Vom 12.09.2024 bis 06.11.2025 ist in der Hauptbibliothek im Erdgeschoss die Ausstellung „Lebensanker“ von der Projektleiterin Eva Helms und der Fotografin Sibylle Kölmel für alle Vorbeilaufenden zu sehen.
Die Ausstellung ist das Ergebnis eines spannenden Projekts: Über sechs Monate hinweg begleiteten Projektleiterin Eva Helms und Fotografin Sibylle Kölmel Menschen mit Demenz aus dem Radebeuler Gesprächskreis „Lebensanker“ im Alltag und während geliebter Tätigkeiten. Die entstandenen Fotos dokumentieren nicht nur den Umgang mit der Erkrankung, sondern zeigen vor allem die kleinen Ankerpunkte im Leben, die Kraft schenken: Begegnungen, Freude und Zusammenhalt.
Organisiert wird die Ausstellung von der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Zwickau, einem seit 2024 bestehenden Netzwerk, das dem Thema Demenz mehr Sichtbarkeit in Zwickau geben möchte. Initiert wurde das Projekt mitunter von Prof. Eileen Goller von der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften der WHZ. Die Koordination übernimmt die Studentin Caroline Schulz. Weitere Studierende beteiligen sich im Rahmen von Projekt- oder Abschlussarbeiten aber auch im Rahmen von Praktika aktiv an der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Zwickau.
Mit dieser Ausstellung möchte die Lokale Allianz die emotionale Seite des Themas Demenz ins Bewusstsein rücken. Die Bilderausstellung soll die schönen, stärkenden Momente, die das Leben trotz der Diagnose lebenswert machen, hervorheben. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Caroline Schulz Koordinatorin Lokale Allianz für Menschen mit Demenz Zwickau E-Mail: demenz@whz.de
Ein besonderer Dank gilt der Landesinitiative Demenz Sachsen e. V. , die als Teil der Lokalen Allianz nicht nur das Projekt unterstützt, sondern auch die Möglichkeit bietet, die Ausstellung „Lebensanker“ an weitere interessierte Einrichtungen auszuleihen.
Passend zur Ausstellung wurde die Vitrine der Hauptbibliothek zum Thema „Demenz“ mit dem Medienbestand gestaltet, gern können die Medien ausgeliehen werden, sprechen Sie das Bibliothekspersonal zu den Öffnungszeiten an.
Am 2. Juni wurde die Wanderausstellung „Effiziente Mobilität Sachsen“ in der Hauptbibliothek im ersten Obergeschoss unter anderem durch die Prorektorin Bildung Frau Prof. Dr. Häber und die Zwickauere Oberbürgermeisterin Frau Constance Arndt eröffnet, ebenfalls anwesend war Herr Sebastian Hennig der Energieargentur SAENA, welche die Ausstellung bereitgestellt hat.
„Was kostet Verkehr? Was ist Ride-Pooling? Wie lange dauert es, bis ein Elektroauto genügend Strom für 100 km geladen hat?
Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Sie in der Wanderausstellung „Effiziente Mobilität Sachsen“: Die Ausstellung lädt mit zwei Schautafeln und einem Turm zum Entdecken der Themen „Elektromobilität“, „Intelligente Verkehrssysteme“ und „Mobilität der Zukunft“ ein. Zahlreiche Grafiken, Bilder und digitale Elemente informieren rund um die Themen und stellen dabei einen Bezug zur regionalen Situation im Freistaat Sachsen her.“ Mit dieser Auftaktveranstaltung starten die Mobilitätstage in Zwickau, welche ein großes und umfangreiches Programm bieten.
Im September 2022 beteiligte sich die Stadt Zwickau gemeinsam mit verschiedenen Partnern erstmals an der Europäischen Mobilitätswoche. In Auswertung der Veranstaltungen der letzten Jahre entstanden die Zwickauer Mobilitätstage. Neben verschiedenen Fachtagungen (u. a. ITAS-Kongress und SAM – Symposium Automotive & Mobility) gibt es eine Vielzahl von Angeboten für alle Zwickauerinnen und Zwickau sowie alle Gäste um sich mit dem Thema Mobilität auseinanderzusetzen. Auch die Lange Nacht der Technik oder Vorträge und ein Aktionstag im August Horch Museum sind Bestandteil der Mobilitätstage.
Entdecken Sie neue Perspektiven, innovative Technologien und erhalten Sie exklusive Einblicke hinter die Kulissen von Zwickauer Mobilitätsgestaltern. Ob Fachpublikum oder interessierte Besucher – hier trifft Wissen auf Erlebnis, Austausch auf Inspiration. Seien Sie dabei, wenn Zwickau in Bewegung kommt!
Jeder kennt es, manche meiden es, andere übertreiben es: die Kommunikation am Arbeitsplatz. Man arbeitet meistens mit Menschen zusammen, die man sich nicht ausgesucht hat und kommt mit ihnen beruflich ins Gespräch – betreut gemeinsam Projekte, unternimmt Dienstreisen, deckt Öffnungszeiten und gemeinsame Schichten ab, arbeitet im facettenreichen Team (etc), manchmal alles in unterschiedlichen hierarchischen Ebenen. Leitende und Mitarbeitende, auch untereinander, sind dazu gelegentlich verschiedener Meinung, auch zur Arbeitsplatzgestaltung, Aufgabenbereichen, Einsatzmöglichkeiten und hierfür ist eine offene und gute Kommunikation, eine kompetente Führung und ein harmonisches Miteinander wichtig und nötig, damit man gern und mit Freude zur Arbeit gehen kann. Daran sind vermutlich alle Arbeitnehmende und Arbeitgebende interessiert, wissen aber vielleicht nicht, wie sie das erreichen und umsetzen können.
Zu dieser breitgefächerten Thematik gibt es sehr viel Literatur und unterschiedliche Ratgeber, auch die Hochschulbibliothek bietet ein breites Spektrum dessen an, von welchem ein Teil ab heute in der Vitrine der Hauptbibliothek ausgestellt ist. Die Bücher können ausgeliehen werden, sprechen Sie uns gern während des Ausleihdienstes an!
Auch in diesem Jahr haben die Bachelor- und Master-Absolventinnen der Studienrichtung Modedesign an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg außergewöhnliche kreative Leistungen erbracht. Ihre Abschlusskollektionen decken eine beeindruckende Bandbreite an Themen ab, von der Bewahrung familiärer Traditionen bis hin zu modernen gesellschaftlichen Fragestellungen. Jede Kollektion ist ein einzigartiges Statement, das die persönliche Handschrift der Designerinnen trägt und auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten ist.
Ein gemeinsames Anliegen aller Designerinnen ist die Nachhaltigkeit, die sich in der Verwendung umweltfreundlicher Materialien, zeitloser einzigartiger Designs und verantwortungsvoller Produktion widerspiegelt. Diese Prinzipien, ein Kernaspekt ihrer Ausbildung, wurden von jeder Absolventin auf ganz eigene Weise in ihren Kollektionen umgesetzt.
Maria Heinisch bewahrt in ihrer Kollektion Blütezeit das Erbe ihrer Familie und verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitlosen Schnitten. Inspiriert von den ländlichen Wurzeln ihrer Ahnen, spiegelt ihre Arbeit eine tiefe Verbundenheit zur Natur und zur Familiengeschichte wider. Die nachhaltige Materialwahl und langlebigen Designs sind ein Ausdruck ihrer Wertschätzung für die Umwelt und die zukünftigen Generationen.
Antonela Jagic kombiniert in ihrer Kollektion Traditional Identity traditionelle kroatische Trachten mit zeitgemäßen Designelementen. Durch die Verschmelzung von historischen Symbolen und moderner Mode stärkt sie die weibliche Identität und bringt das kulturelle Erbe Kroatiens auf den Laufsteg. Die Verwendung nachhaltiger Materialien unterstreicht dabei die Verbindung von Tradition und Zukunft.
Xenia Mühle entführt mit The lost City of Atlantis in eine tiefere, philosophische Auseinandersetzung mit dem Mythos Atlantis. Ihre Kollektion, die Unikate aus nachhaltigen Materialien umfasst, geht über bloße Mode hinaus und versteht Kleidung als Kunst, die Geschichten erzählt und den Betrachter in andere Welten führt. Sie verknüpft Platons Ideenwelt mit moderner Mode und schafft Unikate, die einen intimen Einblick in ihre persönliche Gedankenwelt gewähren. Die zeitlosen Stücke sind nicht nur künstlerisch, sondern auch nachhaltig gedacht.
Sarah Oberkofler wendet sich mit In Her Image der modernen feministischen Mode zu. Ihre Kollektion feiert die Stärke und Unabhängigkeit der Frau, inspiriert von den Gewändern griechischer Göttinnen. Mit kräftigen Farben und variablen Bekleidungsformen lädt sie dazu ein, Mode als Ausdruck von Selbstbewusstsein und individueller Freiheit zu erleben. Die Kleider, die aus dem gekonnten Umgang mit dem Drapieren resultieren, lassen sich an unterschiedliche Körperformen und Looks anpassen, wodurch eine lange Nutzbarkeit gewährleistet ist.
Nicole Schumacher widmet sich in Die vier Jahreszeiten der Verbindung von Mode und Musik. Ihre Slow-Fashion-Kollektion, inspiriert von Vivaldis Meisterwerk, bietet ein flexibles Baukastensystem für eine vielseitige Capsule Wardrobe. Zeitlose Designs und natürliche Materialien sorgen dafür, dass die Kollektion über viele Jahre hinweg tragbar bleibt, während sie zugleich den Geist klassischer Musik feiert.
Leonie Gruschwitz setzt mit ihrer Masterarbeit SUITs 2.0 auf die Modernisierung des klassischen Anzugs. Durch den Einsatz innovativer, nachhaltiger Materialien und Technologien wie antibakteriellen Oberflächen kombiniert sie Tradition mit Zukunft und zeigt, dass Langlebigkeit und Eleganz im Anzug zeitlos bleiben.
Magdalena Helaß präsentiert mit BOLD MOVE eine Herbst/Winter-Damenkollektion, die Flexibilität und Komfort in den Vordergrund stellt. Die Outfits, deren Flächengestaltung von eigenen Naturfotografien inspiriert wurden, sind für den Alltag entworfen und passen sich durch ein vielfältiges Layeringprinzip den wechselnden Wetterbedingungen an. Die Kombination aus natürlichen Materialien und zeitlosen eigenständigen Designs bietet eine nachhaltige Antwort auf kurzlebige Modetrends.
Anna Straßer visualisiert in ihrer Kollektion THE 7 DEADLY SINS die sieben Todsünden in Form textiler Kunstwerke, die in eine dynamische Beziehung mit dem Träger oder der Trägerin treten. Die Verwendung des Seils als zentrales Gestaltungselement verbindet die Kollektion und thematisiert symbolhaft die einschränkende Wirkung veralteter Regelwerke auf den Menschen.
Diese herausragenden Abschlussarbeiten, die sowohl kreative Visionen als auch ein starkes Engagement für Nachhaltigkeit zeigen, wurden im Rahmen der beeindruckenden Abschlussshow der diesjährigen Mercedes Fashion Night präsentiert, ebenso zum Tag der offenen Tür in Schneeberg. Besucherinnen und Besucher der Ausstellung, welche sich ab heute im Erdgeschoss der Hauptbibliothek befindet, dürfen sich auf eine Vielfalt an Mode freuen, die weit über das Gewöhnliche hinausgeht und gleichzeitig wichtige gesellschaftliche Themen aufgreift.
Die Ausstellung kann noch bis ins neue Jahr hinein und somit auch zum Hochschulinformationstag am 09.01.2025 besucht werden. Passend dazu ist auch die Vitrine der Hauptbibliothek mit Büchern der Zweigbibliothek Schneeberg durch uns gestaltet wurden. Die Medien können ausgeliehen werden, sprechen Sie uns gerne an.
Vom 03.06.2024 bis 19.06.2024 ist in der Hauptbibliothek im Erdgeschoss die Ausstellung „DEMENSCH“ von Peter Gaymann zu sehen, sichtbar direkt zum Fußgängerbereich vor der Bibliothek.
Die Bilder präsentieren Cartoons, die den Alltag von Menschen mit Demenz und ihrem Umfeld humorvoll und respektvoll beleuchten. Sie kombiniert Ernsthaftigkeit mit Humor, fördert ein tieferes Verständnis für das Leben mit Demenz und baut Berührungsängste ab. Lachen ist dabei nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht, um den Umgang mit dieser Herausforderung zu erleichtern.
Die Ausstellung findet im Namen der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Zwickau statt. Dies ist ein lokales Unterstützungsnetzwerk mit dem Ziel der Erstellung und Weiterentwicklung passender Angebote und Strukturen für Menschen mit Demenz und deren Zu- und Angehörigen. Um das Netzwerk nachhaltig und transparent zu gestalten, bezieht es vorhandene Strukturen und Akteure aus dem Landkreis Zwickau ein.
Studierende der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften beteiligen sich im Rahmen von Projekt- oder Abschlussarbeiten, aber auch im Rahmen von Praktika aktiv an der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Zwickau und helfen dabei die gemeinsam gesteckten Ziele der Kooperationspartner zu erreichen und inhaltlich bspw. im Rahmen der Bedarfsanalyse, Veranstaltungen und Angebotsentwicklung zu unterstützen.
Zur Bilderausstellung wurde auch die Vitrine der Hauptbibliothek thematisiert und präsentiert einen Auszug an Fachliteratur zum Thema Demenz, weitere Medien befinden sich noch im Bestand, vornehmlich in der Zweigbibliothek Scheffelstraße zu finden. Die ausgestellten Bücher können vorgemerkt und später auch ausgeliehen werden.
Die aktuelle Ausstellung in der Zwickauer Hochschulbibliothek zeigt ausgewählte Abschlussarbeiten von Absolventinnen der Studienrichtung Modedesign der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg aus den Jahren 2022 und 2023. Die im Rahmen der Bachelor- und Masterabschlussarbeiten entstandenen Modelle visualisieren die breite Palette verschiedener Designlösungen unterschiedlichster Anwendungsbereiche: von avantgardistischer Damenmode und neu interpretierten Herrenanzügen für besondere Anlässe, über das Upcycling von Textilien als Ausdruck des Protests und der eigenen Haltung gegenüber bestehenden Umweltproblemen, bis hin zu hochfunktionaler Bekleidung für spezifische Bereiche des Arbeitsalltags.
Alle Studentinnen haben sich in ihren Projekten intensiv mit verschiedenen Problematiken unserer Zeit auseinandergesetzt und zeigen mit ihren Entwürfen gezielt mögliche Lösungen auf. Die Designstrategien hinter den entstandenen Kollektionen beschäftigen sich unter anderem mit dem Einfluss von Bekleidung auf die menschliche Psyche, funktionalen Schnitt- und Detaillösungen zur körperlichen Entlastung oder wandelbaren Modellen, die immer wieder neu kombiniert werden können und damit Nachhaltigkeit schon im Design beginnt.
Folgende Abschlussarbeiten sind in der Ausstellung präsentiert:
(NEW) LACE von Laura Meinicke SUITs von Leonie Gruschwitz Functional Business von Lisa Grellmann ACT KIT! von Tara-Louise Schwarze retreat. von Magdalena Helaß SYSTEM UNIFORM von Pauline Schmidt SLOW TAKE von Jessie Fritzsche
Die Ausstellung kann noch bis ins neue Jahr hinein und somit auch zum Hochschulinformationstag am 11.01.2024 besucht werden. Passend dazu ist auch die Vitrine der Hauptbibliothek mit Büchern der Zweigbibliothek Schneeberg durch uns gestaltet wurden. Die Medien können ausgeliehen werden, sprechen Sie uns gerne an.
Am Dienstag, dem 26.07.2022, fand in der Keplerstraße 2 in Zwickau die Präsentation der Projektergebnisse zum Thema „WHZ Corporate Fashion“ des Studiengangs Modedesign statt.
Studierende des 2. und 4. Semesters entwickelten non-commercial Corporate Fashion, die
„die Identität der Westsächsischen Hochschule zeigt, die Außendarstellung der WHZ unterstützt und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Hochschule stärkt.“
Frau Prof. Dorette Bárdos
Die nachhaltigen und zukunftsorientierten Designkonzepte und Prototypen wurden unter der Leitung von Frau Prof. Dorette Bárdos sowie durch zahlreiche Mitwirkende, Unterstützer und Sponsoren realisiert.
Die Arbeiten sind nun in den Räumen der Hochschulbibliothek, für die Öffentlichkeit gut sichtbar, ausgestellt. Über einen QR-Code kann für die Lieblingsprodukte abgestimmt werden. Diese werden vom Studiengang Modedesign sowie der WHZ weiterverfolgt.
Wir bedanken uns ganz herzlich für diese großartige Möglichkeit, diese Designstücke ausstellen zu dürfen und freuen uns über rege Teilnahme am Voting.
– Wie man als Publikation auf sich aufmerksam macht, ohne das Haus zu verlassen. –
Die vergangenen Monate haben uns gezeigt, dass es hilfreich sein kann, zuhause zu bleiben. Dies gilt nicht nur für uns Menschen, sondern es ist durchaus auch für Publikationen anzuwenden, v.a. wenn es sich um historisch wertvollen Altbestand handelt.
Unsere Bibliothek verfügt über rund 1400 historische Bestände als gebundene Werke, Mappen oder Einzeldrucke. Das Schriftgut stammt aus den Vorgängereinrichtungen unserer Standorte in Reichenbach und Schneeberg und reicht bis ins Jahr 1830 zurück.
Die bis 1901 erschienenen und damit urheberrechtlich unbedenklichen Bestände wurden bereits 2015/2016 im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms Wissenschaft und Kultur als lizenzfreie Online-Ressourcen digitalisiert und damit auf lange Zeit für die Welt sichtbar gemacht. Die Werke stehen somit in digitaler Form für die wissenschaftliche Recherche zur Verfügung, während die wertvollen Originale geschützt werden können. Das Digitalisierungsprogramm wird vom Freistaat Sachsen gefördert und von der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) koordiniert.
Alle erstellten Digitalisate sind über nationale und internationale Kataloge auffindbar. So kam es, dass das ModeMuseum in Antwerpen (Belgien) bei seinen umfangreichen Recherchearbeiten für die Ausstellung zum Thema „Entwicklung der Spitze in Antwerpen vom 16. Jh. bis zur zeitgenössischen Mode“ auf ein solches Dokument aufmerksam wurde. Es handelt sich um das 1880 neu aufgelegte Musterbuch aus dem 16. Jh. „Modelbuch aller art nehewercks und stickens“ von Christian Egenolff.
(c) Buchcover Ausstellungskatalog
Die Westsächsische Hochschule Zwickau, insbesondere die Hochschulbibliothek ist besonders stolz, dass die im Buch abgedruckte Abbildung einer Jagdszene nun auch im parallel publizierten Werk „P.LACE.S – Looking through Flemish Lace“ auf Seite 24 veröffentlicht wurde. Auf diese Weise kann ein Werk, welches die ganze Zeit geschützt in unserer Zweigbibliothek Schneeberg aufbewahrt wird, dennoch auf sich aufmerksam machen und „berühmt werden“.
Die Ausstellung im ModeMuseum, kurz MoMu, in Antwerpen wurde im September dieses Jahres eröffnet und ist noch bis zum 2. Januar 2022 zu besichtigen. Die oben genannte Publikation ist der Ausstellungskatalog dazu und ist in unserer Zweigstelle in Schneeberg ausleihbar.
In einem vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) initiierten Wettbewerb „Kunst am Bau“ haben die 2 Künsterlinnen Christine Bergmann und Dana Meyer die Jury mit Ihren Entwürfen für die künstlichere Ausgestaltung der neuen Hochschulgebäude der Westsächsischen Hochschule Zwickau, das „Hochtechnologiezentrum“ und das „Technikum“ überzeugt.
Christine Bergmann hat mit ihrer Vision von Licht im künftigen Hochtechnologiezentrum gewonnen, für das neue Technikum erhielt Dana Meyer mit Ihrem Glasbild „MeshVeda“ den Zuschlag.
Die Präsentationspläne werden entlang der Glasfassade im Erdgeschoss unserer Hauptbibliothek bis zum 11.06.2021 präsentiert.
Und was passiert eigentlich nach dem Studienabschluss? Was gibt es für Möglichkeiten?
Antworten zu diesen Fragen sind in unserer derzeitigen Ausstellung in der Vitrine der Hauptbibliothek am Kornmarkt zu finden. Thematisiert wird nicht nur die Zeit nach dem Studium und wie man mit der Hochschule in Verbindung bleibt (und seine Erfahrungen austauschen und weitergeben kann), sondern auch alternativen Perspektiven zum herkömmlichen Berufseinstieg nach dem Studium, welche durch die WHZ unterstützt werden, unter anderem der Career Service und das Gründernetzwerk SAXEED.
Wie ist es nach Jahren an den Studienort zurückzukehren? Wie erfährt man, was aus den anderen Absolventen geworden ist?
Zusätzlich zu den Informationen rund um das Thema „Alumni“ und die Zeit nach dem Studium sind auch noch Medien aus dem Bestand der Hochschulbibliothek in der Vitrine ausgestellt, welche nach dem Ausstellungsende gern ausgeliehen werden können. (Eine Vormerkung ist jederzeit möglich)