirchlichen – Verstrickung und Schuld in den dunklen Jahren des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.
Der Referent, Joachim Krause aus Schönberg, wird den Weg der „Deutschen Christen“ in den Jahren 1928 bis 1945 aufzeigen – ihren Aufbruch, Triumph und Niedergang – und auch die Aufarbeitung nach 1945 thematisieren. Es geht dabei nicht um Schuldzuweisung und Verurteilung, sondern um ein besseres Verstehen dessen, was damals in unserer Heimat geschah.
Der Vortrag findet am 16.01.2018 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei!
Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen
zum Studium generale eintragen lassen.
Das Internet ist mit seinem grenzenlosen Potential heute nicht mehr wegzudenken.
Man kann von [fast] überall auf die kontinuierlich wachsende Masse an Informationen zugreifen – laut Forschern verdoppelt sich das Volumen des Datenbestandes alle zwei Jahre.
Aber wie fing das eigentlich alles an?
Tim Berners-Lee – ein junger britischer Informatiker vom europäischen Kernforschungszentrum CERN – stellte am 12. März 1989 erstmals sein Konzept des WorldWideWeb vor. Die erste Reaktion seines Chefs „Vage, aber spannend“ deutete zunächst auf ein wenig Skepsis hin.
Mit diesem Informationsmanagement-System wollte er den Datenaustausch unter Forschern vereinfachen. Aber dabei blieb es nicht …
Das WorldWideWeb – später in Nexus umbenannt – breitete sich aus, wurde modernisiert und gewann auch jenseits des bisherigen Nutzerkreises an Popularität.
Oberfläche des ersten Web-Browsers von Tim Berners-Lee
Als der erste Browser (Netscape), der auch Grafiken und HTML-Frames anzeigen konnte, veröffentlich wurde, surften bereits 10 Millionen Menschen im Internet. Immer neue Browser mit vielfältigeren Möglichkeiten wurden entwickelt.
Im Jahr 2016 surfen Schätzungen zufolge 3,425 Milliarden Menschen im Internet.
Auch für Bibliotheken ist das Internet ein echter Gewinn. Nutzer können in Online-Katalogen im Bestand der Bibliothek recherchieren, Datenbanken durchforsten, E-Books lesen und teilweise downloaden – und das alles rund um die Uhr / 24 Stunden am Tag!
Bibliotheksverbünde ermöglichen des Weiteren die Online-Recherche in Katalogen anderer Bibliotheken sowie die Fernleihe, bei der Bücher aus anderen Bibliotheken bestellt und aus der eigenen verschickt werden können – die Bestellung eines Buches durch den Nutzer ist einfach und erfolgt durch wenige Klicks.
Der Austausch zwischen Bibliotheksmitarbeitern wird durch Online-Plattformen erleichtert. Hier kann man Fragen stellen, Jobangebote werden inseriert und Neuigkeiten aus dem Bibliothekswesen bekanntgemacht.
Also dann… fröhliches Surfen!
Übrigens: Woher kommt die Formulierung “im Internet surfen“?
Es war im Frühjahr 1992, und Jean Armour Polly suchte nach einem Titel für ihren gerade fertiggestellten Aufsatz. Die Bibliothekarin hatte für eine Fachzeitschrift eine Einführung zur Internetbenutzung geschrieben. Da fiel ihr Blick auf das Mousepad neben ihrer Tastatur: Es zeigte einen Surfer auf einer Welle und den Schriftzug „Information Surfer – Apple Library News Group“. Das ist es, dachte sie.
Der Aufsatz mit dem Titel „Surfing the Internet“ ging im Dezember 1992 online und wurde einer der meistgelesenen Artikel in der Steinzeit des neuen Mediums. Bald war der Begriff in aller Munde. „Damals gab es nicht viel Literatur zum Internet. Der Aufsatz gab einen guten Überblick – und er war kurz. So verbreitete er sich sehr schnell und wurde in alle möglichen Sprachen übersetzt“, erinnert sich Polly. „Der Artikel war einfach überall. Ich denke, deshalb ging die Phrase so schnell in den Sprachgebrauch ein.“
Den Auftakt der Veranstaltungen der HSB im Sommersemester 2016 macht Frau Reingard Al-Hassan am kommenden Dienstag, 12.04.2016 um 17 Uhr mit ihrem Bildervortrag zum Thema „Syrien – meine zweite Heimat“.
Frau Reingard Al-Hassan (Dipl.-Ing.), Direktorin der Hochschulbibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau, lebte selbst von 1982 – 1989 in Syrien und besuchte von 2000 bis 2011 regelmäßig Verwandte und Freunde im Land. Im Votrag zeigt sie private Fotoaufnahmen ihrer Reisen in Syrien und berichtet vom einstigen Leben dort. Sie geht dabei auf Themen der Geografie, Geschichte, Sprache, Kultur und Gesellschaft ein.
Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!
Der Eintritt ist frei!
Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.
Lesung mit der Autorin Eleonora Hummel zu ihrem Roman „In guten Händen, in einem schönen Land“
am 19.01.2016 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt.
Der Eintritt ist frei!
Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.
Inhaltsangabe (Klappentext der Hardcoverausgabe 2013 – Steidl Verlag):
Vikas Mutter lebt. Sie hat nur etwas Schlimmes getan. Deswegen darf sie nicht mit ihrer Tochter zusammen sein. Es ist ihre Strafe, nicht Vikas.
So viel hat das Mädchen verstanden. Warum aber ihre Mutter, Olessia, eine halbe Ewigkeit im russischen Arbeitslager verbringt, das sagt ihr niemand. Nicht die Erzieherinnen im Kinderheim, und auch nicht Nina. Obwohl die es wissen müsste. Sie war ja selbst im Gulag, kam nur früher frei, hat Vika gefunden und liebt sie jetzt.
Olessias Chancen stehen schlecht, als auch sie 1958 endlich entlassen wird. Wer würde ihr noch ein Kind anvertrauen? Doch ihre Hoffnung ist wie ein Hefeteig. Stülpt Olessia ihr einen Deckel über, hebt die Hoffnung ihn immer wieder an, lässt Olessia glauben, da wären unsichtbare Bande zwischen Vika und ihr, Nachwirkungen der Nabelschnur.
Mit Olessias Befreiung geht für alle drei der Kampf in eine neue Runde, gegen den russischen Winter und den Sowjet-Apparat, um einen Menschen an der Seite und für eine eigene, endlich glückliche Geschichte. Jede kämpft mit ihrer Waffe: mit kindlicher Logik die eine, mit Zähigkeit die andere und mit der Kunst die dritte.
Eleonora Hummel wurde 1970 in Astana/Kasachstan geboren. 1980 zog die Familie in den Nordkaukasus und siedelte zwei Jahre später nach Dresden über. Ihr viel beachtetes Debüt „Die Fische von Berlin“ sowie ihr zweiter Roman, „Die Venus im Fenster“, sind ebenfalls bei Steidl erschienen. Eleonora Hummel hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und, für einen Auszug aus „In guten Händen, in einem schönen Land“, den Hohenemser Literaturpreis.
Zinnober, Scharlach, Parisrot
Geschichte, Herstellung und zerstörungsfreie Untersuchung an Farbmitteln und Färbungen im Mittelalter.
Bis heute fasziniert der in Gold und leuchtenden Farben strahlende Altar der Zwickauer Marienkirche. Farbe war im Mittelalter häufig mit Kostbarkeit verbunden; farbige Kleider konnten sich nur die Wohlhabenderen leisten. Doch standen den mittelalterlichen Malern und Färbern eine ganze Reihe mineralischer und künstlicher Pigmente sowie organischer Naturfarbstoffe zur Verfügung. Für die historische und kunsthistorische Forschung bietet die Kenntnis der verwendeten Farbmittel wesentliche Einblicke in die Arbeit der Künstler, technische Entwicklungen und Handelsnetzwerke. Für die Restaurierung ist dieses Wissen unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung von Konservierungskonzepten. Aus konservatorischer Sicht ist jedoch die Entnahme von Proben für die Analyse häufig problematisch, vielfach auch nicht akzeptabel. Dies gilt besonders für kleinteilige fragile Malereien wie die Buchmalerei. Hier sind also zerstörungsfreie Analysemethoden gefragt.
Im Zentrum des Vortrags wird daher nicht der Zwickauer Altar stehen, sondern einige bedeutende Beispiele mittelalterlicher Buchmalerei, anhand derer Möglichkeiten und Grenzen zerstörungsfreier Analysemethoden für die Erforschung der mittelalterlicher Farbmittel aufgezeigt werden sollen. Sinnvolle Forschung an historischer Materialität ist nur im transdisziplinären Dialog möglich. Daher soll die naturwissenschaftliche Methodik ausgehend von den kunsthistorischen, historischen und restauratorischen Fragestellungen diskutiert werden. Frau Dr. phil. Doris Oltrogge
Am 01.12.15 um 17 Uhr findet der Vortrag von
Frau Dr. phil. Doris Oltrogge in der Hauptbibliothek statt.
Der Eintritt ist frei!
Alle Interessierten sind recht herzlich dazu eingeladen!
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Zwickau-Chemnitz der DGZfP statt.
Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.
Die Friedliche Revolution war kein Geschehen, das sich im Herbst 1989 überraschend ereignete und dann zur deutschen Wiedervereinigung führte. Bereits Anfang der 1980er Jahre kamen in Zwickau mutige Bürger zusammen, welche die SED-Diktatur verbessern und reformieren wollten. Sie versammelten sich in Basisgruppen unter dem Dach der Kirche. Sie setzten sich für Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Bewahrung der Umwelt ein. Sie lösten mit ihrem Denken, Reden und Handeln einen nachhaltigen Prozess aus. Die Bevölkerung wurde für die Themen dieser Menschenrechte sensibilisiert. Zunehmend begannen immer mehr Bürger zu fordern, alle Menschenrechte müssen auch in der DDR-Gesellschaft verwirklicht werden. Die Basisgruppen waren es, die das erste Friedensgebet organisierten und durchführten. Nach dem nächsten Friedensgebet ging dann die Bevölkerung von der Kirche auf die Straße und die Revolution nahm seinen friedlichen Verlauf.
Aber dieses weltgeschichtlich einmalige Ereignis verlief nicht so harmonisch und glatt, wie es heute gern gesehen und dargestellt wird. SED, Stasi und die Amtskirche haben massiv auf diese friedliche Entwicklung offiziell und inoffiziell Einfluss genommen. Der Status quo sollte erhalten bleiben! Als Zeitzeuge und Pfarrer werde ich diese damaligen Geschehnisse rekonstruieren und zur Diskussion stellen.
In Kooperation mit dem „Verband politisch Verfolgter des Kommunismus e.V.“ (VPVDK).
Dr. Edmund Käbisch
Wir laden Sie recht herzlich zur Veranstaltung von
Dr. Edmund Käbisch, Pfarrer i.R. Zwickau ein!
Am 14.10.2014 um 17 Uhr spricht Dr. Käbisch zum Thema
„friedliche Revolution“ in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt.
Der Eintritt ist frei!
Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.
„Meine Ländereien“ – so heißt die 2012 im Engelsdorfer Verlag Leipzig erschienene Anthologie des Förderstudios für Literatur e. V. Zwickau. Zur Lesung aus dieser Sammlung von Prosa und Lyrik und aus noch weiteren Veröffentlichungen lädt es die Zuhörenden ein, sich auf eine literarische Wanderung durch ganz unterschiedliche Regionen zu begeben – weit entfernt oder ganz nah oder auch tief drin in uns. Hier gibt es sowohl Neues zu entdecken als auch Altbekanntes, Heimatliches wieder zu erkennen, um es vielleicht auf einmal doch noch aus einem anderen Blickwinkel, mit anderen Augen zu sehen.
Mit der Vorstellung des Förderstudios für Literatur und dem persönlichen Kennenlernen einiger seiner Mitglieder ist die Veranstaltung gleichzeitig eine Entdeckertour in eine weitere „Nische“ des kulturellen Lebens der Stadt Zwickau, die in Zukunft aktiv in die Gestaltung der eigenen Freizeit einbezogen werden könnte.
Alle Interessenten sind recht herzlich eingeladen!
Sie findet am 19. 03. 2013 um 17 Uhr
in der Hauptbibliothek am Kornmarkt statt.
Der Eintritt ist frei.
Die Teilnahme an der Veranstaltung können sich Studierende auf ihren Nachweisbögen zum Studium generale anrechnen lassen.
Am kommenden Dienstag,28. Juni 2011 findet die für dieses Semester letzte Veranstaltung unserer Reihe „Bibliothek im Dialog“ statt.
Der in Syrien geborene Schriftsteller Taher Erabi liest ab 17:00 Uhr in der Hauptbibliothek aus seinem Buch
„Die Haltestelle – Warten auf Palästina“.
„Haltestelle“ – so nennen sich die Flüchtlingslager der Palästinenser, in denen seit 1948 die Vertriebenen leben – nun schon seit Generationen heimatlos, nur gelegentlich von der Welt beachtet. Taher Erabi ist ebenfalls in einem solchen Lager bei Damaskus aufgewachsen, lebt aber schon seit DDR-Zeiten als Dipl.-Ing. für Klimatechnik in Dresden.
In seinem Buch erzählt er die Geschichte seiner Kindheit „an der Haltestelle“. Er beschreibt eindringlich die Situation der Menschen, ihre vielleicht vergebliche Hoffnung auf Rückkehr in das Heimatland und Frieden in der Region.
Am Donnerstag, 15. April 2010 wird um 16:00 Uhr im Foyer der Hochschulbibliothek – bei schönem Wetter im Außenbereich vor der Glasfassade – die Ausstellung mit Bildern von Martin Naumann aus Großpösna bei Leipzig eröffnet.
Auf fast 50 Tafeln präsentiert das Martin-Luther-King-Zentrum Werdau bis zum 25. Mai 2010 die Bilder des damaligen Pressefotographen der „Leipziger Volkszeitung“.
Von seinem Arbeitgeber wegen politischer Unzuverlässigkeit beurlaubt, fotografierte Martin Naumann während der Montagsdemonstrationen 1989 in Leipzig mit seiner privaten „Praktika“. Dies sind die einzigen bekannten Fotos, auf denen man auch Gesichter der Demonstranten erkennen kann. Naumann hielt die Bilder wohlweislich unter Verschluss und weigerte sich nach Bekanntwerden sogar, sie der Staatssicherheit herauszugeben. Eines der Fotos mit Demonstranten vor der Nikolaikirche zu Leipzig diente 2009 als Vorlage für die Sonderbriefmarke zum 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution.
Der Gründer und Leiter des Deutschen Zeitungsmuseums im Gutenbergmuseum zu Mainz, Dr. Martin Welke, hat die Ausstellung repräsentativ aufbereitet und gemeinsam mit dem Fotographen nach der Ausstellung in Mainz dem Martin-Luther-King-Zentrum vermittelt. In Leipzig hatte die Exposition zuletzt mehr als 6000 Besucher.
Bei der Eröffnung der Ausstellung, die bis 25. Mai 2010 an der Glasfassade der Hochschulbibliothek am Kornmarkt gezeigt wird, wenden sich unter anderem der Fotograph selbst und der Vorsitzende des Martin-Luther-King-Zentrums mit einigen Worten an das interessierte Publikum.