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  • Die erste Fotografin Europas

    A GERMAN LADY

    – Die erste Fotografin Europas

    A German Lady

     Vor 175 Jahren, im August 1839, wurde die Erfindung der Fotografie in Paris bekannt gegeben und eroberte innerhalb weniger Jahre die Welt. Es ist kaum verwunderlich, dass sich unter den ersten Protagonisten nur Männer befanden.

    Im Jahr 1842 jedoch beschreitet zum ersten Mal eine Frau in Europa  dieses neuartige Terrain. Mit eiserner Beharrlichkeit und einnehmendem Wesen erkämpft sich Bertha Wehnert-Beckmann (1815-1901) ihren Platz in in der Fotografiegeschichte. In Cottbus geboren, in Prag gelernt, in Dresden debütiert, in Leipzig etabliert und in New York Furore gemacht – so könnte die Kurzfassung ihrer Erfolgsgeschichte lauten. „Miss Bertha“,  wie man sie in den USA nannte, brach ganz allein in die Neue Welt auf, um den New Yorkern die Papierfotografie zu bringen, die bis dato nur die unikate Daguerreotypie auf versilberter Kupferplatte kannten.  Im fotografischen Epizentrum der damaligen Welt, auf dem New Yorker Broadway, empfing Bertha nicht nur den Präsidenten der Vereingten Staaten, sondern auch namhafte Politiker, Musiker und Künstler. Als „German Lady“ ging sie in die Erinnerung amerikanischer Berufskollegen ein.

     In Leipzig zurück, wo Bertha das bekannteste Atelier der Stadt betrieb, eröffnete sie 1854 eine Stereoskopen-Ausstellung – die erste in Deutschland. Musiker wie Johannes Brahms, Ignaz Moscheles oder Clara Schumann, Wissenschaftler wie Gustav Theodor Fechner, Friedrich Christoph Dahlmann oder Ernst Heinrich Weber (letztere beiden zu den „Göttinger Sieben“ gehörend), der preußische Gartenkünstler Lenné, der sächsische Kronprinz und zahlreiche souveräne Fürsten, namhafte Schauspielerinnen und Sänger, Botschafter, Verleger, Maler, Schriftsteller und Handelsherren – sie alle traten vor Berthas Linse. Bis 1860 ist sie die einzige fotografierende Frau auf der Welt, die auch Aktaufnahmen anfertigt – damals ein spektakulärer, geheim gehaltener Sachverhalt.

     Jochen Voigt, Designprofessor an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau und bekannter Fotografiehistoriker, hat acht Jahre weltweit recherchiert und soeben sein 400 Seiten starkes Werk  „A German Lady“ veröffentlicht. Das Buch ist  im Chemnitzer Verlag Edition Mobilis erschienen. Es ist ein Verdienst des Autors, das bisher nur wenig bekannte Werk Wehnert-Beckmanns nicht nur erforscht, sondern auch in einen großen internationalen Kontext gestellt zu haben.

    Bibliotheksdirektorin Reingard Al-Hassan kommt mit Jochen Voigt ins Gespräch. Gemeinsam beleuchten sie ein spannendes Kapitel europäischer und amerikanischer Fotografiegeschichte, das in Sachsen und New York geschrieben wurde.

    Am 29.04.2014 Uhr um 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

     

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    1: Bildnis Bertha Wehnert-Beckmann mit Objektiven, Kalotypie, New York 1850/51, Kupferstichkabinett Dresden 2: Bildnis Sam Houston, Gouverneur von Texas, Kalotypie, New York um 1850/51, Privatbesitz Frankreich 3: Bildnis Johannes Brahms, Salzpapierfoto, Leipzig 1853, Robert-Schumann-Haus Zwickau 4: Bildnis des preußischen Gartenkünstlers P. J. Lenné, Daguerreotypie, Leipzig um 1848, Deutsches Museum München

     

  • Ralph Dutli – „Soutines letzte Fahrt“

    Soutines letzte Fahrt

    Am 13.03.2014 um 17 Uhr stellt der Schweizer Autor Ralph Dutli
    sein Buch „Soutines letzte Fahrt“ vor.

    Ein Roman über Kindheit, Krankheit und Kunst. Über die Wunden des Exils in Paris, die Ohnmacht des Buchstabens und die überwältigende Macht der Bilder.Chaim Soutine, der weißrussisch-jüdische Maler und Zeitgenosse von Chagall, Modigliani und Picasso, fährt am 6. August 1943 in einem Leichenwagen versteckt von der Stadt Chinon an der Loire ins besetzte Paris. Die Operation seines Magengeschwürs ist unaufschiebbar, aber die Fahrt dauert aufgrund der Umwege – um die Kontrollposten der Besatzungsmacht zu meiden viel zu lange, nämlich 24 Stunden. In einem Strom bizarrer Bilder, die der verfolgte Maler im zeitweiligen Morphin-Delirium vor sich auftauchen sieht, erzählt der Roman halb historisch, halb fiktiv Episoden aus Soutines Kindheit in Smilowitschi bei Minsk, die ersten Malversuche in Wilna, den beharrlichen Traum von Paris, der Welthauptstadt der Malerei. Er beschwört die unwahrscheinliche Freundschaft mit Modigliani, den plötzlichen Erfolg und das Ende der goldenen Pariser Jahre. Der Maler, der an die Macht der Milch als einziges Heilmittel glaubt, fährt aber auch in ein „weißes Paradies“, eine Mischung von Klinik und Gefängnis, in der es zu merkwürdigen Begegnungen und Ereignissen kommt. Ein mysteriöser „Gott in Weiß“ erklärt ihn für geheilt, verbietet ihm aber das Malen. Doch in einem Paradies ohne Malerei ist dem Künstler nicht zu helfen. Er beginnt heimlich wieder zu malen und ist bereit, dafür den geforderten Preis zu zahlen.

    Ralph Dutli
    (c) Ralph Dutli

    Die Veranstaltung findet in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt statt,
    der Eintritt ist frei!

    In Zusammenarbeit mit dem dbv  mit der Veranstaltungsreihe „HELVETIA – zu Gast in Sachsen, Schweizer Autoren zu Gast in Öffentlichen Bibliotheken“.

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • M. Kaléko – Portrait (Veranstaltung)

    Mascha Kaléko

    Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik erobert sich die junge Mascha Kaléko im Berlin der Weimarer Republik die Herzen der Großstädter. Sie ist 22, als sie ihre ersten Gedichte veröffentlicht. Es sind Verse in zärtlich-weiblichen Rhythmen, die jeder versteht, weil sie von Dingen handeln, die alle erleben: von Liebe, Abschied und Einsamkeit, von finanziellen Nöten, von Sehnsucht und von Traurigkeit. Mit dieser »Gebrauchslyrik« im besten Sinne ist sie im Berlin der Zwanziger- und Dreißigerjahre berühmt geworden, und auch heute, hundert Jahre nach ihrer Geburt, wird ihre Fangemeinde immer größer. Ihre Poesie ist stets von einer Prise Ironie begleitet, lässt keinerlei Sentimentalität aufkommen. Diese eigentümliche Mischung aus Melancholie und Witz, steter Aktualität und politischer Schärfe ist es, die Mascha Kalékos Lyrik so unwiderstehlich und zeitlos macht.

     „… sie sprechen von mir nur leise“

    – ein lyrisch-musikalisches Portrait von der Schauspielerin Paula Quast und Musiker Henry Altmann als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko

    Die beiden Künstler haben ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Das Programm hat eine ganz eigene Dramaturgie, die klassische Musik, der Tisch mit der Blattsammlung als Requisite machen daraus eine Art von Kammerspiel.

    Paula Quast spricht die Werke von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich und doch ist sie so präsent, dass sie und Mascha Kaléko im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen.

    Der Musiker Henry Altmann lässt mit seinen Kompositionen die Melancholie hörbar werden, welche die Werke umgeben, dabei überdecken die Töne aber nicht die für Mascha Kaléko ebenfalls typische Ironie, mit der sie die Welt zu kommentieren wusste.
    (entnommen: www.paula-quast.de/programm.)

    Am 29.11.2013 um 18:00 Uhr laden wir Sie recht herzlich
    zum Programm von Paula Quast und Henry Altmann über die
    Literarin Mascha Kaléko

    in die Hochschulbibliothek ein!

    Eintritt: 10€ (Für Studenten der WHZ frei!)
    (Im Rahmen des Studium generale)
    —-

    »Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Morgenstern, Kästner, Ringelnatz, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit, die den Atem nehmen kann …«   

    Jan Schulz-Ojala im ›Tagesspiegel

     

  • Autobauer gegen Autoklauer – Nationalstereotype gegoogelt

    Woran erkennen wir Stereotype?

    Was unterscheidet Stereotype von Vorurteilen?

    Was macht sie so gefährlich aber auch so komisch?

     Mit Texten aus dem Internet, die wechselseitige Stereotype Deutsche-Polen, Deutsche-Russen, Deutsche-Chinesen, Deutsche-Japaner enthalten will Prof. Dr. Doris Fetscher diesen Fragen auf den Grund gehen.

    Denn: Stereotype, ob positiv oder negativ begleiten uns immer und überall. Wir können gar nicht NICHT in Stereotypen denken!

    Gibt es überhaupt einen Weg aus der Stereotypfalle???

     

     Die Veranstaltung findet am
    am Dienstag, dem 29. 10. 2013, um 17 Uhr
     in der Hauptbibliothek am Kornmarkt statt.

     Die Veranstaltung ist Teil unserer Reihe „Bibliothek im Dialog“. Der Eintritt ist frei! Wir laden alle Interessenten herzlich ein!

     Studierende können sich die Teilnahme auf ihren
    Nachweisbögen zum Studium generale bestätigen lassen.

  • Vier Tage im November

    7 Monate, 2 Sprengstoffanschläge,
    fast zwanzig Gefechte, davon eines über vier Tage.
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    Das ist seine Geschichte in nur einem Satz.
     
    Ich heiße Johannes Clair, bin 27 Jahre alt und war als Fallschirmjäger mit meiner Kompanie von 2010 bis 2011 für 7 Monate in Kunduz, während der große Strategiewechsel stattfand. Die offensive Operation Halmazag im November 2010  habe ich in der ersten Linie erlebt. Während dieser Tage lag ich mit meinen Kameraden vier Tage in einem Graben unter Beschuss. Aber während dieser Operation konnte auch der erste nachhaltige militärische Sieg der Bundeswehr über die Aufständischen im Raum Chahar Darrah errungen werden. Ich habe einen Freund durch einen Selbstmordattentäter verloren, andere wurden schwer verwundet.
    Nach dem Ende meiner Dienstzeit fing ich an, in einem Buch über meine Erlebnisse zu berichten. Es heißt „Vier Tage im November“ und wurde im Oktober veröffentlicht.
    Dieses Buch unterscheidet sich von den bisherigen Veröffentlichungen.
    Ich beschreibe ehrlich die Hitze, den Staub, die Gefechte und Sprengstoffanschläge, die ich selbst erlebt habe. Und die Angst im Kampf. Ich erzähle von der Motivation, in so einen Einsatz zu gehen, von den Problemen für die Familie und davon, wie sehr mich dieser Einsatz verändert hat.
    Ich denke, dass es sehr wichtig ist, den Menschen über unsere Soldaten zu erzählen, die im Auftrag des demokratisch gewählten Parlaments fernab von zu Hause ihren Dienst verrichten. Sie sind neue Kriegsveteranen in Deutschland. Besonders jetzt, im Hinblick auf den Abzug aus Afghanistan stellt sich die Frage nach dem Sinn und der Zukunft solcher Einsätze, die mit Sicherheit häufiger werden.
    Eines ist mir besonders wichtig: Ich will keine Meinung ändern. Aber das Verständnis der Menschen schärfen. Und darum habe ich mein Buch geschrieben.
    Auf meinen zahlreichen Lesungen zeige ich Bilder meines Einsatzes, Videos aus dem Gefecht, die wir selbst drehten, aber erzähle auch, worin sich dieses Land so sehr von unserem unterscheidet – und worin nicht.
    Anschließend ist es mir besonders wichtig, Fragen offen und ehrlich zu beantworten und mit den interessierten Zuhörern zu diskutieren. Besonders weil wir heutzutage wieder neue Kriegsveteranen haben, ist es mir ein Bedürfnis, deren Geschichte an meinem Beispiel zu erzählen, um ein wenig mehr Bewusstsein für diese Männer und Frauen zu schaffen.
    (Johannes Clair)
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    Am 05.11.2013 stellt Johannes Clair sein Buch
    „Vier Tage im November – mein Kampf in Afeinsatz in Afghanistan“ vor.
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    Beginn: 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt – der Eintritt ist frei.
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    Studierende können sich die Teilnahme auf ihren
    Nachweisbögen zum Studium generale bestätigen lassen.
  • Im Montagsgespräch mit Profs (4)

    .Am 28.10.2013 findet um 17 Uhr in der Hauptbibliothek.
    die vierte Veranstaltung der Reihe “Im Montagsgespräch mit Profs” statt.

    Dieses Mal wird Herr Prof. Dr. Bernd Zirkler (Fakultät Wirtschaftswissenschaften) zum Thema “Controlling – mehr als nur Kontrolle” sprechen, dabei wird er auf folgende Punkte näher eingehen:

    – Begriff und Funktionen des Controllings
    – Kostencontrolling und Ergebniscontrolling
    – Rentabilitäts- und Wertorientiertes Controlling
    – Nachhaltigkeitscontrolling und Steuerung der Corporate Social Responsibility

    Anschließend ist eine Diskussionsrunde möglich und erwünscht.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen
    zum Studium generale anrechnen lassen.

  • Im Montagsgespräch mit Profs (3)

    Am 27.05.2013 findet um 17 Uhr in der Hauptbibliothek
    die dritte Veranstaltung der Reihe „Im Montagsgespräch mit Profs“ statt.

    Dieses Mal wird Herr Prof. Dr.-Ing. Matthias Richter (Fakultät Elektrotechnik) zum Thema „Robustheit unter Stress – Automobilelektronik im Alltag“ sprechen, dabei wird er besonders auf die EMV-Robustheit von Automobilelektronik (Anforderungen, Entwicklungsprozess, Freigabeuntersuchungen) eingehen. Zuzüglich erhalten die Teilnehmer einen Einblick in seine Biografie.

    Anschließend ist eine Diskussionsrunde möglich und erwünscht, außerdem bietet Herr Prof. Dr.-Ing. Richter im Anschluss an die Veranstaltung eine Führung durch das Zentrum der Kraftfahrzeugelektronik an.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen
    zum Studium generale anrechnen lassen.

  • Lesung mit dem Verein DIALOG e.V.

    Das ist das Thema der Lesung, die der Verein DIALOG e. V. Leipzig – eine lokale Vereinigung von  Schreibenden ähnlich dem Förderstudio für Literatur e. V. Zwickau, das bereits im März in der Hochschulbibliothek zu Gast war, – durchführen wird. Es werden Texte aus verschiedenen Anthologien, die der Verein veröffentlicht hat, vorgestellt, wie z. B. aus „Leipziger Rückspiegel“, „Splitter und Glas“, „Land über und Land unter“ (der neuesten Anthologie, die den Untertitel „Alltäglichkeit in der DDR“ trägt) sowie noch unveröffentlichte Gedichte und Geschichten.

    Logo vom Verein DIALOG e. V.

    Getreu dem Namen des Vereins ist es ausdrücklich erwünscht, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer auch mit den Autorinnen und Autoren über die Texte und das Geschehen, das sich in ihnen widerspiegelt, ins Gespräch kommen. So können sie gemeinsam – und auch jede(r) ganz individuell für sich – auf eine weitere Entdeckungstour durch verschiedene Zeiten, Ereignisse und Reflexionen dieser in den Gedanken und Worten der Schreibenden gehen und werden nach der Lesung vielleicht – so hoffen die Mitglieder des DIALOG e. V. – mit noch etwas weiter geöffneten Augen, Ohren und Herzen durch unsere spannende Welt gehen.

    Die Veranstaltung findet am
    28. Mai 2013 um 17:00 Uhr

    in der Hauptbibliothek am Kornmarkt statt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei!


    Studierende können sich die Teilnahme auf ihren Nachweisbögen zum Studium generale anrechnen lassen.

     

     

  • „Die Zelle“ – Eine Lesung

    Christian Fuchs und John Goetz haben das erste Buch über den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) geschrieben.

    Über mehr als ein Jahr ist es jetzt her, dass in Zwickau die Neonazi-Terrorzelle aufflog.
    Genau schildern Christian Fuchs und John Goetz in Ihrem Buch über die Radikalisierung des Trios und deren Abtauchen im Januar 1998 und die später folgenden Morde und Überfälle des NSU. Das Buch ist aber nicht nur eine Zusammenfassung über den NSU, sondern besonders aufschlussreich sind auch die ersten Kapitel der „Zelle“. Hier versuchen Fuchs und Goetz die Biografien von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe bis zu deren Untertauchen so genau wie möglich nachzuvollziehen.

    Ihre zentrale Frage: Wie konnten drei ostdeutsche Mittelschichtskinder zu Mördern werden?

    Diese Frage und noch viele mehr beantwortet uns Christian Fuchs in seiner Lesung zum Buch „Die Zelle“ am 16. April 2013 ab 17:00 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt.

    Freier Eintritt!


    Die Teilnahme an der Veranstaltung können sich Studierende auf ihren Nachweisbögen zum Studium generale anrechnen lassen.

  • Neue Veranstaltungsreihe!

    „Im Montagsgespräch mit Profs.“ -In diesem Semester gehen wir einmal im Monat auf Entdeckertour in die Welt der Professorinnen und Professoren. Die Reihe „Im Montagsgespräch mit Profs. …“ lässt Sie auf unterhaltsame Weise Wissenschaft schnuppern und eröffnet durch Vortrag, Diskussionen und Gespräche die Möglichkeit, den Mensch „Wissenschaftler“ über Themen aus dem Arbeitsgebiet, der Forschung oder dem Leben kennenzulernen.

     Im Montagsgespräch mit … Frau Prof. Dr. phil. habil. Ines Busch-Lauer
    (Fakultät Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation)

    „Von Versprechern, Verhörern und Verschreibern und den Dingen, mit denen sich Angewandte Sprachwissenschaft sonst noch beschäftigt
    Eine unterhaltsame Reise durch Sprache und Kommunikation.“

    Die Veranstaltung ist somit nicht nur die erste im Sommersemester 2013, sondern auch die erste in der neuen Veranstaltungsreihe. Sie findet am 18.03.2013 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt statt.
    Der Eintritt ist frei!

     

    Studierende können sich die Teilnahme auf ihrem Nachweisbogen
    zum Studium generale anrechnen lassen.