Autor: Maria Diebel

  • Was geschah am 23. Juli 1903?

    Am 23. Juli 1903 bringt die Ford Motor Company
    das Modell A auf den US-amerikanischen Markt
    – das erste fertig produzierte Automobil.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/Ford_Model_A_1903.jpg

    Am 16. Juni 1903 wurde die Ford Motor Company formell ins Leben gerufen. Dies war Henry Fords zweites Unternehmen. Das erste, die Henry Ford Company, stand kurz vor der Insolvenz und die Kapitalgeber holten Henry M. Leland als Sanierer. Die Reorganisation führte zur Umbenennung des Unternehmens in Henry Ford Company. Die Zusammenarbeit funktionierte schlecht und Henry Ford verließ sein Unternehmen mit 900 Dollar in der Tasche, den Konstruktionsplänen für sein nächstes Auto und der gegenseitigen Übereinkunft, dass Ford seinen Namen weiterhin als Markennamen verwenden durfte und dass das Unternehmen den Namen erneut wechseln würde. So entstand daraus die Cadillac Motor Company. Weil sowohl Ford wie auch Leland ihr erstes Serienmodell aus Fords Entwurf ableiteten, kam es zu einer großen Ähnlichkeit zwischen dem ersten Cadillac und dem Ford Modell A.

    Das neue Auto wurde in gemieteten Räumlichkeiten an der Mack Avenue in Detroit hergestellt. Zu Beginn standen Modellnamen wie „Daisy“ (einer der Aktionäre war der Hersteller eines gleichnamigen Luftgewehrs) und „Fordmobile“ im Raum; letzterer wurde tatsächlich für kurze Zeit verwendet ehe sich „Modell A“ durchsetzte. Es war das erste Automobil, das von der neu gegründeten Ford Motor Company im Jahr 1903 produziert wurde. Dr. Ernst Pfenning aus Chicago, Illinois wurde am 23. Juli 1903 der erste Besitzer eines Modells A. 1.750 Autos von Modell A und seinem Nachfolger AC wurden von 1903 bis 1905 gebaut.

    Das Auto wurde als zweisitziger Runabout oder viersitziges Tonneau-Modell angeboten, wahlweise mit Verdeck. Der Tonneau-Aufbau mit Tür im Heck war abnehmbar. Der 2-Zylinder-Boxermotor war mittig im Fahrzeug untergebracht und erzeugte 6 Kilowatt (8 PS). Über ein 3-Gang-Planetengetriebe wurden die Hinterräder angetrieben, wie später auch im Modell T. Das Auto wog 562 Kilogramm und hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 72 km/h. Der Radstand war 72 Zoll (1,8 m). Es kostete 750 $ und konnte für 100 $ mit einem hinteren Sitz und einem Verdeck aus Gummi für 30 $ oder Leder für 50 $ ausgestattet werden.

    Für die Entwicklung hatte Ford fast sein gesamtes Ausgangs-Investitionskapital in Höhe von 28.000 $ ausgegeben. Auf dem Bankkonto waren nur 223,65 $ verblieben, als das erste Modell A verkauft wurde. Der Erfolg dieses Automodells brachte der Ford Motor Company Profit, Henry Fords erstem erfolgreichen Unternehmen.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Modell_A

    Im Bibliotheksbestand befinden sich zahlreiche Bücher über die Automobilgeschichte, Kraftfahrzeugtechnik und auch Anwendungshilfen zur Reparatur von verschiedenen Modellen aller Automobilhersteller.

  • Bald sind Semesterferien!

    Semesterpause von
    27.07.2015 bis 26.09.2015

    Achtung: Am Dienstag, dem 22.09.2015
    bleiben alle Bibliotheken und das Hochschularchiv ganztägig geschlossen!

    Hauptbibliothek:

    Montag, Dienstag      08:30 – 15:30 Uhr

    Mittwoch                   10:00 – 15:30 Uhr

    Donnerstag               08:30 – 18:00 Uhr

    Freitag                      08:30 – 15:00 Uhr

    Samstag                              geschlossen

    Zweigbibliothek Scheffelstraße:

    07.09.2015 – 22.09.2015 wegen Baumaßnahmen geschlossen!

    Montag, Dienstag, Donnerstag     08:30 – 15:30 Uhr (Pause: 12:00-13:00)

    Mittwoch                                    10:00 – 15:30 Uhr (Pause: 12:00-13:00)

    Freitag                08:30 – 12:00 Uhr

    Samstag                        geschlossen

    Zweigbibliothek Schneeberg:

    27.07.2015 bis 17.08.2015 geschlossen!

    14.09.2015 bis 18.09.2015 geschlossen!

    Zweigbibliothek Reichenbach:

    27.07.2015 bis 14.08.2015 geschlossen!

    17.08. – 25.09. 2015

    Montag, Dienstag           08:30 – 15:00 Uhr

    Mittwoch                         10:00 – 15:00 Uhr

    Donnerstag                     08:30 – 16:00 Uhr

    Zweigbibliothek Markneukirchen:

    keine geänderten Öffnungszeiten!

    Hochschularchiv:

    16.07.2015  geschlossen!

    27.07.2015 bis 14.08.2015 geschlossen!

    24.09.2015 geschlossen!

     

    urlaub von klein b

    Wir wünschen allen einen wundervollen Sommer und eine erholsame Zeit!

    Das Team der Hochschulbibliothek

  • Tage der Poesie

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    Wir laden Sie recht herzlich zur Auftaktverantaltung der „Tage der Poesie in Sachsen“ ein. Diese findet am Donnerstag, 25.06.2015 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt statt.

    „Lesung mit Musik“

    mit Gabriele Frings, Ralph Grüneberger, Franziska Röchter und Maria Schüritz
    moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Biskupek

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Weitere Veranstaltungen zu den „Tagen der Poesie in Sachsen“ finden Sie hier: tage-der-poesie-sachsen.de/veranstaltungen

  • Erfolgreich gescheitert?

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    Wir laden Sie herzlich zum Vortrag von Prof. Dr.-Ing. & Dipl.-Designer Rainer Hertting-Thomasius am 16.06.2015 um 17 Uhr in die Hochschulbibliothek ein.
    „Erfolgreich gescheitert?!
    – Anmerkungen zum Architekturstudium in Reichenbach“

    Der Eintritt ist frei!

    Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Auch die Vitrine der Hochschulbibliothek ist zum Thema gestaltet,
    ein kurzer Halt lohnt sich!

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    Zusatzinformation: Die Ausstellung „Frühlingserwachen“ von Christian Siegel ist noch bis zum Ende diesen Monats in der Hochschulbibliothek zu sehen.

  • E-Books im Katalog?

    Blog

    Im Bibliothekskatalog sind über 25.000 E-Books zu zahlreichen Themenbereichen zu finden, studienfachbezogen sowie fachübergreifend. Der Zugriff  ist im gesamten Campusnetz, inklusive W-LAN möglich. Studenten (und natürlich auch die Mitarbeiter) haben sogar die Möglichkeit des Downloads (einzelner Kapitel), sowie die Option sich einzelne Abschnitte auszudrucken. Ein Zugriff auf die E-Books von außerhalb des Campusnetzes ist für Studenten und Mitarbeiter über eine WEB-VPN Verbindung ebenfalls zu realisieren.
    Fremdnutzer können auf die E-Books an den Bibliotheksrecherchecomputern in der Bibliothek zugreifen (ein Download ist dabei nicht möglich). Die E-Books im Bibliothekskatalog können somit von allen Besuchern kostenfrei genutzt werden, ohne Wartezeit, ohne Aufwand. Ein weiterer Vorteil ist, dass die elektronischen Medien 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche verfügbar sind.

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  • Vortrag „Kirche der Reformation“

    Blog

    Exposé zum Vortrag

    Zuerst wird die Vorgeschichte kurz aufgezeigt, als sich Luthers Reformation, die 1517 begann, wie ein politischer Sprengsatz mit Langzeitwirkung auswirkte. Das einst zutiefst Religiöse wurde rasch politisch ausgenutzt. Ursprünglich übte Martin Luther öffentliche Kritik mit seinen 95 Thesen an den bestehenden Verhältnisse der Papstkirche. Die Heilige Schrift (Bibel) wurde nicht mehr als alleinige Grundlage des Glaubens angesehen. Hätten damals nicht evangelisch gesinnte Landesherrn in diesen Glaubenskonflikt eingegriffen, wären die reformatorischen Ideen gewaltsam sowohl von der Institution Kirche als auch vom Kaiser beseitigt worden. Jedoch einige weltliche Herrscher nahmen sich aus machtpolitischen Interessen der Reformation an und führten sogar Glaubenskriege. Auf Schlachtfeldern wurde zwar die Reformation gerettet, aber eine Kirchenspaltung (Schisma) trat ein. Sowohl eine katholische als auch eine evangelische Kirche entstanden. In den evangelischen Kirchen setzten sich die Landesherren als Art Notbischof ein, um auf sie zukünftig Einfluss zu nehmen. So entstand ein landesherrliches Kirchenregiment. Die evangelischen Kirchen erhielten bestimmte staatliche Zuwendungen und auch Privilegien, die vertraglich festgehalten wurden. Diese Symbiose von Staat und Kirche endete nach dem 1. Weltkrieg.

    Im Mittelpunkt des Vortrages stehen dann die DDR-Staatsleistungen. Die Regierung hielt an den alten juristischen Vereinbarungen fest – aber nicht im vollen Umfang. Die Landeskirchen nahmen diese Gelder und Vergünstigen des atheistischen Staates ohne Hinterfragungen an, ob dafür überhaupt biblische Grundlagen bestehen. Die regelmäßigen Zahlungen gehörten mit zum guten Staat-Kirche-Verhältnis. Dieser Status quo sollte erhalten bleiben und so wurde sogar von einer „Kirche im Sozialismus“ gesprochen. Das Sprichwort schien zuzutreffen: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!“

    Jedoch staatlicherseits wurden diese Gelder politisch benutzt, um eine infamen Kirchenpolitik zu betreiben. Zwar wurde stets für die Öffentlichkeit behauptet, dass nach der Verfassung volle Glaubens- und Gewissensfreiheit garantiert sind und die ungestörte Religionsausübung unter dem Schutz der Republik steht. Aber für die SED-Machthaber gehörte Kirche zu einer überholten Gesellschaftsordnung und musste konspirativ bekämpft werden. Somit wurden die finanziellen Zuwendungen planmäßig und systematisch auch dafür eingesetzt, der Kirche zu schaden, sie zu unterwandern, zu zersetzen und den Menschen den Glauben auszutreiben (z.B. Jugendweihe). Dafür wurden im gesamten DDR-Machtapparat extra Kirchenabteilungen mit geschulten Personal eingerichtet, die die Vorgaben der SED umsetzen mussten.

    Jedoch in den 1980er Jahren begannen immer mehr Bürger öffentlich Kritik an den real existierenden DDR-Verhältnissen und Menschenrechtsverletzungen zu üben. Sie konnten sich größtenteils unter dem Dach der evangelischen Kirche in Basisgruppen versammeln und gemeinsame Aktionen planen. Sie wollten die DDR verbessern, menschlicher machen und reformieren. Somit entwickelte sich innerhalb der staatlich unterstützten Kirche ein politischer Sprengsatz. Immer mehr Menschen beriefen sich auf biblische Aussagen – wie z.B. Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. 1989 gingen von diesen Basisgruppen wesentliche Impulse der Friedlichen Revolution aus. Wie durch ein Wunder wurden biblische Werte politisch umgesetzt und gewaltfrei ist das DDR-Regime beendet worden.

    Einmal wird der Vortrag unterschiedliche Facetten der DDR-Staatsleistungen und auch peinliche Auswüchse dokumentieren. Andermal wird aufgezeigt, wie sowohl Staat als auch Kirche gegen Kritiker, die bestehende Missstände verändern wollten, vorgingen.

    Dr. Edmund Käbisch

    Kooperation: „Verband politisch Verfolgter des Kommunismus e.V.“ (VPVDK)

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum

    PowerPoint-Vortrag
    zu den
    DDR-Staatsleistungen an die evangelische Kirche

     von Pfarrer Dr. Edmund Käbisch

    am Dienstag, den 19. Mai 2015 um 17 Uhr
    in der Hochschulbibliothek Zwickau, der Eintritt frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Geänderte Öffnungszeiten im Mai

    Hauptbibliothek

    Freitag, 15.05.2015                       08:30 – 15:00 Uhr geöffnet

    Samstag, 16.05.2015                    geschlossen

    Samstag, 23.05.2015                    geschlossen

    Zweigbibliothek Scheffelstraße

    Freitag, 15.05.2015                      08:30 – 15:00 Uhr geöffnet

    Samstag, 16.05.2015                    geschlossen

    Samstag, 23.05.2015                    geschlossen

    Zweigbibliothek Schneeberg

    Donnerstag, 30.04.2015                geschlossen

    Zweigbibliothek Reichenbach

    Dienstag, 26.05.2015                    geschlossen

    Zweigbibliothek Markneukirchen

    Freitag, 15.05.2015                      geschlossen

    Geschlossen bleiben sowohl die Hauptbibliothek, als auch alle Zweigstellen an folgenden Tagen: 01.05.2015, 14.05.2015 und am 25.05.2015.

     

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       Wir wünschen allen eine schöne Zeit im Mai.

       Das Team der Hochschulbibliothek

     

     Alles neu macht der Mai

    Alles neu macht der Mai
    macht die Seele frisch und frei
    Laßt das Haus, kommt hinaus,
    windet einen Strauß!
    Rings erglänzet Sonnenschein
    duftend pranget Flur und Hain
    Vogelsang, Hörnerklang
    tönt den Wald entlang 

    Wir durchzieh’n Saaten grün
    Haine, die ergötzend blüh’n
    Waldespracht – neu gemacht
    nach des Winters Nacht.
    Dort im Schatten an dem Quell
    rieselnd munter, silberhell
    klein und Groß ruht im Moos
    wie im weichen Schoß

    Hier und dort, fort und fort
    wo wir ziehen Ort für Ort
    Alles freut sich der Zeit
    die verjüngt, erneut
    Widerschein der Schöpfung blüht
    uns erneuernd im Gemüt
    Alles neu, frisch und frei
    Macht der holde Mai

    Text: H. Adam v. Kamp – 1818 (1796-1867)

  • DIPAK TALGERI ist DER ABSTURZ

    „Manchen mag sein Stil hier an Ephraim Kishon erinnern, nur sind es bei Kumar Deutschland und seine Mitmenschen, die mit ironischem Blick betrachtet werden, was ganz wider Erwarten nicht als groteske Verfremdung erscheint, sondern meist sehr scharfen Beobachtungssinn demonstriert und den „Deutschen“ im Publikum an vielen Stellen überraschende Perspektiven aufzeigten, Perspektiven, die für mich wenigstens, an vielen Stellen Skurriles, Befremdliches, ja Beängstigendes offenbarte“

    Peter Wood

    Am 28.04.2015 um 15 Uhr findet
    eine Lesung mit Anant Kumar
    in der Hochschulbibliothek Zwickau statt
    – der Eintritt ist frei!

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    Anant Kumar wird Auszüge aus dem „Berlin-Bombay-Roman“ vorlesen, der mit einem Werkstipendium von HMWK (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst) abgeschlossen wurde.

    Über den bevorstehenden Roman:

    „In diesem Werk entfaltet sich vorrangig Erzählkunst! In seinem ersten Roman erzählt Anant Kumar – mitunter  ein dramatisches Trauerspiel gestaltend, mitunter elegisch betrachtend – mitreißend von der tragischen Liebe zwischen Dipak Talgeri und Eva Seilmeyer auf multiplen Zeit- und Bedeutungsebenen.“

    Marc Jeremias Schweissinger

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Über den Autor/ Den Stadtschreiber Gotha 15: Geboren im östlichen, indischen Bundesstaat Bihar, studierte Anant Kumar in Kassel, Wien und Montpellier Germanistik, Soziologie und International Protection of Human Rights, und schrieb seine Magisterarbeit über Alfred Döblins Epos „Manas“. Er ist Verfasser von 18 Titeln, darunter von drei Kinderbüchern. Sein Berlin-Bombay-Roman wird derzeit mit einer Werkförderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst abgeschlossen.

    In über 650 Einrichtungen – darunter überwiegend Schulen, Hochschulen bis hin zu Justizvollzugsanstalten – führte Anant Kumar in den letzten Jahren Lesungen und Workshops für die unterschiedlichsten Alters- und Kulturgruppen durch. Seine Auftritte sind für ihre Heiter- und Lebendigkeit über Deutschland hinaus bekannt. Die Lesungsorte erstrecken sich vom sächsischen Zschopau über die südbayerische Stadt Sonthofen bis nach Berlin, ebenso wie vom Goethe Institut Bombay bis zur The University of Texas at Austin.

  • Zwickauer Impressionen

    Buchvorstellung „Zwickauer Impressionen“

    vom Förderstudio für Literatur e. V. Zwickau, erschienen  2014 im Engelsdorfer Verlag Leipzig

     Der Klappentext zum Buch, der dem Vorwort der Vorsitzenden der Förderstudios, Monika Hähnel, entnommen ist, sagt:

    „Aus der eigenen Inaugenscheinnahme, aber auch aus einer Stadtführung, aus Tagebuchnotizen, Erinnerungsbüchern bekannter Söhne und Töchter der Stadt, Gesprächen…aus vielem speist sich das Bild von einer Stadt. Das gilt auch für Zwickau und die in der Stadt Lebenden oder sie Besuchenden. Nun wollen auch die Mitglieder des Förderstudios Literatur e. V. Zwickau, die 2015 ihr 20jähriges Bestehen feiern, etwas von ihren besonderen „Zwickau-Plätzen“ berichten und ihre Eindrücke wiedergeben.“

    Plakat
    Unter diesen „Zwickau-Plätzen“ sind solche, an die jeder Zwickauer und Besucher der Stadt sofort denkt und die auch jeder Leser gleich auf den ersten Blick im Buch wiederfindet: zum Beispiel der Hauptmarkt mit dem Schumann-Denkmal, Kirchen wie der Dom St. Marien, die Katharinenkirche und die Schlosskirche in Oberplanitz oder eben auch der Hauptbahnhof. Auf den zweiten Blick erkennt man unter anderem das Trabantdenkmal, das Johannisbad, die Vogtlandbahn oder den Bio-Laden an der Ecke der Marienstraße – alles aus dem individuellen Blickwinkel  des jeweiligen Autors, oft mit einem liebevollen Lächeln geschrieben, manchmal jedoch auch aus kritisch-konstruktiver Sicht. Doch die Texte beschreiben nicht nur Eindrücke von Bauwerken, sondern vermitteln auch landschaftliche Impressionen – allen voran vom Schwanenteich, aber auch von einem Pflaumenbaumpfad in Marienthal, von Gärten und Parks und natürlich von der Mulde mit ihren Brücken. Zuweilen wird auch eine gedankliche Brücke von der Mulde zu Städten in anderen Ländern geschlagen, und zahlreich sind insbesondere diejenigen Bögen, die die Texte zwischen Vergangenheit und Gegenwart spannen, entweder in Form von historischen Details über diese Orte  oder in den Erinnerungen, die die Verfasser mit diesen Orten verbinden wie Episoden aus der eigenen Kindheit, ihr persönliches Erleben während des zweiten Weltkrieges, die Umstände, unter denen sie vor einiger Zeit hierher kamen oder das Antreten ihrer ersten Arbeitsstelle in Zwickau. Viele dieser Erinnerungen zeugen von der innigen Verbundenheit der Schreibenden mit ihrer – unserer – Stadt, aber manchmal bleibt dabei auch etwas Wehmut nicht aus, z. B. beim Erinnern an Gärten von damals, die es heute nicht mehr gibt.

    Lassen Sie sich also von einigen Mitgliedern des Förderstudios für Literatur einladen zu dieser Lesung und damit zu einer geistigen Reise durch Zwickau und seine Umgebung, auf der es sicher auch für Sie noch allerlei zu entdecken gibt. Und da die Lesung in der Bibliothek der Westsächsischen Hochschule stattfindet, ist auch ein „Hochschul-Text“ mit dabei.

    Sind Sie neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf Sie.

    Eveline Hoffmann, Förderstudio für Literatur e. V. Zwickau

    Die Buchvorstellung findet am 14.04.2015
    um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek statt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Eine Veranstaltung der Tage für Demokratie und Toleranz in Zwickau

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  • Austellung „Frühlingserwachen“

    Am vergangenen Freitag konnten wir zahlreiche Gäste zur Vernissage „Frühlingserwachen“ mit Gemälden von Christian Siegel begrüßen. Die Ausstellungseröffnung fand reges Publikumsinteresse. Etwa 60 Besucher fanden den Weg in die Hochschulbibliothek, auch Gäste des Zwickauer Kunstvereins „Freunde Aktueller Kunst e.V.“ waren vertreten. Im Laufe der Woche besuchten noch weitere Interessierte die Ausstellung, welche im 1. Obergeschoss der Hochschulbibliothek besichtigt werden kann.

    Die Kunstwerke von Christian Siegel sind noch bis zum 01. Juni 2015 in der Hochschulbibliothek zu sehen. Gern können Sie die Ausstellung besuchen, auch wenn Sie kein Nutzer der Bibliothek sind.

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