Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik erobert sich die junge Mascha Kaléko im Berlin der Weimarer Republik die Herzen der Großstädter. Sie ist 22, als sie ihre ersten Gedichte veröffentlicht. Es sind Verse in zärtlich-weiblichen Rhythmen, die jeder versteht, weil sie von Dingen handeln, die alle erleben: von Liebe, Abschied und Einsamkeit, von finanziellen Nöten, von Sehnsucht und von Traurigkeit. Mit dieser »Gebrauchslyrik« im besten Sinne ist sie im Berlin der Zwanziger- und Dreißigerjahre berühmt geworden, und auch heute, hundert Jahre nach ihrer Geburt, wird ihre Fangemeinde immer größer. Ihre Poesie ist stets von einer Prise Ironie begleitet, lässt keinerlei Sentimentalität aufkommen. Diese eigentümliche Mischung aus Melancholie und Witz, steter Aktualität und politischer Schärfe ist es, die Mascha Kalékos Lyrik so unwiderstehlich und zeitlos macht.
„… sie sprechen von mir nur leise“
– ein lyrisch-musikalisches Portrait von der Schauspielerin Paula Quast und Musiker Henry Altmann als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko
Die beiden Künstler haben ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Das Programm hat eine ganz eigene Dramaturgie, die klassische Musik, der Tisch mit der Blattsammlung als Requisite machen daraus eine Art von Kammerspiel.
Paula Quast spricht die Werke von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich und doch ist sie so präsent, dass sie und Mascha Kaléko im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen.
Der Musiker Henry Altmann lässt mit seinen Kompositionen die Melancholie hörbar werden, welche die Werke umgeben, dabei überdecken die Töne aber nicht die für Mascha Kaléko ebenfalls typische Ironie, mit der sie die Welt zu kommentieren wusste. (entnommen: www.paula-quast.de/programm.)
Am 29.11.2013 um 18:00 Uhr laden wir Sie recht herzlich zum Programm von Paula Quast und Henry Altmann über die
Literarin Mascha Kaléko in die Hochschulbibliothek ein!
Eintritt: 10€ (Für Studenten der WHZ frei!)
(Im Rahmen des Studium generale) —-
»Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Morgenstern, Kästner, Ringelnatz, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit, die den Atem nehmen kann …«
Anne Mehlhorn – eine Jungautorin aus der Region stellt am 03.12.2013 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek ihren ersten veröffentlichen Roman „Die Seele des Stachelschweins“ vor.
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Seit er an seinem größten Traum gescheitert ist, hat Noel der Welt den Rücken zugekehrt. Die Sterne zu beobachten ist das einzige, wobei er noch Freude empfinden kann. Eines Nachts entdeckt er einen Kometen, der auf der Erde einschlagen und eine globale Katastrophe auslösen wird. Noel beschließt, keinen vor der drohenden Gefahr zu warnen, denn weder sein eigenes noch das Leben eines anderen ist für ihn noch von Bedeutung.
Doch dann lernt er Cassandra kennen. Cassandra, die alles verloren hat und die glaubt, das Leben nicht verdient zu haben.
Alle Interessierten sind herzlich zur Lesung eingeladen!
Die Teilnahme können sich Studierende auf
ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.
Niemand kann zweimal in denselben Fluß steigen. Niemand kann eine Reise zweimal unternehmen. Oder doch? 1988 erhält ein Schriftsteller aus Dresden eine Einladung des französischen PEN-Clubs, zu einem vierwöchigen Arbeitsaufenthalt nach Paris zu kommen. Das Unmögliche geschieht für den Schriftsteller öffnet sich im Eisernen Vorhang ein Loch. In Paris angekommen, wird schnell klar, nicht der PEN hat eingeladen, sondern eine Stiftung, die Künstlern aus dem Ostblock zu Stipendien verhilft. Aber wer steckt wirklich dahinter? Mit wem arbeitet die Stiftung zusammen? Nicht zuletzt diese Fragen führen den Schriftsteller 1995 wieder nach Paris.Wüstefelds 1988 und 1995 unternommene Reisen sind auch Zeitreisen und sie sind Reisen in die Seelenwelt eines Menschen, der den Zusammenbruch eines Weltsystems erlebt hat. Sein Paris, geschenkt reiht sich ein in die literarische Tradition berühmter Reisender, die an fremden Orten unsagbar viel erfahren vor allem auch über sich selbst.
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. stellt am 19.11.2013 um 17 Uhr Herr Michael Wüstefeld sein Buch „Paris geschenkt“ in der Hauptbibliothek am Kornmarkt vor.
Die Lesung erfolgt unter dem Thema „Autoren aus Sachsen in sächsischen Bibliotheken“. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier: literaturforum-bibliothek.
Die Teilnahme können sich Studierende auf Ihrem Nachweisbogen zum Studium generale anrechnen lassen.
Meinung: „Die erzählerische Dichte ist frappierend …
Ein charmantes, nicht ohne Spuk und Selbstironie geschriebenes Buch,
eine Referenz an Paris,
ein Buch über den Versuch, Geschichte zu verstehen,
ein poetisches Intermezzo zwischen Mauer und deutscher Einheit.“
Mit Texten aus dem Internet, die wechselseitige Stereotype Deutsche-Polen, Deutsche-Russen, Deutsche-Chinesen, Deutsche-Japaner enthalten will Prof. Dr. Doris Fetscher diesen Fragen auf den Grund gehen.
Denn: Stereotype, ob positiv oder negativ begleiten uns immer und überall. Wir können gar nicht NICHT in Stereotypen denken!
Gibt es überhaupt einen Weg aus der Stereotypfalle???
Die Veranstaltung findet am am Dienstag, dem 29. 10. 2013, um 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt statt.
Die Veranstaltung ist Teil unserer Reihe „Bibliothek im Dialog“. Der Eintritt ist frei! Wir laden alle Interessenten herzlich ein!
Studierende können sich die Teilnahme auf ihren Nachweisbögen zum Studium generale bestätigen lassen.
fast zwanzig Gefechte, davon eines über vier Tage.
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Das ist seine Geschichte in nur einem Satz.
Ich heiße Johannes Clair, bin 27 Jahre alt und war als Fallschirmjäger mit meiner Kompanie von 2010 bis 2011 für 7 Monate in Kunduz, während der große Strategiewechsel stattfand. Die offensive Operation Halmazag im November 2010 habe ich in der ersten Linie erlebt. Während dieser Tage lag ich mit meinen Kameraden vier Tage in einem Graben unter Beschuss. Aber während dieser Operation konnte auch der erste nachhaltige militärische Sieg der Bundeswehr über die Aufständischen im Raum Chahar Darrah errungen werden. Ich habe einen Freund durch einen Selbstmordattentäter verloren, andere wurden schwer verwundet.
Nach dem Ende meiner Dienstzeit fing ich an, in einem Buch über meine Erlebnisse zu berichten. Es heißt „Vier Tage im November“ und wurde im Oktober veröffentlicht.
Dieses Buch unterscheidet sich von den bisherigen Veröffentlichungen.
Ich beschreibe ehrlich die Hitze, den Staub, die Gefechte und Sprengstoffanschläge, die ich selbst erlebt habe. Und die Angst im Kampf. Ich erzähle von der Motivation, in so einen Einsatz zu gehen, von den Problemen für die Familie und davon, wie sehr mich dieser Einsatz verändert hat.
Ich denke, dass es sehr wichtig ist, den Menschen über unsere Soldaten zu erzählen, die im Auftrag des demokratisch gewählten Parlaments fernab von zu Hause ihren Dienst verrichten. Sie sind neue Kriegsveteranen in Deutschland. Besonders jetzt, im Hinblick auf den Abzug aus Afghanistan stellt sich die Frage nach dem Sinn und der Zukunft solcher Einsätze, die mit Sicherheit häufiger werden.
Eines ist mir besonders wichtig: Ich will keine Meinung ändern. Aber das Verständnis der Menschen schärfen. Und darum habe ich mein Buch geschrieben. Auf meinen zahlreichen Lesungen zeige ich Bilder meines Einsatzes, Videos aus dem Gefecht, die wir selbst drehten, aber erzähle auch, worin sich dieses Land so sehr von unserem unterscheidet – und worin nicht.
Anschließend ist es mir besonders wichtig, Fragen offen und ehrlich zu beantworten und mit den interessierten Zuhörern zu diskutieren. Besonders weil wir heutzutage wieder neue Kriegsveteranen haben, ist es mir ein Bedürfnis, deren Geschichte an meinem Beispiel zu erzählen, um ein wenig mehr Bewusstsein für diese Männer und Frauen zu schaffen.
(Johannes Clair)
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Am 05.11.2013 stellt Johannes Clair sein Buch
„Vier Tage im November – mein Kampf in Afeinsatz in Afghanistan“ vor.
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Beginn: 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt – der Eintritt ist frei.
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Studierende können sich die Teilnahme auf ihren Nachweisbögen zum Studium generale bestätigen lassen.
Am 27.05.2013 findet um 17 Uhr in der Hauptbibliothek die dritte Veranstaltung der Reihe „Im Montagsgespräch mit Profs“ statt.
Dieses Mal wird Herr Prof. Dr.-Ing. Matthias Richter (Fakultät Elektrotechnik) zum Thema „Robustheit unter Stress – Automobilelektronik im Alltag“ sprechen, dabei wird er besonders auf die EMV-Robustheit von Automobilelektronik (Anforderungen, Entwicklungsprozess, Freigabeuntersuchungen) eingehen. Zuzüglich erhalten die Teilnehmer einen Einblick in seine Biografie.
Anschließend ist eine Diskussionsrunde möglich und erwünscht, außerdem bietet Herr Prof. Dr.-Ing. Richter im Anschluss an die Veranstaltung eine Führung durch das Zentrum der Kraftfahrzeugelektronik an.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Der Eintritt ist frei!
Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen
zum Studium generale anrechnen lassen.
„Meine Ländereien“ – so heißt die 2012 im Engelsdorfer Verlag Leipzig erschienene Anthologie des Förderstudios für Literatur e. V. Zwickau. Zur Lesung aus dieser Sammlung von Prosa und Lyrik und aus noch weiteren Veröffentlichungen lädt es die Zuhörenden ein, sich auf eine literarische Wanderung durch ganz unterschiedliche Regionen zu begeben – weit entfernt oder ganz nah oder auch tief drin in uns. Hier gibt es sowohl Neues zu entdecken als auch Altbekanntes, Heimatliches wieder zu erkennen, um es vielleicht auf einmal doch noch aus einem anderen Blickwinkel, mit anderen Augen zu sehen.
Mit der Vorstellung des Förderstudios für Literatur und dem persönlichen Kennenlernen einiger seiner Mitglieder ist die Veranstaltung gleichzeitig eine Entdeckertour in eine weitere „Nische“ des kulturellen Lebens der Stadt Zwickau, die in Zukunft aktiv in die Gestaltung der eigenen Freizeit einbezogen werden könnte.
Alle Interessenten sind recht herzlich eingeladen!
Sie findet am 19. 03. 2013 um 17 Uhr
in der Hauptbibliothek am Kornmarkt statt.
Der Eintritt ist frei.
Die Teilnahme an der Veranstaltung können sich Studierende auf ihren Nachweisbögen zum Studium generale anrechnen lassen.
Trotz der wirtschaftlichen Bedeutung des SMS-Versands weltweit liegen auf Seite der Mobilfunkunternehmen und der sprachwissenschaftlichen Forschung kaum empirisch gesicherte Erkenntnisse darüber vor, worüber und in welcher Form in SMS kommuniziert wird.
Prof. Dr. Nadine Rentel, Professorin für Romanische Sprachen/Schwerpunkt Wirtschaftsfranzösisch an der Fakultät Sprachen der Westsächsischen Hochschule Zwickau diskutiert mit Ihnen gern am kommenden Dienstag, den 08. Mai 2012um 17.00 Uhr über die kommunikativen Parameter der Kommunikationsform SMS.
Anhand von Beispielen aus dem Deutschen soll das Spannungsfeld zwischen expressivem Sprachgebrauch und dem Bestreben nach Sprachökonomie näher betrachtet werden.
Die im Vortrag diskutierten Aspekte gliedern sich in ein sprachvergleichendes Forschungsprojekt ein, in dessen Rahmen die inhaltlichen und sprachlichen Besonderheiten deutscher, französischer, italienischer und spanischer SMS untersucht werden.
Am 03.04.2012 um 17 Uhr findet in der Reihe „Bibliothek im Dialog“ eine weitere Veranstaltung statt.
(c) Rainer Maier
Prof. Dr. Günther Keilhofer, ehemaliger VW-Manager und seit 2006 ernannter Honorarprofessor für Personalmanagement im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Westsächsischen Hochschule Zwickau, stellt sein Buch „Ehtik ist das bessere Rezept“ in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt vor.
(c) ClauS Verlag
Die Wirtschaftsehtik und die daraus abgeleitete Unternehmensethik werden einen höheren Stellenwert einnehmen als bisher. Der Pfarrer und das stille Gebet reichen bekanntermaßen nicht mehr aus, um das Handeln der Menschen zu bestimmen. Die Ethik von heute und morgen hat die Leitplanken für ein menschliches Handeln in der Wirtschaft zu setzen. […] Das Recht auf Arbeit hat Vorrang. Es muss allen Akteuren des Wirtschaftsprozresses bewusst werden, dass wir dann der Würde der Menschen einen höheren Stellenwert als dem Kapital zurechnen müssen.
Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei!
Der Vortrag findet im Rahmen des „Studium generale“ statt.