Schlagwort: Studium generale

  • Reminiszenzen an Heinrich Heine

    Heinrich Heine VortragAm 07.06.2016 um 17 Uhr treten die Künstlergruppe Rose & Georgi (Detlev Rose und Christian Georgi) mit ihrem musikalisch-literarischen Programm zu „Ich bin ein deutscher Dichter“ – Reminiszenzen an Heinrich Heine in der Hochschulbibliothek auf.

    Die Besucher erwartet ein erfreulicher Abend mit einer kurzweiligen Mischung aus Liedern, Gedichten, Prosa und Briefauszügen des Dichters, die sowohl Kennern als auch Nichtkenner Heines Werke (noch) näher bringen.

    Dabei übernimmt Detlev Rose den Part der Gitarre, Piano, Rezitation und ist zeitgleich Sänger, Liedermacher und Komponist. Christian Georgi spielt Flöte, Saxophon und Midi-Sax. Beide arbeiten seit ihrem Studium an der Berliner Hochschule für Musik zusammen und sind deutschlandweit mit mehreren Programmen unterwegs.

    Alle Interessierten sind herzlich zur
    letzten Veranstaltung des Semesters eingeladen,
    der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Der Islam aus anderer Sicht (Vortrag)

    Am Dienstag, 26.04.2016 um 17 Uhr hält Herr Dr. Edmund Käbisch, Pfarrer i.R.
    in der Hochschulbibliothek einen Vortrag zum Thema
    „Islam – aus der Sicht eines evangelisch-lutherischen Pfarrers“

    Das Judentum, das Christentum und der Islam glauben nur an einen Gott. Dieser Monotheismus ist wie ein verbindendes Band zwischen den drei Religionen – auch der Stammvater Abraham. Aber die Menschheitsgeschichte führte dazu, dass nicht das Gemeinsame gesehen und gelebt wurde, sondern das Trennende. Die religiösen Gegensätze wurden wie eine Ideologie benutzt und führten zu furchtbaren Glaubenskriegen. Diese Ideologie hat sich im Laufe der Jahrhunderte tief in die menschliche Festplatte des Bewusstseins eingebrannt und bestimmt bis heute nicht nur das Denken und Handeln der Gläubigen.

    Einmal wird im Vortrag die konträre Entwicklung des Christentums und des Islams gegenübergestellt. Und andermal wird die abrahamitische Theologie erklärt, weil die beiden Religionen viel Gemeinsames und Verbindendes haben. Sie ist eine neue Perspektive, die zu einem friedlicheren Miteinander führen könnte.
    Dr. Edmund Käbisch

    Symbole der Buchreligionen

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

     

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tage der Demokratie und Toleranz in Zwickau statt. Weitere Informationen finden Sie HIER

  • Erste Veranstaltung im neuen Semester

    Den Auftakt der Veranstaltungen der HSB im Sommersemester 2016 macht Frau Reingard Al-Hassan am kommenden Dienstag, 12.04.2016 um 17 Uhr mit ihrem Bildervortrag zum Thema „Syrien – meine zweite Heimat“.

    PlakatFrau Reingard Al-Hassan (Dipl.-Ing.), Direktorin der Hochschulbibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau, lebte selbst von 1982 – 1989 in Syrien und besuchte von 2000 bis 2011 regelmäßig Verwandte und Freunde im Land. Im Votrag zeigt sie private Fotoaufnahmen ihrer Reisen in Syrien und berichtet vom einstigen Leben dort. Sie geht dabei auf Themen der Geografie, Geschichte, Sprache, Kultur und Gesellschaft ein.

    Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Vorträge in der HSB (Sommersemster)

    Plakat

    Der Veranstaltungsplan der Hochschulbibliothek für das Sommersemester 2016 steht nun fest. 4 Vorträge sind geplant:

    12.04.2016 um 17 Uhr:
    Frau Reingard Al-Hassan
    Syrien – meine zweite Heimat

    19.04.2016 um 17 Uhr:
    Joachim Krause
    Erlebnisreise in ein fremdes Land

    26.04.2016 um 17 Uhr:
    Dr. Edmund Käbisch
    Islam – aus der Sicht eines evangelisch-lutherschen Pfarrers

    07.06.2016 um 17 Uhr:
    Detlev Rose & Christian Georgi
    „Ich bin ein deutscher Dichter“
    – Reminiszenzen an Heinrich Heine

    Zu jeder Veranstaltung wird gesondert informiert,
    bitte beachten Sie auch die Aushänge.

    Änderungen vorbehalten!

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    Der Eintritt ist frei

  • Erste Veranstaltung 2016

    Lesung mit der Autorin Eleonora Hummel zu ihrem Roman
    „In guten Händen, in einem schönen Land“
    am 19.01.2016 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt.
    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Plakat

    Inhaltsangabe (Klappentext der Hardcoverausgabe 2013 – Steidl Verlag):

    Vikas Mutter lebt. Sie hat nur etwas Schlimmes getan. Deswegen darf sie nicht mit ihrer Tochter zusammen sein. Es ist ihre Strafe, nicht Vikas.

    So viel hat das Mädchen verstanden. Warum aber ihre Mutter, Olessia, eine halbe Ewigkeit im russischen Arbeitslager verbringt, das sagt ihr niemand. Nicht die Erzieherinnen im Kinderheim, und auch nicht Nina. Obwohl die es wissen müsste. Sie war ja selbst im Gulag, kam nur früher frei, hat Vika gefunden und liebt sie jetzt.

    Olessias Chancen stehen schlecht, als auch sie 1958 endlich entlassen wird. Wer würde ihr noch ein Kind anvertrauen? Doch ihre Hoffnung ist wie ein Hefeteig. Stülpt Olessia ihr einen Deckel über, hebt die Hoffnung ihn immer wieder an, lässt Olessia glauben, da wären unsichtbare Bande zwischen Vika und ihr, Nachwirkungen der Nabelschnur.

    Mit Olessias Befreiung geht für alle drei der Kampf in eine neue Runde, gegen den russischen Winter und den Sowjet-Apparat, um einen Menschen an der Seite und für eine eigene, endlich glückliche Geschichte. Jede kämpft mit ihrer Waffe: mit kindlicher Logik die eine, mit Zähigkeit die andere und mit der Kunst die dritte.

    © get-shot.de
    © get-shot.de

    Autoreninfo:

    Eleonora Hummel wurde 1970 in Astana/Kasachstan geboren. 1980 zog die Familie in den Nordkaukasus und siedelte zwei Jahre später nach Dresden über. Ihr viel beachtetes Debüt „Die Fische von Berlin“ sowie ihr zweiter Roman, „Die Venus im Fenster“, sind ebenfalls bei Steidl erschienen. Eleonora Hummel hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und, für einen Auszug aus „In guten Händen, in einem schönen Land“, den Hohenemser Literaturpreis.

    Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung

  • Das Geheimnis der Pigmente

     

    Zinnober, Scharlach, Parisrot
    Geschichte, Herstellung und zerstörungsfreie Untersuchung an Farbmitteln und Färbungen im Mittelalter
    .

    Bis heute fasziniert der in Gold und leuchtenden Farben strahlende Altar der Zwickauer Marienkirche. Farbe war im Mittelalter häufig mit Kostbarkeit verbunden; farbige Kleider konnten sich nur die Wohlhabenderen leisten. Doch standen den mittelalterlichen Malern und Färbern eine ganze Reihe mineralischer und künstlicher Pigmente sowie organischer Naturfarbstoffe zur Verfügung. Für die historische und kunsthistorische Forschung bietet die Kenntnis der verwendeten Farbmittel wesentliche Einblicke in die Arbeit der Künstler, technische Entwicklungen und Handelsnetzwerke. Für die Restaurierung ist dieses Wissen unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung von Konservierungskonzepten. Aus konservatorischer Sicht ist jedoch die Entnahme von Proben für die Analyse häufig problematisch, vielfach auch nicht akzeptabel. Dies gilt besonders für kleinteilige fragile Malereien wie die Buchmalerei. Hier sind also zerstörungsfreie Analysemethoden gefragt.

    Im Zentrum des Vortrags wird daher nicht der Zwickauer Altar stehen, sondern einige bedeutende Beispiele mittelalterlicher Buchmalerei, anhand derer Möglichkeiten und Grenzen zerstörungsfreier Analysemethoden für die Erforschung der mittelalterlicher Farbmittel aufgezeigt werden sollen. Sinnvolle Forschung an historischer Materialität ist nur im transdisziplinären Dialog möglich. Daher soll die naturwissenschaftliche Methodik ausgehend von den kunsthistorischen, historischen und restauratorischen Fragestellungen diskutiert werden.
    Frau Dr. phil. Doris Oltrogge

    Plakat

    Am 01.12.15 um 17 Uhr findet der Vortrag von
    Frau Dr. phil. Doris Oltrogge in der Hauptbibliothek statt.

    Der Eintritt ist frei!

    Alle Interessierten sind recht herzlich dazu eingeladen!

    Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Zwickau-Chemnitz der DGZfP statt.

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Lesung: Ein Menschenschicksal

    Am 10.11.15 um 17 Uhr berichtet Frau Marina Stroisch über die Erlebnisse des Zwickauer Juden Moses Grosser, der durch die Nazis verfolgt und vertrieben wurde.
    Mosses Grosser hinterließ einen erschreckenden Bericht über die Reichskristallnacht in Zwickau, die Abschiebung seiner Familie nach Polen und das Leben und Sterben in den faschistischen Vernichtungslagern.

    Plakat
    Marina Stroisch
    ist Mitglied des VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten), außerdem wurde sie 2013 als ehrenamtliche engagierte Bürgerinnen und Bürger im Landtag ausgezeichnet, kümmert sich um die Aufarbeitung der Geschichte der Juden in Zwickau, um Aufstellung und Erhalt von Denkmälern und führt Stadtführungen zum Thema durch.

    Zur Lesung sind alle Interessierten ganz herzlich
    in die Hauptbibliothek eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

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    Zum Thema passende Literatur:

    „Der Zwickauer Jüdische Friedhof – Eine Dokumentation -“
    finden Sie in der Hauptbibliothek unter dem Standort: NZ 15280 Z98

  • Was Charles Darwin geglaubt hat

    Aufbruch zu neuen Horizonten

    Einer der ersten Naturforscher, der den Wandel des Lebens auf der Erde und die Entstehung von neuen Arten durch natürliche Ursachen zu erklären versuchte, war CHARLES DARWIN. Vor mehr als 150 Jahren erschien sein wichtigstes Werk „Über die Entstehung von Arten“. Was prägte den neugierigen jungen Mann, wie wurde er vom Theologiestudenten zum Naturforscher, wie brachte er seine so unterschiedlichen Lebensaspekte als Farmer, Familienvater und Wissenschaftler zusammen? Wir wollen nachdenken über den berühmten und umstrittenen Menschen und Naturforscher, uns deutlich machen, was er selbst gesagt und geschrieben hat und was andere daraus gemacht haben.

    Darwin

    Die Lesung mit Joachim Krause zu seinem Werk
    „Was Charles Darwin geglaubt hat“
    findet am 06.10.15 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek statt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Erste Veranstaltung „MORD …“

    Morgen, am 29.09.2015 um 15 Uhr findet die erste Veranstaltung im neuen Semester statt.

    Herr Hans Häber stellt sein Buch „Mord an den fünf Bergingenieuren am 15 Juni 1945 auf dem Morgensternschacht III“ in der Hochschulbibliothek vor.

    Auf der Spur einer Bluttat

    Heimatgeschichte: Vor 70Jahren, in der Nacht vom 14. zum 15. Juni 1945, wurden in Zwickau-Pöhlau fünf Mitglieder der Bergwerksleitung ermordet. Eine Dokumentation über den Fall wird morgen vorgestellt.

    Von Bernd Appel
    erschienen am 12.06.2015

    Zwickau. Lange ist in Zwickau und Umgebung der Mantel des Schweigens über ein blutiges Ereignis kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehüllt worden. Zum Opfer fielen ihm die Bergdirektoren Arno Bretschneider, Kurt Hartung und Hans Bergmann, der Bergverwalter Herbert Bretschneider und der Reviersteiger Paul Bräunling, allesamt in der Gewerkschaft Morgenstern (zu DDR-Zeiten Steinkohlenwerk „Martin Hoop“) tätig. Sie starben vor 70 Jahren in einem Luftschutzschacht, wohl nach schwerer Misshandlung, vermutlich durch Genickschuss. So geht es aus verschiedenen Dokumenten und Schilderungen von Zeitzeugen hervor – „Freie Presse“ berichtete im September 2004 erstmals ausführlich über den Fall. Bereits 1993 war auf Betreiben von Wolfgang Bretschneider, Sohn eines der Opfer, ein Gedenkstein auf dem Hauptfriedhof errichtet worden. Dort ist von einem „anarchistischen Attentat“ die Rede.

    Mit dem Fall intensiv beschäftigt hat sich in den vergangenen Jahren der Journalist Hans Häber. Der gebürtige Zwickauer ist selbst ehemaliger Bergmann. Er hat das Grubenunglück von 1960 überlebt und ist Autor des Buches „Die Explosion – in 1000 Metern Tiefe“. Bei seinen Recherchen für dieses Werk wurde er immer wieder auf das Verbrechen von 1945 angesprochen. „Die Täter waren eben keine Anarchisten, sondern KPD-Mitglieder“, sagt er.

    Häber hat mit einer Projektgruppe eine Dokumentation erstellt, die morgen in Zwickau präsentiert werden soll. Dabei sollen auch die Motive der Täter erläutert werden, als deren Rädelsführer der kommunistische Betriebsratsvorsitzende Albert Schreiner gilt. „Wir geben den Mordopfern Würde und ein Gesicht“, betont Häber. Es sollen neue Fakten präsentiert werden – unter anderem hat er Hinterbliebene befragt, in staatlichen Archiven sowie in Archiven von Institutionen, etwa von Versicherungen, recherchiert. Zwar ist bis heute unbekannt, wo die sterblichen Überreste der Toten liegen. Doch die Papiere über die Lebensversicherungen sind zum Teil noch vorhanden. Und es gibt Sterbeurkunden, in denen von „Freitod“ die Rede ist.

    Häber kritisiert die Verantwort- lichen in der Bergarbeiterstadt für ihren „stark gebremsten Willen, seit 1989 umfassend Licht ins Dunkel zu bringen beziehungsweise das Verbrechen exakt zu dokumentieren“. Dies dauere bis heute an: So hätten die Stadt Zwickau beziehungsweise Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) die schriftliche Einladung zur Mitarbeit und die Anfrage nach einem Druckkostenzuschuss abschlägig beantwortet. Rathaussprecher Mathias Merz will diese Äußerungen nicht kommentieren. „Wissen muss man aber, dass Druckkostenzuschüsse in dieser Form prinzipiell nicht gewährt werden und in den Förderrichtlinien des Kulturamtes ausgeschlossen sind. Zudem haben die Kollegen des Stadtarchivs die Recherchen Herrn Häbers unterstützt.“

    Noch in diesem Jahr soll das Buch des Journalisten unter dem Titel „Mord auf Schacht III“ erscheinen und in allen Buchhandlungen zu bekommen sein. Es soll mit Text und Bild zirka 200 Seiten umfassen und „einen wichtigen Beitrag zum 70.Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges“ leisten. Zudem plant die TU Bergakademie Freiberg nach Häbers Angaben ein Kolloquium zum Thema „Leben und Wirken der Bergingenieure Sachsens beziehungsweise Zwickaus“ , unter anderem mit Blick auf die ermordeten Bergingenieure. Hintergrund: Drei von ihnen waren Absolventen der Freiberger Bergakademie – Arno Bretschneider, Hans Bergmann und Kurt Hartung.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Veranstaltungen WS 15/16

    FlyerA5

    Der Veranstaltungsplan der Hochschulbibliothek für das Wintersemester steht nun fest. Neu ist die Veranstaltung für Kinder am 23.11.2015 in der Zweigbibliothek Eckersbach, hierfür ist eine vorherige Anmeldung (bis 09.11.2015) notwendig. Es wird ein Bilderbuchkino mit anschließendem Basteln geben.

    Zu jeder Veranstaltung wird gesondert informiert,
    bitte beachten Sie auch die Aushänge.

    Morgen gibt Herr Häber mit seiner Buchvorstellung „Mord an den fünf Bergingenieuren am 15. Juni 1945 auf dem Morgensternschacht III“ den Auftakt.