Kategorie: Veranstaltung

  • Bücherflohmarkt 2014

    seitenbanner_3x10Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder den bereits bekannten und immer sehr erfolgreichen Verkauf von ausgesonderten bzw. für diesen Zweck gespendeten Büchern. Unsere Nutzer haben sich in den vergangenen Wochen schon mehrfach danach erkundigt, wann es denn wieder soweit ist!

    Der nunmehr 7. Bücherflohmarkt findet am

    Mittwoch, 4. Juni 2014

     von 10:00 bis 15:00 Uhr

    in bzw. vor der

    Hochschulbibliothek am Kornmarkt statt.

    Alle Studenten und Nutzer der Bibliothek profitieren davon. Wie das geht? Der Erlös wird auch dieses Jahr für den Erwerb neuer Studienliteratur verwendet. Letztes Jahr konnten dadurch neue Bücher und andere Medien im Wert von rund 1.300 € erworben werden.

    Wir freuen uns darauf, Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen!!!

    Ihr Hochschulbibliotheksteam

     

  • Im Montagsgespräch mit Profs (9)

    Es könnte so… oder auch anders sein.
    Was können Gestaltungsgrundlagen leisten?

    Welche Rolle spielen die künstlerisch-gestalterische Grundlagen innerhalb eines Designstudiums?
    Was verbirgt sich überhaupt hinter dem Begriff?
    Was kann das Studium von Gestaltungsgrundlagen im Sinne der Ausbildungsqualität bewirken?
    Wer kann wie davon profitieren?
    Wie sollten sie weiterentwickelt werden?

    Die Potentiale, die ein fundiertes gestalterisches Grundlagenwissen bietet,
    sind ein Angebot!

    Frau Prof. Ines Bruhn lehrt Gestaltungsgrundlagen an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg und möchte mit ihrem Vortrag Anregungen zum Diskurs über dieses Thema  geben.

    plakat

    „Im Montagsgespräch mit Profs“ am 26.05.2014 um 17 Uhr mit

    Frau Prof. Ines Bruhn

    in der Hauptbibliothek am Kornmarkt.
    Der Eintritt ist frei!

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Formeln&Routinen in der deutschen Sprache

    Prof. Dr. KostrzewaKostrzewa ist Professor an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und dortiger GfdS-Zweigleiter. Als Pädagoge bearbeitet er das Thema vor allem aus Sicht der Lernenden (Formeln als Hilfsmittel für den Spracherwerb), veröffentlicht und referiert als Wissenschaftler seit Jahren darüber. „70 Prozent aller Äußerungen sind formelhaft“, stellt er fest. Wir also sind sprachlich gar nicht so kreativ, wie wir meinen? Richtig, sagt Kostrzewa – so aber können sich Muttersprachler standardisiert ordentlich untereinander verständigen.

    (Wiesbadener Kurier / Von Viola Bolduan / 11/13)

    Formeln und Routinen werden von Muttersprachlern in einem hohen Maße verwendet und spielen darüber hinaus eine wesentliche Rolle beim Erwerb des Deutschen als Zweit- oder Fremdsprache. Als zunächst noch unanalysierte komplexe Einheiten verschaffen sie Lernern ein höheres Maß an Sprachsicherheit und einen schnelleren Zugang zu sprachlichen Strukturen. Es hat den Anschein, dass der Spracherwerbsprozess nicht ausschließlich als ein Prozess der zunehmenden Komplexität zu verstehen ist, sondern zugleich auch als ein Prozess, in dem komplexe Strukturen allmählich segmentiert und analysiert werden. Sie tragen damit, gewissermaßen als Prozess der Dekonstruktion von Komplexität, zum Spracherwerb bei.plakat

    Am 20.05.2014 um 17 Uhr hält Prof. Dr. Frank Kostrzewa den Vortrag

    „Formeln und Routinen in der deutschen Sprache“

    in der Hauptbibliothek am Kornmarkt. Der Eintrtt ist frei!

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen

  • Zwangssterilisation und Euthanasie (Vortrag)

    Header der Webseite „https://www.euthanasie-ausstellung.de/
     

    Am 06.05.2014 um 17 Uhr hält Dr. Edmund Käbisch, Pfarrer i.R.
    einen Vortrag zum Thema

    „Zwangssterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus“

    Im Amtsgericht Zwickau wurden nach dem Rassegesetz Zwangssterilisationen angeordnet und von praktizierenden Ärzten durchgeführt. Auch die so genannte „Euthanasie“ hat um Zwickau keinen Bogen gemacht. Bürger der Stadt und des Landkreises wurden systematisch und heimlich vernichtet. Darüber liegt bis heute eine Decke des Schweigens. Diese Opfer sollen aus der Anonymität geholt werden. Durch Recherchen kann erreicht werden, dass sie wieder zu ihren Namen kommen oder auch ihre Gesichter zurückerhalten. Würdevoll soll dieser Bürger gedacht werden. Sie sollen einen Platz der Erinnerung erhalten, denn zur Zukunft gehört die Erinnerung.

    Alle Interessierten sind recht herzlich dazu eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Die erste Fotografin Europas

    A GERMAN LADY

    – Die erste Fotografin Europas

    A German Lady

     Vor 175 Jahren, im August 1839, wurde die Erfindung der Fotografie in Paris bekannt gegeben und eroberte innerhalb weniger Jahre die Welt. Es ist kaum verwunderlich, dass sich unter den ersten Protagonisten nur Männer befanden.

    Im Jahr 1842 jedoch beschreitet zum ersten Mal eine Frau in Europa  dieses neuartige Terrain. Mit eiserner Beharrlichkeit und einnehmendem Wesen erkämpft sich Bertha Wehnert-Beckmann (1815-1901) ihren Platz in in der Fotografiegeschichte. In Cottbus geboren, in Prag gelernt, in Dresden debütiert, in Leipzig etabliert und in New York Furore gemacht – so könnte die Kurzfassung ihrer Erfolgsgeschichte lauten. „Miss Bertha“,  wie man sie in den USA nannte, brach ganz allein in die Neue Welt auf, um den New Yorkern die Papierfotografie zu bringen, die bis dato nur die unikate Daguerreotypie auf versilberter Kupferplatte kannten.  Im fotografischen Epizentrum der damaligen Welt, auf dem New Yorker Broadway, empfing Bertha nicht nur den Präsidenten der Vereingten Staaten, sondern auch namhafte Politiker, Musiker und Künstler. Als „German Lady“ ging sie in die Erinnerung amerikanischer Berufskollegen ein.

     In Leipzig zurück, wo Bertha das bekannteste Atelier der Stadt betrieb, eröffnete sie 1854 eine Stereoskopen-Ausstellung – die erste in Deutschland. Musiker wie Johannes Brahms, Ignaz Moscheles oder Clara Schumann, Wissenschaftler wie Gustav Theodor Fechner, Friedrich Christoph Dahlmann oder Ernst Heinrich Weber (letztere beiden zu den „Göttinger Sieben“ gehörend), der preußische Gartenkünstler Lenné, der sächsische Kronprinz und zahlreiche souveräne Fürsten, namhafte Schauspielerinnen und Sänger, Botschafter, Verleger, Maler, Schriftsteller und Handelsherren – sie alle traten vor Berthas Linse. Bis 1860 ist sie die einzige fotografierende Frau auf der Welt, die auch Aktaufnahmen anfertigt – damals ein spektakulärer, geheim gehaltener Sachverhalt.

     Jochen Voigt, Designprofessor an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau und bekannter Fotografiehistoriker, hat acht Jahre weltweit recherchiert und soeben sein 400 Seiten starkes Werk  „A German Lady“ veröffentlicht. Das Buch ist  im Chemnitzer Verlag Edition Mobilis erschienen. Es ist ein Verdienst des Autors, das bisher nur wenig bekannte Werk Wehnert-Beckmanns nicht nur erforscht, sondern auch in einen großen internationalen Kontext gestellt zu haben.

    Bibliotheksdirektorin Reingard Al-Hassan kommt mit Jochen Voigt ins Gespräch. Gemeinsam beleuchten sie ein spannendes Kapitel europäischer und amerikanischer Fotografiegeschichte, das in Sachsen und New York geschrieben wurde.

    Am 29.04.2014 Uhr um 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

     

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    1: Bildnis Bertha Wehnert-Beckmann mit Objektiven, Kalotypie, New York 1850/51, Kupferstichkabinett Dresden 2: Bildnis Sam Houston, Gouverneur von Texas, Kalotypie, New York um 1850/51, Privatbesitz Frankreich 3: Bildnis Johannes Brahms, Salzpapierfoto, Leipzig 1853, Robert-Schumann-Haus Zwickau 4: Bildnis des preußischen Gartenkünstlers P. J. Lenné, Daguerreotypie, Leipzig um 1848, Deutsches Museum München

     

  • Im Montagsgespräch mit Profs (8)

    Kann denn Mode „öko“ sein?
    Teil 2: Veredlung – Fluch oder Segen?

    Der Mensch hat über Jahrtausende gelernt seiner „zweiten Haut“ zusätzliche Eigenschaften zu geben. Dabei spielen modische als auch funktionale Aspekte eine Rolle. Ursprünglich war es nur möglich die vorhandenen Naturfasern mit anderen Mitteln aus der Natur zu behandeln.

    Mit der stürmischen Entwicklung der chemischen Industrie im 19. Jh. wurden und werden auch ständig neue Stoff und Materialien entwickelt, die bei ihren Einbringen in Faserstoffe den Fasern und Textilien diese neue Eigenschaften geben. Auch haben die entwickelten synthetischen Fasern zusätzlich den Textilveredler neue Aufgaben gegeben und die Entwicklung weiterer Veredlungsprodukte vorangetrieben.

    Der Verbraucher hält natürlich auch das Entwicklungsrad mit dem Wunsch nach verbesserten und neuen Eigenschaften am Laufen.

    Wie in anderen Bereichen auch war der Zusammenhang zwischen direktem Hautkontakt mit bestimmten Stoffen und gesundheitlichen Problemen lange Zeit unbekannt und rückte erst im 20 Jh. in den Fokus. Auch das umweltbewusste Handeln hat sich erst in den letzten 50 Jahren verstärkt.

    Kann man sich als Käufer und Konsument einfach auf Ökotextilien zurückziehen?

    Wo kann man im textilen Kreislauf einen ökologisch sinnvollen Ansatz finden?

    Was tut die Textilindustrie und was steckt hinter den verschiedenen
    Öko-Labels für Textilien?

    Diese und andere Fragen rund um das „Öko im Textil“ möchte ich mit ihnen diskutieren.

    Prof. Dr. rer. nat. Hardy Müller

    Plakat Prof. Hardy Müller

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Im Montagsgespräch mit Profs. (7)

    Kann denn Mode „öko“ sein?
    Teil 1: Fasern – Natur contra Chemie

    Unsere Kleidung ist unsere zweite Haut – sie schützt und wärmt. Andererseits drücken wir mit unserer Bekleidung persönlichen Stil aus, je nach Situation Individualität oder Zugehörigkeit.
    Und dann soll die Mode auch noch „öko“ sein, umweltfreundlich und sozialverträglich produziert, fair gehandelt, hautverträglich, in der Herstellung transparent und verlässlich – geht das?

    Naturfasern assoziieren Natürlichkeit. Betrachten Sie mit mir Baumwolle, die am häufigsten verwendeten Naturfaser, mit ihren Umweltproblemen und Alternativen.

    Chemiefasern scheinen der Stoff, aus dem die Träume sind:
    langlebig, robust, anpassungsfähig, pflegeleicht.

    Die unzähligen Standards für Ökotextilien weltweit unterscheiden sich  sehr in Prüftiefe, Transparenz und Ernsthaftigkeit. Diese Vielfalt verwirrt Produzenten, Händler und Verbraucher. Lernen Sie die Kriterien für einige wichtige Textil-Zertifikate kennen und beurteilen Sie die Schwierigkeiten, einen globalen Standard zu entwickeln.

     In diesem Montagsgespräch möchte ich Sie zu einer kleinen Reise entlang der „textilen Kette“  einladen. Diskutieren Sie mit über ökologisches Für und Wider.

    Scheuen Sie sich nicht, Ihre Fragen zu Textilien im Allgemeinen und Öko-Textilien im Speziellen mitzubringen.

    Frau Prof. Dr.-Ing. Kirstin Hoffmann

    plakat

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • „Der Tod trägt Pink“

    Der Tod trägt Pink

    – der selbstbestimmte Umgang einer jungen Frau mit dem Sterben

    Nana erkrankte im Oktober 2010 an einem Ewing-Sarkom und kämpfte 15 Monate lang mit unglaublichem Mut und Zuversicht gegen ihre Krankheit. Ihr Wunsch war es dabei immer, anderen Frauen und Mädchen vor allem in der schweren Phase des Haarverlustes durch Chemotherapie Mut zu machen. Ihr Projekt „Recover your smile“ soll deswegen weiterleben.
    „Krankheit ist kein Freibrief für schlechtes Benehmen“ gehörte zu ihren Leitsätzen, ebenso wie „immer ein Tag nach dem anderen und jeden so gut schön und bewußt leben, wie es nur möglich ist“.
    Am 31.12.11 beschloss sie, keine weiteren Therapieversuche mehr zu unternehmen und zum Sterben vom Krankenhaus nach Hause zu gehen.
    Dank der Unterstützung des ambulanten Palliativteams durften wir alle noch 10 Tage sehr bewußt in vielen Gesprächen mit ihr Abschied nehmen.

    Der Tod trägt Pink

    Am 12.03.2014 stellen um 17 Uhr Barbara Stäcker und Dorothea Seitz das Buch „Nana … der Tod trägt Pink“ in der Hochschulbibliothek vor. Eine Lesung über das Leben einer jungen Frau mit der Diagnose „Knochenkrebs“.

    Veranstaltungsort ist dieses Mal der Spiegelsaal in der Zweigstelle Scheffelstraße  (Scheffelstraße 39, 08066 Zwickau), der Eintritt ist frei.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Gedenkseite zu Nana Stäcker: https://www.gedenkseiten.de/nana-staecker/

     

  • Ralph Dutli – „Soutines letzte Fahrt“

    Soutines letzte Fahrt

    Am 13.03.2014 um 17 Uhr stellt der Schweizer Autor Ralph Dutli
    sein Buch „Soutines letzte Fahrt“ vor.

    Ein Roman über Kindheit, Krankheit und Kunst. Über die Wunden des Exils in Paris, die Ohnmacht des Buchstabens und die überwältigende Macht der Bilder.Chaim Soutine, der weißrussisch-jüdische Maler und Zeitgenosse von Chagall, Modigliani und Picasso, fährt am 6. August 1943 in einem Leichenwagen versteckt von der Stadt Chinon an der Loire ins besetzte Paris. Die Operation seines Magengeschwürs ist unaufschiebbar, aber die Fahrt dauert aufgrund der Umwege – um die Kontrollposten der Besatzungsmacht zu meiden viel zu lange, nämlich 24 Stunden. In einem Strom bizarrer Bilder, die der verfolgte Maler im zeitweiligen Morphin-Delirium vor sich auftauchen sieht, erzählt der Roman halb historisch, halb fiktiv Episoden aus Soutines Kindheit in Smilowitschi bei Minsk, die ersten Malversuche in Wilna, den beharrlichen Traum von Paris, der Welthauptstadt der Malerei. Er beschwört die unwahrscheinliche Freundschaft mit Modigliani, den plötzlichen Erfolg und das Ende der goldenen Pariser Jahre. Der Maler, der an die Macht der Milch als einziges Heilmittel glaubt, fährt aber auch in ein „weißes Paradies“, eine Mischung von Klinik und Gefängnis, in der es zu merkwürdigen Begegnungen und Ereignissen kommt. Ein mysteriöser „Gott in Weiß“ erklärt ihn für geheilt, verbietet ihm aber das Malen. Doch in einem Paradies ohne Malerei ist dem Künstler nicht zu helfen. Er beginnt heimlich wieder zu malen und ist bereit, dafür den geforderten Preis zu zahlen.

    Ralph Dutli
    (c) Ralph Dutli

    Die Veranstaltung findet in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt statt,
    der Eintritt ist frei!

    In Zusammenarbeit mit dem dbv  mit der Veranstaltungsreihe „HELVETIA – zu Gast in Sachsen, Schweizer Autoren zu Gast in Öffentlichen Bibliotheken“.

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Erste Veranstaltung 2014

    „Im Montagsgespräch mit Profs.“ – am Montag, 13.01.2014 um 17 Uhr
    mit Frau Prof. Dr. Rachel Rosenstock zum Thema:

    Ist Gebärdensprache international?
    Ikonizität und Metaphorik in der visuell-gestischen Modalität

    Fr. Prof. Rosenstock bei einem Vortrag
    Fr. Prof. Rosenstock bei einem Vortrag

    Als Gebärdensprachlinguistin werde ich oft gefragt, ob Gebärdensprache international ist – was ich üblicher Weise sofort verneine. Es gibt nationale und regionale Gebärdensprachen, wie die Deutsche Gebärdensprache (DGS), die Adamorobe-Gebärdensprache in Mali oder die Al-Sayyid-Bedouine-Gebärdensprache, die von einer Nomadengruppe in Israel verwendet wird. Grammatisch sind diese Sprachen hoch komplex und können genauso differenziert Sachverhalte ausdrücken, wie Lautsprachen auch. Auffällig ist aber, dass gehörlose Menschen bei internationalen Ereignissen wie den Deaflympics oder Weltkongressen über diese linguistischen Grenzen hinweg miteinander kommunizieren und das ganz ohne eine sogenannte Lingua Franca (für Hörende heute oft Englisch). Dieses System wird gemeinhin ‚International Sign‘ genannt und basiert stark auf der Bildhaftigkeit von Gebärden und Gebärdensprachgrammatik.

    In diesem Montagsgespräch möchte ich Sie einladen, eine kurze Reise in die Welt der Gehörlosen und ihrer Sprachen zu unternehmen und mit mir gemeinsam Beispiele für die bildhaften, also ikonischen und metaphorischen, Aspekte dieser visuellen Sprachen anzuschauen und zu diskutieren. Ich lade Sie ein, Ihre Fragen zu Gebärdensprachen und Gehörlosen mitzubringen!

    Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen!

    Die Veranstaltung findet in der Hauptbibliothek am Kornmarkt statt
    – der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen