Schlagwort: Veranstaltung

  • Erlebnisreise in ein fremdes Land

    (c) Joachim Krause

    … weit weg, nach PAKISTAN sollte es gehen.

    Im Vorfeld hatten uns die einen für verrückt erklärt, die anderen waren höchst besorgt: Ausgerechnet Pakistan, mit Taliban und Al Kaida, und Islam und Scharia, und erst der Umgang mit Frauen??? Wir, die beiden Krauses und Micha und Birgit Beier, hatten ja aber wissentlich eine „Erlebnisreise“ ge­bucht, und nun wollten wir auch richtig was erle­ben, den Nanga Parbat sehen, und wir wollten er­fahren, wie es in diesem fremden Land wirklich IST. Pakistan, ein Land, das zur Hälfte aus Fels­wüste besteht, eine „Islamische Republik“ ist, 200 Millionen Einwohner hat (bei der Staatsgründung 1947 waren es 30 Millionen), bettelarm, aber Atommacht. Gelegen in einer „heißen“ Zone, so­wohl geologisch gesehen (Erdbebengefahr entlang der „Knautschzone“ beim Zusammenprall des indi­schen Subkontinents mit der eurasischen Platte) als auch politisch verstanden (Nachbarn: Iran, Afghanistan, China und der ständige Kriegsgegner Indien). Ein Land voller Kontraste: Schulpflicht – und dennoch fast 50% Analphabeten, alle hundert Kilometer andere Spielarten des Islam, einmal extrem konservativ und andernorts sehr liberal, die Frauen manchmal tief verschleiert und kaum auf der Straße zu sehen, dann Gebiete, wo sie sich (oft unverschleiert) in der Öffentlichkeit zeigen und fast jeden Beruf ausüben. […]
    Joachim Krause

    Am 19.04.2016 um 17 Uhr hält Herr Joachim Krause
    in der Hochschulbibliothek einen Votrag über seine
    „Erlebnisreise in ein fremdes Land – PAKISTAN“

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen

  • Resümee des gestrigen Vortrags

    Vortrag1

    Zum gestrigen VortragSyrien – meine zweite Heimat…“ von Frau Reingard Al-Hassan, Bibliotheksdirektorin der Westsächsischen Hochschule Zwickau, begrüßten wir rund 100 Gäste in der Hochschulbibliothek.
    Frau Al-Hassan berichtete aus ihrem Leben in Syrien in den 80er Jahren, zog Vergleiche zur heutigen Lage im Land und zeigte zahlreiche, persönlich aufgenommene Fotografien. Sie erläuterte außerdem Aspekte der Geschichte, beheimateten Religionen, Gesellschaft, Sprache und Kulturen Syriens. Aufgrund des anhaltenden Bürgerkrieges im Land bedauerte sie sehr, keinen Ausblick in die Zukunft Syriens geben zu können. Abschließend beantwortete sie noch zahlreiche Fragen aus dem Publikum und ging auch noch nach Veranstaltungsschluss individuell auf die Teilnehmer ein.

    Vortrag2

  • Erste Veranstaltung im neuen Semester

    Den Auftakt der Veranstaltungen der HSB im Sommersemester 2016 macht Frau Reingard Al-Hassan am kommenden Dienstag, 12.04.2016 um 17 Uhr mit ihrem Bildervortrag zum Thema „Syrien – meine zweite Heimat“.

    PlakatFrau Reingard Al-Hassan (Dipl.-Ing.), Direktorin der Hochschulbibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau, lebte selbst von 1982 – 1989 in Syrien und besuchte von 2000 bis 2011 regelmäßig Verwandte und Freunde im Land. Im Votrag zeigt sie private Fotoaufnahmen ihrer Reisen in Syrien und berichtet vom einstigen Leben dort. Sie geht dabei auf Themen der Geografie, Geschichte, Sprache, Kultur und Gesellschaft ein.

    Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Tierschutz – geht uns alle an!

    »Was noch vielfach als unangebrachte Sentimentalität angesehen wurde, wird mehr und mehr ernst genommen. Tierschutzvereine treten ins Leben. Sie begnügen sich nicht damit, erzieherisch zu wirken, sondern verlangen und erreichen es, dass die Gesetzgebung sich der Geschöpfe annimmt und das mitleidlose Verfahren mit ihnen ahndet.« Albert Schweitzer

    Plakatentwurf

    Am 24.11.2015 um 17 Uhr eröffnet die Ausstellung zu Grafiken von Regina Franke. Dazu wird Frau Dr. Claudia Ruf, Vorsitzende des Tierschutzvereins Zwickau und Umgebung e.V, einen Vortrag zum Thema „Tierschutz“ halten. Sie wird das Thema der verwilderten Katzen aufnehmen, welches auch Frau Franke am Herzen liegt, außerdem wird Frau Dr. Ruf über die Nutztierhaltung sprechen.

    Wir erleben es doch tagtäglich: Da schlagen die Wogen der Empörung hoch, wenn ein Hund in einem 8-Quadratmeter-Zwinger sitzt und nur selten rauskommt oder wenn jemand einen Pelz trägt. Aber gleichzeitig ist es für die gleichen Menschen vollkommen unproblematisch, zu Netto zu gehen und sich eine Packung Wurst für kleines Geld zu kaufen und damit eine Tierhaltung zu finanzieren, die brutaler ist als die schlimmsten Heimtierhaltungen, die ich in all meinen Jahren im Tierschutz gesehen habe. (Dr. Ruf)

    Wir laden alle Interessierten zur Vernissage mit Vortag ein!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

     »Es ist noch ein weiter Weg, bis wir endlich den ethisch verantwortlichen Umgang mit unseren Mitlebewesen erreichen. Dennoch sehe ich, dass sich unsere Argumente zunehmend im Sinne „Tierschutz mit Herz und Verstand“ durchsetzen. Lassen Sie uns das gemeinsam fortsetzen.« Wolfang Apel

  • Lesung: Ein Menschenschicksal

    Am 10.11.15 um 17 Uhr berichtet Frau Marina Stroisch über die Erlebnisse des Zwickauer Juden Moses Grosser, der durch die Nazis verfolgt und vertrieben wurde.
    Mosses Grosser hinterließ einen erschreckenden Bericht über die Reichskristallnacht in Zwickau, die Abschiebung seiner Familie nach Polen und das Leben und Sterben in den faschistischen Vernichtungslagern.

    Plakat
    Marina Stroisch
    ist Mitglied des VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten), außerdem wurde sie 2013 als ehrenamtliche engagierte Bürgerinnen und Bürger im Landtag ausgezeichnet, kümmert sich um die Aufarbeitung der Geschichte der Juden in Zwickau, um Aufstellung und Erhalt von Denkmälern und führt Stadtführungen zum Thema durch.

    Zur Lesung sind alle Interessierten ganz herzlich
    in die Hauptbibliothek eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

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    Zum Thema passende Literatur:

    „Der Zwickauer Jüdische Friedhof – Eine Dokumentation -“
    finden Sie in der Hauptbibliothek unter dem Standort: NZ 15280 Z98

  • Was Charles Darwin geglaubt hat

    Aufbruch zu neuen Horizonten

    Einer der ersten Naturforscher, der den Wandel des Lebens auf der Erde und die Entstehung von neuen Arten durch natürliche Ursachen zu erklären versuchte, war CHARLES DARWIN. Vor mehr als 150 Jahren erschien sein wichtigstes Werk „Über die Entstehung von Arten“. Was prägte den neugierigen jungen Mann, wie wurde er vom Theologiestudenten zum Naturforscher, wie brachte er seine so unterschiedlichen Lebensaspekte als Farmer, Familienvater und Wissenschaftler zusammen? Wir wollen nachdenken über den berühmten und umstrittenen Menschen und Naturforscher, uns deutlich machen, was er selbst gesagt und geschrieben hat und was andere daraus gemacht haben.

    Darwin

    Die Lesung mit Joachim Krause zu seinem Werk
    „Was Charles Darwin geglaubt hat“
    findet am 06.10.15 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek statt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Erste Veranstaltung „MORD …“

    Morgen, am 29.09.2015 um 15 Uhr findet die erste Veranstaltung im neuen Semester statt.

    Herr Hans Häber stellt sein Buch „Mord an den fünf Bergingenieuren am 15 Juni 1945 auf dem Morgensternschacht III“ in der Hochschulbibliothek vor.

    Auf der Spur einer Bluttat

    Heimatgeschichte: Vor 70Jahren, in der Nacht vom 14. zum 15. Juni 1945, wurden in Zwickau-Pöhlau fünf Mitglieder der Bergwerksleitung ermordet. Eine Dokumentation über den Fall wird morgen vorgestellt.

    Von Bernd Appel
    erschienen am 12.06.2015

    Zwickau. Lange ist in Zwickau und Umgebung der Mantel des Schweigens über ein blutiges Ereignis kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehüllt worden. Zum Opfer fielen ihm die Bergdirektoren Arno Bretschneider, Kurt Hartung und Hans Bergmann, der Bergverwalter Herbert Bretschneider und der Reviersteiger Paul Bräunling, allesamt in der Gewerkschaft Morgenstern (zu DDR-Zeiten Steinkohlenwerk „Martin Hoop“) tätig. Sie starben vor 70 Jahren in einem Luftschutzschacht, wohl nach schwerer Misshandlung, vermutlich durch Genickschuss. So geht es aus verschiedenen Dokumenten und Schilderungen von Zeitzeugen hervor – „Freie Presse“ berichtete im September 2004 erstmals ausführlich über den Fall. Bereits 1993 war auf Betreiben von Wolfgang Bretschneider, Sohn eines der Opfer, ein Gedenkstein auf dem Hauptfriedhof errichtet worden. Dort ist von einem „anarchistischen Attentat“ die Rede.

    Mit dem Fall intensiv beschäftigt hat sich in den vergangenen Jahren der Journalist Hans Häber. Der gebürtige Zwickauer ist selbst ehemaliger Bergmann. Er hat das Grubenunglück von 1960 überlebt und ist Autor des Buches „Die Explosion – in 1000 Metern Tiefe“. Bei seinen Recherchen für dieses Werk wurde er immer wieder auf das Verbrechen von 1945 angesprochen. „Die Täter waren eben keine Anarchisten, sondern KPD-Mitglieder“, sagt er.

    Häber hat mit einer Projektgruppe eine Dokumentation erstellt, die morgen in Zwickau präsentiert werden soll. Dabei sollen auch die Motive der Täter erläutert werden, als deren Rädelsführer der kommunistische Betriebsratsvorsitzende Albert Schreiner gilt. „Wir geben den Mordopfern Würde und ein Gesicht“, betont Häber. Es sollen neue Fakten präsentiert werden – unter anderem hat er Hinterbliebene befragt, in staatlichen Archiven sowie in Archiven von Institutionen, etwa von Versicherungen, recherchiert. Zwar ist bis heute unbekannt, wo die sterblichen Überreste der Toten liegen. Doch die Papiere über die Lebensversicherungen sind zum Teil noch vorhanden. Und es gibt Sterbeurkunden, in denen von „Freitod“ die Rede ist.

    Häber kritisiert die Verantwort- lichen in der Bergarbeiterstadt für ihren „stark gebremsten Willen, seit 1989 umfassend Licht ins Dunkel zu bringen beziehungsweise das Verbrechen exakt zu dokumentieren“. Dies dauere bis heute an: So hätten die Stadt Zwickau beziehungsweise Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) die schriftliche Einladung zur Mitarbeit und die Anfrage nach einem Druckkostenzuschuss abschlägig beantwortet. Rathaussprecher Mathias Merz will diese Äußerungen nicht kommentieren. „Wissen muss man aber, dass Druckkostenzuschüsse in dieser Form prinzipiell nicht gewährt werden und in den Förderrichtlinien des Kulturamtes ausgeschlossen sind. Zudem haben die Kollegen des Stadtarchivs die Recherchen Herrn Häbers unterstützt.“

    Noch in diesem Jahr soll das Buch des Journalisten unter dem Titel „Mord auf Schacht III“ erscheinen und in allen Buchhandlungen zu bekommen sein. Es soll mit Text und Bild zirka 200 Seiten umfassen und „einen wichtigen Beitrag zum 70.Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges“ leisten. Zudem plant die TU Bergakademie Freiberg nach Häbers Angaben ein Kolloquium zum Thema „Leben und Wirken der Bergingenieure Sachsens beziehungsweise Zwickaus“ , unter anderem mit Blick auf die ermordeten Bergingenieure. Hintergrund: Drei von ihnen waren Absolventen der Freiberger Bergakademie – Arno Bretschneider, Hans Bergmann und Kurt Hartung.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Veranstaltungen WS 15/16

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    Der Veranstaltungsplan der Hochschulbibliothek für das Wintersemester steht nun fest. Neu ist die Veranstaltung für Kinder am 23.11.2015 in der Zweigbibliothek Eckersbach, hierfür ist eine vorherige Anmeldung (bis 09.11.2015) notwendig. Es wird ein Bilderbuchkino mit anschließendem Basteln geben.

    Zu jeder Veranstaltung wird gesondert informiert,
    bitte beachten Sie auch die Aushänge.

    Morgen gibt Herr Häber mit seiner Buchvorstellung „Mord an den fünf Bergingenieuren am 15. Juni 1945 auf dem Morgensternschacht III“ den Auftakt.

  • Tage der Poesie

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    Wir laden Sie recht herzlich zur Auftaktverantaltung der „Tage der Poesie in Sachsen“ ein. Diese findet am Donnerstag, 25.06.2015 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt statt.

    „Lesung mit Musik“

    mit Gabriele Frings, Ralph Grüneberger, Franziska Röchter und Maria Schüritz
    moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Biskupek

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Weitere Veranstaltungen zu den „Tagen der Poesie in Sachsen“ finden Sie hier: tage-der-poesie-sachsen.de/veranstaltungen

  • Erfolgreich gescheitert?

    Plakatentwurf

    Wir laden Sie herzlich zum Vortrag von Prof. Dr.-Ing. & Dipl.-Designer Rainer Hertting-Thomasius am 16.06.2015 um 17 Uhr in die Hochschulbibliothek ein.
    „Erfolgreich gescheitert?!
    – Anmerkungen zum Architekturstudium in Reichenbach“

    Der Eintritt ist frei!

    Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Auch die Vitrine der Hochschulbibliothek ist zum Thema gestaltet,
    ein kurzer Halt lohnt sich!

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    Zusatzinformation: Die Ausstellung „Frühlingserwachen“ von Christian Siegel ist noch bis zum Ende diesen Monats in der Hochschulbibliothek zu sehen.