Kategorie: Veranstaltung

  • Was Charles Darwin geglaubt hat

    Aufbruch zu neuen Horizonten

    Einer der ersten Naturforscher, der den Wandel des Lebens auf der Erde und die Entstehung von neuen Arten durch natürliche Ursachen zu erklären versuchte, war CHARLES DARWIN. Vor mehr als 150 Jahren erschien sein wichtigstes Werk „Über die Entstehung von Arten“. Was prägte den neugierigen jungen Mann, wie wurde er vom Theologiestudenten zum Naturforscher, wie brachte er seine so unterschiedlichen Lebensaspekte als Farmer, Familienvater und Wissenschaftler zusammen? Wir wollen nachdenken über den berühmten und umstrittenen Menschen und Naturforscher, uns deutlich machen, was er selbst gesagt und geschrieben hat und was andere daraus gemacht haben.

    Darwin

    Die Lesung mit Joachim Krause zu seinem Werk
    „Was Charles Darwin geglaubt hat“
    findet am 06.10.15 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek statt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Erste Veranstaltung „MORD …“

    Morgen, am 29.09.2015 um 15 Uhr findet die erste Veranstaltung im neuen Semester statt.

    Herr Hans Häber stellt sein Buch „Mord an den fünf Bergingenieuren am 15 Juni 1945 auf dem Morgensternschacht III“ in der Hochschulbibliothek vor.

    Auf der Spur einer Bluttat

    Heimatgeschichte: Vor 70Jahren, in der Nacht vom 14. zum 15. Juni 1945, wurden in Zwickau-Pöhlau fünf Mitglieder der Bergwerksleitung ermordet. Eine Dokumentation über den Fall wird morgen vorgestellt.

    Von Bernd Appel
    erschienen am 12.06.2015

    Zwickau. Lange ist in Zwickau und Umgebung der Mantel des Schweigens über ein blutiges Ereignis kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehüllt worden. Zum Opfer fielen ihm die Bergdirektoren Arno Bretschneider, Kurt Hartung und Hans Bergmann, der Bergverwalter Herbert Bretschneider und der Reviersteiger Paul Bräunling, allesamt in der Gewerkschaft Morgenstern (zu DDR-Zeiten Steinkohlenwerk „Martin Hoop“) tätig. Sie starben vor 70 Jahren in einem Luftschutzschacht, wohl nach schwerer Misshandlung, vermutlich durch Genickschuss. So geht es aus verschiedenen Dokumenten und Schilderungen von Zeitzeugen hervor – „Freie Presse“ berichtete im September 2004 erstmals ausführlich über den Fall. Bereits 1993 war auf Betreiben von Wolfgang Bretschneider, Sohn eines der Opfer, ein Gedenkstein auf dem Hauptfriedhof errichtet worden. Dort ist von einem „anarchistischen Attentat“ die Rede.

    Mit dem Fall intensiv beschäftigt hat sich in den vergangenen Jahren der Journalist Hans Häber. Der gebürtige Zwickauer ist selbst ehemaliger Bergmann. Er hat das Grubenunglück von 1960 überlebt und ist Autor des Buches „Die Explosion – in 1000 Metern Tiefe“. Bei seinen Recherchen für dieses Werk wurde er immer wieder auf das Verbrechen von 1945 angesprochen. „Die Täter waren eben keine Anarchisten, sondern KPD-Mitglieder“, sagt er.

    Häber hat mit einer Projektgruppe eine Dokumentation erstellt, die morgen in Zwickau präsentiert werden soll. Dabei sollen auch die Motive der Täter erläutert werden, als deren Rädelsführer der kommunistische Betriebsratsvorsitzende Albert Schreiner gilt. „Wir geben den Mordopfern Würde und ein Gesicht“, betont Häber. Es sollen neue Fakten präsentiert werden – unter anderem hat er Hinterbliebene befragt, in staatlichen Archiven sowie in Archiven von Institutionen, etwa von Versicherungen, recherchiert. Zwar ist bis heute unbekannt, wo die sterblichen Überreste der Toten liegen. Doch die Papiere über die Lebensversicherungen sind zum Teil noch vorhanden. Und es gibt Sterbeurkunden, in denen von „Freitod“ die Rede ist.

    Häber kritisiert die Verantwort- lichen in der Bergarbeiterstadt für ihren „stark gebremsten Willen, seit 1989 umfassend Licht ins Dunkel zu bringen beziehungsweise das Verbrechen exakt zu dokumentieren“. Dies dauere bis heute an: So hätten die Stadt Zwickau beziehungsweise Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) die schriftliche Einladung zur Mitarbeit und die Anfrage nach einem Druckkostenzuschuss abschlägig beantwortet. Rathaussprecher Mathias Merz will diese Äußerungen nicht kommentieren. „Wissen muss man aber, dass Druckkostenzuschüsse in dieser Form prinzipiell nicht gewährt werden und in den Förderrichtlinien des Kulturamtes ausgeschlossen sind. Zudem haben die Kollegen des Stadtarchivs die Recherchen Herrn Häbers unterstützt.“

    Noch in diesem Jahr soll das Buch des Journalisten unter dem Titel „Mord auf Schacht III“ erscheinen und in allen Buchhandlungen zu bekommen sein. Es soll mit Text und Bild zirka 200 Seiten umfassen und „einen wichtigen Beitrag zum 70.Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges“ leisten. Zudem plant die TU Bergakademie Freiberg nach Häbers Angaben ein Kolloquium zum Thema „Leben und Wirken der Bergingenieure Sachsens beziehungsweise Zwickaus“ , unter anderem mit Blick auf die ermordeten Bergingenieure. Hintergrund: Drei von ihnen waren Absolventen der Freiberger Bergakademie – Arno Bretschneider, Hans Bergmann und Kurt Hartung.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Veranstaltungen WS 15/16

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    Der Veranstaltungsplan der Hochschulbibliothek für das Wintersemester steht nun fest. Neu ist die Veranstaltung für Kinder am 23.11.2015 in der Zweigbibliothek Eckersbach, hierfür ist eine vorherige Anmeldung (bis 09.11.2015) notwendig. Es wird ein Bilderbuchkino mit anschließendem Basteln geben.

    Zu jeder Veranstaltung wird gesondert informiert,
    bitte beachten Sie auch die Aushänge.

    Morgen gibt Herr Häber mit seiner Buchvorstellung „Mord an den fünf Bergingenieuren am 15. Juni 1945 auf dem Morgensternschacht III“ den Auftakt.

  • 8. Bücherflohmarkt – erfolgreich trotz durchwachsenem Wetter!

    Resumee

    Da kann man nur sagen:

    Weiter so!!!

    …an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an alle fleißigen Spender, Helfer und Käufer!

    Wie jedes Jahr kommen die Einnahmen natürlich unseren Nutzern in Form von Neuanschaffungen zugute.

    Das Team der Hochschulbibliothek

  • Tage der Poesie

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    Wir laden Sie recht herzlich zur Auftaktverantaltung der „Tage der Poesie in Sachsen“ ein. Diese findet am Donnerstag, 25.06.2015 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt statt.

    „Lesung mit Musik“

    mit Gabriele Frings, Ralph Grüneberger, Franziska Röchter und Maria Schüritz
    moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Biskupek

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Weitere Veranstaltungen zu den „Tagen der Poesie in Sachsen“ finden Sie hier: tage-der-poesie-sachsen.de/veranstaltungen

  • Erfolgreich gescheitert?

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    Wir laden Sie herzlich zum Vortrag von Prof. Dr.-Ing. & Dipl.-Designer Rainer Hertting-Thomasius am 16.06.2015 um 17 Uhr in die Hochschulbibliothek ein.
    „Erfolgreich gescheitert?!
    – Anmerkungen zum Architekturstudium in Reichenbach“

    Der Eintritt ist frei!

    Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Auch die Vitrine der Hochschulbibliothek ist zum Thema gestaltet,
    ein kurzer Halt lohnt sich!

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    Zusatzinformation: Die Ausstellung „Frühlingserwachen“ von Christian Siegel ist noch bis zum Ende diesen Monats in der Hochschulbibliothek zu sehen.

  • Es ist wieder soweit!

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    Unser alljährlicher Bücherflohmarkt steigt diesmal am

    Mittwoch, 10. Juni 2015

     von 10:00 bis 15:00 Uhr

    in bzw. vor der

    Hochschulbibliothek am Kornmarkt.

    Auch Sie können davon profitieren. Wie das geht? Kommen Sie einfach vorbei, ergattern Sie sich einige der ausgesonderten bzw. für diesen Zweck gespendeten Medien und erfreuen Sie sich daran! Zudem wird der Erlös -wie jedes Jahr- für den Erwerb neuer Studienliteratur verwendet.

    Wir freuen uns darauf, Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen!!!

    Ihr Hochschulbibliotheksteam

  • Vortrag „Kirche der Reformation“

    Blog

    Exposé zum Vortrag

    Zuerst wird die Vorgeschichte kurz aufgezeigt, als sich Luthers Reformation, die 1517 begann, wie ein politischer Sprengsatz mit Langzeitwirkung auswirkte. Das einst zutiefst Religiöse wurde rasch politisch ausgenutzt. Ursprünglich übte Martin Luther öffentliche Kritik mit seinen 95 Thesen an den bestehenden Verhältnisse der Papstkirche. Die Heilige Schrift (Bibel) wurde nicht mehr als alleinige Grundlage des Glaubens angesehen. Hätten damals nicht evangelisch gesinnte Landesherrn in diesen Glaubenskonflikt eingegriffen, wären die reformatorischen Ideen gewaltsam sowohl von der Institution Kirche als auch vom Kaiser beseitigt worden. Jedoch einige weltliche Herrscher nahmen sich aus machtpolitischen Interessen der Reformation an und führten sogar Glaubenskriege. Auf Schlachtfeldern wurde zwar die Reformation gerettet, aber eine Kirchenspaltung (Schisma) trat ein. Sowohl eine katholische als auch eine evangelische Kirche entstanden. In den evangelischen Kirchen setzten sich die Landesherren als Art Notbischof ein, um auf sie zukünftig Einfluss zu nehmen. So entstand ein landesherrliches Kirchenregiment. Die evangelischen Kirchen erhielten bestimmte staatliche Zuwendungen und auch Privilegien, die vertraglich festgehalten wurden. Diese Symbiose von Staat und Kirche endete nach dem 1. Weltkrieg.

    Im Mittelpunkt des Vortrages stehen dann die DDR-Staatsleistungen. Die Regierung hielt an den alten juristischen Vereinbarungen fest – aber nicht im vollen Umfang. Die Landeskirchen nahmen diese Gelder und Vergünstigen des atheistischen Staates ohne Hinterfragungen an, ob dafür überhaupt biblische Grundlagen bestehen. Die regelmäßigen Zahlungen gehörten mit zum guten Staat-Kirche-Verhältnis. Dieser Status quo sollte erhalten bleiben und so wurde sogar von einer „Kirche im Sozialismus“ gesprochen. Das Sprichwort schien zuzutreffen: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!“

    Jedoch staatlicherseits wurden diese Gelder politisch benutzt, um eine infamen Kirchenpolitik zu betreiben. Zwar wurde stets für die Öffentlichkeit behauptet, dass nach der Verfassung volle Glaubens- und Gewissensfreiheit garantiert sind und die ungestörte Religionsausübung unter dem Schutz der Republik steht. Aber für die SED-Machthaber gehörte Kirche zu einer überholten Gesellschaftsordnung und musste konspirativ bekämpft werden. Somit wurden die finanziellen Zuwendungen planmäßig und systematisch auch dafür eingesetzt, der Kirche zu schaden, sie zu unterwandern, zu zersetzen und den Menschen den Glauben auszutreiben (z.B. Jugendweihe). Dafür wurden im gesamten DDR-Machtapparat extra Kirchenabteilungen mit geschulten Personal eingerichtet, die die Vorgaben der SED umsetzen mussten.

    Jedoch in den 1980er Jahren begannen immer mehr Bürger öffentlich Kritik an den real existierenden DDR-Verhältnissen und Menschenrechtsverletzungen zu üben. Sie konnten sich größtenteils unter dem Dach der evangelischen Kirche in Basisgruppen versammeln und gemeinsame Aktionen planen. Sie wollten die DDR verbessern, menschlicher machen und reformieren. Somit entwickelte sich innerhalb der staatlich unterstützten Kirche ein politischer Sprengsatz. Immer mehr Menschen beriefen sich auf biblische Aussagen – wie z.B. Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. 1989 gingen von diesen Basisgruppen wesentliche Impulse der Friedlichen Revolution aus. Wie durch ein Wunder wurden biblische Werte politisch umgesetzt und gewaltfrei ist das DDR-Regime beendet worden.

    Einmal wird der Vortrag unterschiedliche Facetten der DDR-Staatsleistungen und auch peinliche Auswüchse dokumentieren. Andermal wird aufgezeigt, wie sowohl Staat als auch Kirche gegen Kritiker, die bestehende Missstände verändern wollten, vorgingen.

    Dr. Edmund Käbisch

    Kooperation: „Verband politisch Verfolgter des Kommunismus e.V.“ (VPVDK)

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum

    PowerPoint-Vortrag
    zu den
    DDR-Staatsleistungen an die evangelische Kirche

     von Pfarrer Dr. Edmund Käbisch

    am Dienstag, den 19. Mai 2015 um 17 Uhr
    in der Hochschulbibliothek Zwickau, der Eintritt frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • DIPAK TALGERI ist DER ABSTURZ

    „Manchen mag sein Stil hier an Ephraim Kishon erinnern, nur sind es bei Kumar Deutschland und seine Mitmenschen, die mit ironischem Blick betrachtet werden, was ganz wider Erwarten nicht als groteske Verfremdung erscheint, sondern meist sehr scharfen Beobachtungssinn demonstriert und den „Deutschen“ im Publikum an vielen Stellen überraschende Perspektiven aufzeigten, Perspektiven, die für mich wenigstens, an vielen Stellen Skurriles, Befremdliches, ja Beängstigendes offenbarte“

    Peter Wood

    Am 28.04.2015 um 15 Uhr findet
    eine Lesung mit Anant Kumar
    in der Hochschulbibliothek Zwickau statt
    – der Eintritt ist frei!

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    Anant Kumar wird Auszüge aus dem „Berlin-Bombay-Roman“ vorlesen, der mit einem Werkstipendium von HMWK (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst) abgeschlossen wurde.

    Über den bevorstehenden Roman:

    „In diesem Werk entfaltet sich vorrangig Erzählkunst! In seinem ersten Roman erzählt Anant Kumar – mitunter  ein dramatisches Trauerspiel gestaltend, mitunter elegisch betrachtend – mitreißend von der tragischen Liebe zwischen Dipak Talgeri und Eva Seilmeyer auf multiplen Zeit- und Bedeutungsebenen.“

    Marc Jeremias Schweissinger

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Über den Autor/ Den Stadtschreiber Gotha 15: Geboren im östlichen, indischen Bundesstaat Bihar, studierte Anant Kumar in Kassel, Wien und Montpellier Germanistik, Soziologie und International Protection of Human Rights, und schrieb seine Magisterarbeit über Alfred Döblins Epos „Manas“. Er ist Verfasser von 18 Titeln, darunter von drei Kinderbüchern. Sein Berlin-Bombay-Roman wird derzeit mit einer Werkförderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst abgeschlossen.

    In über 650 Einrichtungen – darunter überwiegend Schulen, Hochschulen bis hin zu Justizvollzugsanstalten – führte Anant Kumar in den letzten Jahren Lesungen und Workshops für die unterschiedlichsten Alters- und Kulturgruppen durch. Seine Auftritte sind für ihre Heiter- und Lebendigkeit über Deutschland hinaus bekannt. Die Lesungsorte erstrecken sich vom sächsischen Zschopau über die südbayerische Stadt Sonthofen bis nach Berlin, ebenso wie vom Goethe Institut Bombay bis zur The University of Texas at Austin.

  • Zwickauer Impressionen

    Buchvorstellung „Zwickauer Impressionen“

    vom Förderstudio für Literatur e. V. Zwickau, erschienen  2014 im Engelsdorfer Verlag Leipzig

     Der Klappentext zum Buch, der dem Vorwort der Vorsitzenden der Förderstudios, Monika Hähnel, entnommen ist, sagt:

    „Aus der eigenen Inaugenscheinnahme, aber auch aus einer Stadtführung, aus Tagebuchnotizen, Erinnerungsbüchern bekannter Söhne und Töchter der Stadt, Gesprächen…aus vielem speist sich das Bild von einer Stadt. Das gilt auch für Zwickau und die in der Stadt Lebenden oder sie Besuchenden. Nun wollen auch die Mitglieder des Förderstudios Literatur e. V. Zwickau, die 2015 ihr 20jähriges Bestehen feiern, etwas von ihren besonderen „Zwickau-Plätzen“ berichten und ihre Eindrücke wiedergeben.“

    Plakat
    Unter diesen „Zwickau-Plätzen“ sind solche, an die jeder Zwickauer und Besucher der Stadt sofort denkt und die auch jeder Leser gleich auf den ersten Blick im Buch wiederfindet: zum Beispiel der Hauptmarkt mit dem Schumann-Denkmal, Kirchen wie der Dom St. Marien, die Katharinenkirche und die Schlosskirche in Oberplanitz oder eben auch der Hauptbahnhof. Auf den zweiten Blick erkennt man unter anderem das Trabantdenkmal, das Johannisbad, die Vogtlandbahn oder den Bio-Laden an der Ecke der Marienstraße – alles aus dem individuellen Blickwinkel  des jeweiligen Autors, oft mit einem liebevollen Lächeln geschrieben, manchmal jedoch auch aus kritisch-konstruktiver Sicht. Doch die Texte beschreiben nicht nur Eindrücke von Bauwerken, sondern vermitteln auch landschaftliche Impressionen – allen voran vom Schwanenteich, aber auch von einem Pflaumenbaumpfad in Marienthal, von Gärten und Parks und natürlich von der Mulde mit ihren Brücken. Zuweilen wird auch eine gedankliche Brücke von der Mulde zu Städten in anderen Ländern geschlagen, und zahlreich sind insbesondere diejenigen Bögen, die die Texte zwischen Vergangenheit und Gegenwart spannen, entweder in Form von historischen Details über diese Orte  oder in den Erinnerungen, die die Verfasser mit diesen Orten verbinden wie Episoden aus der eigenen Kindheit, ihr persönliches Erleben während des zweiten Weltkrieges, die Umstände, unter denen sie vor einiger Zeit hierher kamen oder das Antreten ihrer ersten Arbeitsstelle in Zwickau. Viele dieser Erinnerungen zeugen von der innigen Verbundenheit der Schreibenden mit ihrer – unserer – Stadt, aber manchmal bleibt dabei auch etwas Wehmut nicht aus, z. B. beim Erinnern an Gärten von damals, die es heute nicht mehr gibt.

    Lassen Sie sich also von einigen Mitgliedern des Förderstudios für Literatur einladen zu dieser Lesung und damit zu einer geistigen Reise durch Zwickau und seine Umgebung, auf der es sicher auch für Sie noch allerlei zu entdecken gibt. Und da die Lesung in der Bibliothek der Westsächsischen Hochschule stattfindet, ist auch ein „Hochschul-Text“ mit dabei.

    Sind Sie neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf Sie.

    Eveline Hoffmann, Förderstudio für Literatur e. V. Zwickau

    Die Buchvorstellung findet am 14.04.2015
    um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek statt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Eine Veranstaltung der Tage für Demokratie und Toleranz in Zwickau

    Unbenannt