Autor: admin

  • Viele Wege führen zum elektronischen Volltext

    Elektronische Volltexte sind Texte, die digital verfügbar sind und somit direkt am Computer gelesen werden können. Entweder handelt es sich dabei um eigenständige Publikationen oder um das Pendant eines gedruckten Werkes.

    Sie finden in der Bibliothek elektronische Volltexte auf verschiedenem Wege. Zum einen sind ca. 7.600 E-Books in unserem Katalog verzeichnet. Zum anderen können Sie bei der Suche in unseren lizensierten Datenbanken auf viele Zeitschriftenartikel im Volltext zugreifen. Zu diesen Volltexten gelangen Sie auch, wenn Sie in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek durch die Zeitschriften und deren einzelne Jahrgänge stöbern.

    Im Internet gibt es weitere Dienste, die kostenlos elektronische Volltexte anbieten: Sowohl das Projekt Gutenberg als auch Zeno.org bieten eine Vielzahl an klassischen Werken der Weltliteratur sowie Lexika und Nachschlagewerke. Für wissenschaftliche Literatur ist PaperC eine sehr gute Anlaufstelle.Screenshot-Start-PaperC Hier können Sie E-Books von vielen wichtigen Fachverlagen lesen. Dafür müssen Sie sich mit einer E-Mailadresse und einem frei gewählten Passwort anmelden. Das Angebot wird kostenpflichtig, sobald Sie die Texte runterladen möchten. Es ist also lediglich der reine Lesezugriff kostenfrei. Eine weitere Möglichkeit bieten Dokumentenserver wie bspw. arXiv.org für die Naturwissenschaften oder Social Science Open Access Repository für die Sozialwissenschaften. Hier sind viele Preprints (noch nicht gedruckte Veröffentlichungen) und aktuelle Forschungsergebnisse zu finden. Auf Hochschulservern wie z.B. im LIB der Bibliothek Zwickau oder im sachsenweiten Qucosa werden vorrangig Dissertationen und andere Abschlußarbeiten zur Verfügung gestellt. Der dahinterliegende Gedanke bei all diesen Diensten lautet Open Access, also der ungehinderte und kostenfreie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur im Volltext.

  • Revision des Buchbestandes

    Im Zeitraum Juni 2008 bis Oktober 2009 wurde in der Hauptbibliothek eine Revision des Freihandbestandes durchgeführt.

    Foto: Flickruser jakebouma

    Es wurden 80 000 Medien anhand von Bestandslisten zuerst am Regal und anschließend im Katalog auf Vollständigkeit überprüft. Das Ergebnis dieser Überprüfung sieht wie folgt aus: Es fehlen insgesamt 597 Medien, davon 153 Präsenzbestände. Das entspricht einer relativ geringen Verlustquote von 0,75 %. Es gibt leider auch Fachgebiete mit überdurchschnittlichen Verlusten, wie z.B.: Mathematik, Technik, Anglistik. Die meisten Verluste gibt es im Fachbereich Informatik, auffallend hier ist die große Anzahl fehlender Präsenzbestände.

    Ziel einer Revision ist nicht nur das Herausfinden, welche Bücher fehlen (z. B. durch Diebstahl), sondern gleichzeitig wurde die Ordnung in den Regalen wieder hergestellt, d.h. verstellte Bücher wurden an die richtige Stelle gestellt und vermisste Bücher wurden wiedergefunden.

    Hier noch eine Bitte an alle Nutzer der Bibliothek: Stellen Sie die benutzten Bücher an die richtige Stelle im Regal zurück, denn auch der nächste Nutzer möchte das Buch finden. Ausserdem bitten wir Sie, unseren Erwerbungsvorschlag zu nutzen, um uns auf eventuelle Bestandslücken und -ergänzungen aufmerksam zu machen.

  • Frohe Ostern!

    Foto: Flickruser barron (BY-NC-SA)

    Wir wünschen allen unseren Nutzerinnen und Nutzern schöne Feiertage und eine erholsame Zeit!

    Die Bibliothek ist von Freitag, 02.04.10 bis einschließlich Montag, 05.04.10 geschlossen. Am Dienstag, 06.04.10 schließt die Hauptbibliothek und die Zweigbibliothek Scheffelstrasse schon um 15.30 Uhr. Die Zweigbibliothek Reichenbach bleibt komplett geschlossen.
    Ab Mittwoch, den 07.04.10 sind alle Bibliotheken wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet!

  • Semantic Web und Linked Data

    Nach dem Social Web oder dem „Web 2.0“ soll nun ein neues, ein Semantic Web kommen? Für Sir Tim Berners-Lee, dem Erfinder des Web,  ist dies jedoch schon vor zwanzig Jahren der Grundgedanke gewesen: Daten werden miteinander verlinkt. Was also ist neu? Und wie wirkt sich das aus?

    Wir laden alle Interessenten zu einem Vortrag mit Jakob Voß zu Semantic Web und Linked Data ein.

    Ort: Videokonferenzraum R II 258, Hochschule Zwickau, Dr.-Friedrichs-Ring 2A
    Termin: Montag, 12.04.2010; 10.00-12.00 Uhr

    Inhalt des Vortrags: Bisher werden im World Wide Web vor allem Texte, Bilder und andere Dokumente zugänglich gemacht und über Hyperlinks miteinander verknüpft. Das Semantic Web steht für die Idee, zunehmend auch einzelne Datensätze als „Linked Data“ zu publizieren – das Web wird zu einer riesigen verteilten Datenbank. Im Vortrag soll erklärt werden, was das bedeutet und welche Inhalte bereits im Semantic Web vorhanden sind. Dabei wird auch darauf eingegangen, welche Voraussetzungen Bibliotheken für das Semantic Web mitbringen und welche Rolle sie dort in Zukunft spielen können.

    Jakob Voß arbeitet seit 2005 als Entwickler an der Verbundzentrale des GBV in Göttingen. Davor studierte er Informatik und Bibliothekswissenschaft an der Humboldt Universität Berlin. Seit 2003 ist er in Wikipedia und anderen Projekten für Freie Inhalte tätig. Er promoviert derzeit zu Modellierung von bibliographischen Daten und forscht zu Themen aus dem Bereichen sozialer Software, Metadaten und Semantic Web.

    Für alle, denen der Weg bis nach Zwickau zu weit sein sollte: Wir haben einen Livestream eingerichtet! Einfach bei Gastzugang einen Namen eintragen und schon gehts los.

    Update: Die Folien des Vortrags finden Sie bei slideshare.

    Update: Den Videomitschnitt finden Sie bei Vimeo.

  • Aber selber fragen müssen Sie schon!

    Die ZBW (Zentralbibliothek Wirtschaft) in Kiel bzw. Hamburg ist die größte wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek der Welt. In ihrem Bestand hat sie über 4 Mio. Publikationen und 27.300 abonnierte Zeitschriften. Ihre Nutzer berät die ZBW individuell über verschiedene Kommunikationskanäle: den EconDesk.

    Für uns als Bibliothek ist EconDesk ein tolles Vorbild, denn das Angebot geht von der Mail über Chat bis hin zu einem YouTube-Kanal. Was EconDesk alles bietet wird in diesem Video gezeigt:

    So schöne Videos können wir bisher noch nicht produzieren und auch Chatten können Sie mit uns noch (!) nicht, aber Telefon (0375-536 1251) und Mail (hochschulbibliothek@fh-zwickau.de) haben wir. Außerdem beantworten wir wirklich gerne Ihre Fragen – und es gibt ja bekanntlich keine dummen Fragen – an der Ausleihtheke.

    Aber fragen müssen Sie schon selbst 😉

  • Bücherflohmarkt

    BücherflohmarktAm 21. April ist es wieder so weit. Die Bibliothek veranstaltet zwischen 10:00 und 15:00 Uhr den 3. Bücherflohmarkt.

    Wer noch Bücher im Regal stehen hat und diese nicht mehr benötigt, kann sie mit dem Vermerk  „Bücherflohmarkt“ in der Bibliothek an den Ausleihtheken abgeben. Dabei ist es egal, ob es sich um Studienliteratur, Fachbücher, Belletristik, Sachbücher oder auch um Kinderbücher handelt.

    Alle Studenten profitieren davon. Wie das geht? Der Erlös wird auch dieses Jahr für den Erwerb neuer Studienliteratur verwendet. Letztes Jahr konnten so neue Bücher im Wert von 498 € erworben werden. Wir freuen uns über jede Beteiligung, sowohl über  „Bücherspenden“ als auch über reges Kaufinteresse.

    Der Bücherflohmarkt ist in diesem Jahr verbunden mit „WHZ liest“ – Lesewettstreit für die „Kleinen“. Wir suchen deshalb insbesondere auch Kinderbücher für unsere Aktion und laden Sie schon zur Veranstaltung ein.

    Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall!

  • Von der Literaturliste in den Bestand

    Zu Semesterbeginn haben wir an unsere Professoren und Mitarbeiter der WHZ einen großen Wunsch.

    Bitte geben Sie die aktuellen Literaturlisten Ihrer Lehrveranstaltungen nicht nur an die Studierenden, sondern auch an die Bibliothek weiter. Wir haben damit eine noch bessere Grundlage für den bedarfsorientierten Bestandsauf- und ausbau. Auch erhalten wir dadurch weitere Hinweise auf vorlesungsbegleitende Literatur.

    Kommunikation mit allen Studierenden ist uns ebenfalls sehr wichtig.

    Also liebe Studenten:
    wenn Sie zu Ihrem Studienthema kein Buch finden oder der gesuchte Titel ständig ausgeliehen ist, teilen Sie uns bitte mit, welche Medien wir Ihrer Meinung nach im Bestand haben sollten und ob die Anzahl ausreicht. Bitte haben Sie aber dafür Verständnis, dass wir nicht alle Wünsche erfüllen können, auch unser Etat ist leider begrenzt. Studiengangs- und semesterübergreifende Literatur hat grundsätzlich Vorrang, weshalb sehr spezielle Titel eventuell abgelehnt oder zurückgestellt werden.

    Alle Literaturempfehlungen nehmen wir über das Anschaffungsformular oder auch gern per E-Mail  an roswitha.sachse@fh-zwickau.de entgegen.
    Vielen Dank !

  • Bibliothekare bilden sich weiter

    Falls Sie in dieser Woche das eine oder andere vertraute Gesicht am Auskunftstresen vermissen, liegt das daran, dass einige KollegInnen in Leipzig sind. Hier finden gleich zwei bibliothekarische Großereignisse statt. Zunächst der Bibliothekskongress, einberufen vom Verband Bibliothek und Information Deutschland, und daran anschließend die Leipziger Buchmesse. Auf dem Kongress informieren wir uns in Vorträgen und in Gesprächen mit KollegInnen und Firmen über neue Entwicklungen und Trends. Wir bemühen uns, stets auf dem Laufenden zu bleiben, um Ihnen den bestmöglichen Service bieten zu können. Während der Buchmesse begeben wir uns auf die Suche nach der aktuellsten Literatur für Ausbildung, Wissenschaft und Forschung. Wenn auch Sie Anschaffungsvorschläge für die Bibliothek haben, können Sie diese bequem über unser Formular angeben.

  • Praktikum in der Bibliothek

    Die Bibliothek ist nicht nur Ansprechpartner für den Bereich der wissenschaftlichen Bildung, sondern auch interne Ausbildungsstätte. So absolvierten in den letzten drei Wochen zwei Auszubildende ein Praktikum und brachten sich tatkräftig in den bibliothekarischen Arbeitsalltag ein. Im folgenden berichten sie über ihre Erlebnisse:

    QP 390 D717(2)… bitte was?!

    Wir, zwei FaMI-Azubis im 3. Lehrjahr (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Bibliothek), absolvierten vom 22.02.-12.03.10 ein Praktikum in der Hochschulbibliothek Zwickau. Da wir in öffentlichen Bibliotheken ausgebildet werden – Maria in der Stadt- und Kreisbibliothek Glauchau und Teresa in der Stadtbibliothek Zwickau – war die Arbeit in einer wissenschaftlichen Bibliothek ein regelrechter Kulturschock für uns.
    Nach einer detaillierten Einführung in den Bibliotheksablauf war unsere erste Aufgabe das Zurückstellen der abgegebenen Medien ins Regal. Da fingen die Schwierigkeiten schon an: QP 390 D717(2)?! Das ist nicht etwa die Bezeichnung für eine weit entfernte Galaxie sondern eine Signatur nach der Regensburger Verbundklassifikation (RVK). Letztendlich fanden wir uns dann doch ganz gut zurecht und steigerten unser Tempo deutlich. Weiterhin lernten wir die verschiedenen Arbeitsabläufe der Benutzung, Katalogisierung, Erwerbung und Informationsvermittlung kennen.
    Nach diesem dreiwöchigen Praktikum ist auch Web2.0 kein Fremdwort mehr für uns, denn wir erarbeiteten ein Projekt zum Thema „Web2.0-Dienste für und von FaMIs“ (z.B. Blogs und Soziale Netzwerke) und stellten die gefundenen Seiten im FaMI-Portal online. Auch das RFID-Verbuchungssystem faszinierte uns vom ersten Tag an. Die Medien auf den Tisch zu legen und zeitgleich den Datensatz im PC zu sehen, war eine neue Erfahrung für uns. Endlich kein lästiges Suchen der Barcodes und Piepsen der Scanner mehr. Ein Anschaffungswunsch für unsere „Heimatbibliotheken“? Aber unbedingt!
    Rundum waren die drei Wochen gespickt mit neuen Eindrücken und eine Bereicherung für unser weiteres Arbeitsleben. Um es mit den Worten von Herrn Manthey (Mitarbeiter der Informationsvermittlung) auszudrücken: „Man weiß nie, wo es einen mal hinverschlägt.“
    Hiermit möchten wir uns auch bei allen Mitarbeitern der Hochschulbibliothek Zwickau für die freundliche Aufnahme, die geduldige Unterrichtung und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken!

    Maria Diebel und Teresa Buschbeck

  • Schnelle Literaturverwaltung mit Citavi

    Citavi ist eine Software zur Literaturverwaltung und Wissensorganisation. D.h. damit können Sie sehr einfach und schnell Literatur sammeln und ordnen. Beispielsweise werden mit einem Klick die bibliographischen Angaben eines Buches aus dem Katalog der Bibliothek in die eigene Sammlung übernommen. Die endgültige Literaturliste kann schon im Textverarbeitungsprogramm (bspw. Word) automatisch erstellt und permanent ergänzt werden.

    Die Hochschulbibliothek und das ZKI haben gemeinsam eine Campuslizenz erworben. Das bedeutet, dass alle Studierenden und andere Angehörige der Westsächsischen Hochschule die jeweils neueste Version von Citavi Pro kostenlos und uneingeschränkt nutzen können.

    Die Installation besteht aus nur drei Schritten:Citavi

    1. Citavi Free runterladen und installieren
    2. Über das Bestellformular für Studierende bzw. für Mitarbeiter einen Lizenzschlüssel ordern
    3. Mit dem Lizenzschlüssel die freie Version in eine vollwertige Citavi Pro Version umwandeln

    Wir bieten immer wieder Kurse zu Literaturverwaltungsprogrammen und speziell zu Citavi an!

    Ansprechpartner ist Jürgen Manthey (Mail: juergen.manthey(at)fh-zwickau.de – Fon: 0375-536 1269)