Autor: Maria Diebel

  • Im Montagsgespräch mit Profs (9)

    Es könnte so… oder auch anders sein.
    Was können Gestaltungsgrundlagen leisten?

    Welche Rolle spielen die künstlerisch-gestalterische Grundlagen innerhalb eines Designstudiums?
    Was verbirgt sich überhaupt hinter dem Begriff?
    Was kann das Studium von Gestaltungsgrundlagen im Sinne der Ausbildungsqualität bewirken?
    Wer kann wie davon profitieren?
    Wie sollten sie weiterentwickelt werden?

    Die Potentiale, die ein fundiertes gestalterisches Grundlagenwissen bietet,
    sind ein Angebot!

    Frau Prof. Ines Bruhn lehrt Gestaltungsgrundlagen an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg und möchte mit ihrem Vortrag Anregungen zum Diskurs über dieses Thema  geben.

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    „Im Montagsgespräch mit Profs“ am 26.05.2014 um 17 Uhr mit

    Frau Prof. Ines Bruhn

    in der Hauptbibliothek am Kornmarkt.
    Der Eintritt ist frei!

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Formeln&Routinen in der deutschen Sprache

    Prof. Dr. KostrzewaKostrzewa ist Professor an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und dortiger GfdS-Zweigleiter. Als Pädagoge bearbeitet er das Thema vor allem aus Sicht der Lernenden (Formeln als Hilfsmittel für den Spracherwerb), veröffentlicht und referiert als Wissenschaftler seit Jahren darüber. „70 Prozent aller Äußerungen sind formelhaft“, stellt er fest. Wir also sind sprachlich gar nicht so kreativ, wie wir meinen? Richtig, sagt Kostrzewa – so aber können sich Muttersprachler standardisiert ordentlich untereinander verständigen.

    (Wiesbadener Kurier / Von Viola Bolduan / 11/13)

    Formeln und Routinen werden von Muttersprachlern in einem hohen Maße verwendet und spielen darüber hinaus eine wesentliche Rolle beim Erwerb des Deutschen als Zweit- oder Fremdsprache. Als zunächst noch unanalysierte komplexe Einheiten verschaffen sie Lernern ein höheres Maß an Sprachsicherheit und einen schnelleren Zugang zu sprachlichen Strukturen. Es hat den Anschein, dass der Spracherwerbsprozess nicht ausschließlich als ein Prozess der zunehmenden Komplexität zu verstehen ist, sondern zugleich auch als ein Prozess, in dem komplexe Strukturen allmählich segmentiert und analysiert werden. Sie tragen damit, gewissermaßen als Prozess der Dekonstruktion von Komplexität, zum Spracherwerb bei.plakat

    Am 20.05.2014 um 17 Uhr hält Prof. Dr. Frank Kostrzewa den Vortrag

    „Formeln und Routinen in der deutschen Sprache“

    in der Hauptbibliothek am Kornmarkt. Der Eintrtt ist frei!

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen

  • Zwangssterilisation und Euthanasie (Vortrag)

    Header der Webseite „https://www.euthanasie-ausstellung.de/
     

    Am 06.05.2014 um 17 Uhr hält Dr. Edmund Käbisch, Pfarrer i.R.
    einen Vortrag zum Thema

    „Zwangssterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus“

    Im Amtsgericht Zwickau wurden nach dem Rassegesetz Zwangssterilisationen angeordnet und von praktizierenden Ärzten durchgeführt. Auch die so genannte „Euthanasie“ hat um Zwickau keinen Bogen gemacht. Bürger der Stadt und des Landkreises wurden systematisch und heimlich vernichtet. Darüber liegt bis heute eine Decke des Schweigens. Diese Opfer sollen aus der Anonymität geholt werden. Durch Recherchen kann erreicht werden, dass sie wieder zu ihren Namen kommen oder auch ihre Gesichter zurückerhalten. Würdevoll soll dieser Bürger gedacht werden. Sie sollen einen Platz der Erinnerung erhalten, denn zur Zukunft gehört die Erinnerung.

    Alle Interessierten sind recht herzlich dazu eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Wanderausstellung in der HSB

    Wanderausstellung
    „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“

    Jungen Mädchen fehlen oft weibliche Vorbilder. In der Ausstellung „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“ werden die Portraits von 23 Frauen, die einen Teil des Weges für die heutige Generation geebnet haben, vorgestellt.
    Sieht man in die Hörsäle der Hochschulen, so ist festzustellen, dass sich sehr viel weniger Frauen für Naturwissenschaften und Technik begeistern als Männer. Seit einiger Zeit sind Mädchen häufiger an Gymnasien vertreten als Jungen und sie erwerben oft bessere Abschlüsse.

    In der Wahl ihrer Studienfächer folgen sie jedoch einem geschlechtsrollentypischen Bild, in dem technische, techniknahe und naturwissenschaftliche Berufsfelder häufig nicht in Betracht gezogen werden. In Folge dieser Entscheidung haben auch solche Berufe einen geringen Frauenanteil. Insgesamt entfallen Vorbildfunktion und Identifikationsmöglichkeit für Mädchen und junge Frauen. Das Nichterscheinen von Frauen in den Naturwissenschaften hat eine historische Dimension. In der Regel werden die Prozesse des Experimentierens und Entdeckens Männern zugeschrieben. Frauen haben jedoch in den Naturwissenschaften stets eine wesentliche Rolle gespielt. Ihre Geschichte ist bis heute praktisch unbekannt, auch wenn viele ihrer Leistungen genauso bewegend oder bahnbrechend waren wie die ihrer männlichen Kollegen.

    Frauen in Technik

    Durch die Ausstellung können Sie viele weibliche Vorbilder und deren Leben und Arbeit in einer meist als männlich betrachteten Welt in Naturwissenschaft und Technik kennen lernen.

    Viel Spaß dabei!

    Wanderausstellung HSB

    Diese Posteraustellung finden Sie für etwa einen Monat in den Räumlichkeiten der Hochschulbibliothek am Kornmarkt, sowohl im 1. Obergeschoss als auch im Erdgeschoss.

     

    Weitere Infos zur Ausstellung finden Sie hier: Posterausstellung.de

     

  • Die erste Fotografin Europas

    A GERMAN LADY

    – Die erste Fotografin Europas

    A German Lady

     Vor 175 Jahren, im August 1839, wurde die Erfindung der Fotografie in Paris bekannt gegeben und eroberte innerhalb weniger Jahre die Welt. Es ist kaum verwunderlich, dass sich unter den ersten Protagonisten nur Männer befanden.

    Im Jahr 1842 jedoch beschreitet zum ersten Mal eine Frau in Europa  dieses neuartige Terrain. Mit eiserner Beharrlichkeit und einnehmendem Wesen erkämpft sich Bertha Wehnert-Beckmann (1815-1901) ihren Platz in in der Fotografiegeschichte. In Cottbus geboren, in Prag gelernt, in Dresden debütiert, in Leipzig etabliert und in New York Furore gemacht – so könnte die Kurzfassung ihrer Erfolgsgeschichte lauten. „Miss Bertha“,  wie man sie in den USA nannte, brach ganz allein in die Neue Welt auf, um den New Yorkern die Papierfotografie zu bringen, die bis dato nur die unikate Daguerreotypie auf versilberter Kupferplatte kannten.  Im fotografischen Epizentrum der damaligen Welt, auf dem New Yorker Broadway, empfing Bertha nicht nur den Präsidenten der Vereingten Staaten, sondern auch namhafte Politiker, Musiker und Künstler. Als „German Lady“ ging sie in die Erinnerung amerikanischer Berufskollegen ein.

     In Leipzig zurück, wo Bertha das bekannteste Atelier der Stadt betrieb, eröffnete sie 1854 eine Stereoskopen-Ausstellung – die erste in Deutschland. Musiker wie Johannes Brahms, Ignaz Moscheles oder Clara Schumann, Wissenschaftler wie Gustav Theodor Fechner, Friedrich Christoph Dahlmann oder Ernst Heinrich Weber (letztere beiden zu den „Göttinger Sieben“ gehörend), der preußische Gartenkünstler Lenné, der sächsische Kronprinz und zahlreiche souveräne Fürsten, namhafte Schauspielerinnen und Sänger, Botschafter, Verleger, Maler, Schriftsteller und Handelsherren – sie alle traten vor Berthas Linse. Bis 1860 ist sie die einzige fotografierende Frau auf der Welt, die auch Aktaufnahmen anfertigt – damals ein spektakulärer, geheim gehaltener Sachverhalt.

     Jochen Voigt, Designprofessor an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau und bekannter Fotografiehistoriker, hat acht Jahre weltweit recherchiert und soeben sein 400 Seiten starkes Werk  „A German Lady“ veröffentlicht. Das Buch ist  im Chemnitzer Verlag Edition Mobilis erschienen. Es ist ein Verdienst des Autors, das bisher nur wenig bekannte Werk Wehnert-Beckmanns nicht nur erforscht, sondern auch in einen großen internationalen Kontext gestellt zu haben.

    Bibliotheksdirektorin Reingard Al-Hassan kommt mit Jochen Voigt ins Gespräch. Gemeinsam beleuchten sie ein spannendes Kapitel europäischer und amerikanischer Fotografiegeschichte, das in Sachsen und New York geschrieben wurde.

    Am 29.04.2014 Uhr um 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

     

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    1: Bildnis Bertha Wehnert-Beckmann mit Objektiven, Kalotypie, New York 1850/51, Kupferstichkabinett Dresden 2: Bildnis Sam Houston, Gouverneur von Texas, Kalotypie, New York um 1850/51, Privatbesitz Frankreich 3: Bildnis Johannes Brahms, Salzpapierfoto, Leipzig 1853, Robert-Schumann-Haus Zwickau 4: Bildnis des preußischen Gartenkünstlers P. J. Lenné, Daguerreotypie, Leipzig um 1848, Deutsches Museum München

     

  • Geänderte Öffnungszeiten nach Ostern

    18.04. – 21.04.2014
    bleiben die Hauptbibliothek und die Zweigbibliotheken geschlossen!

     Hauptbibliothek Klosterstraße und Zweigbibliothek Scheffelstraße

    22.04.2014 – 26.04.2014

    Dienstag, Donnerstag      08:30 – 15:30 Uhr

    Mittwoch                          10:00 – 15:30 Uhr

    Freitag                             08:30 – 15:00 Uhr

    Samstag                                    geschlossen!

    Zweigbibliothek Schneeberg

    Mittwoch, 30. 04.2014             geschlossen!

    Zweigbibliothek Reichenbach

    Keine Änderung!

    Zweigbibliothek Markneukirchen

    Keine Änderung!

    ostern21

    Allen unseren Nutzern wünschen wir ein schönes Osterfest!

     

  • Im Montagsgespräch mit Profs (8)

    Kann denn Mode „öko“ sein?
    Teil 2: Veredlung – Fluch oder Segen?

    Der Mensch hat über Jahrtausende gelernt seiner „zweiten Haut“ zusätzliche Eigenschaften zu geben. Dabei spielen modische als auch funktionale Aspekte eine Rolle. Ursprünglich war es nur möglich die vorhandenen Naturfasern mit anderen Mitteln aus der Natur zu behandeln.

    Mit der stürmischen Entwicklung der chemischen Industrie im 19. Jh. wurden und werden auch ständig neue Stoff und Materialien entwickelt, die bei ihren Einbringen in Faserstoffe den Fasern und Textilien diese neue Eigenschaften geben. Auch haben die entwickelten synthetischen Fasern zusätzlich den Textilveredler neue Aufgaben gegeben und die Entwicklung weiterer Veredlungsprodukte vorangetrieben.

    Der Verbraucher hält natürlich auch das Entwicklungsrad mit dem Wunsch nach verbesserten und neuen Eigenschaften am Laufen.

    Wie in anderen Bereichen auch war der Zusammenhang zwischen direktem Hautkontakt mit bestimmten Stoffen und gesundheitlichen Problemen lange Zeit unbekannt und rückte erst im 20 Jh. in den Fokus. Auch das umweltbewusste Handeln hat sich erst in den letzten 50 Jahren verstärkt.

    Kann man sich als Käufer und Konsument einfach auf Ökotextilien zurückziehen?

    Wo kann man im textilen Kreislauf einen ökologisch sinnvollen Ansatz finden?

    Was tut die Textilindustrie und was steckt hinter den verschiedenen
    Öko-Labels für Textilien?

    Diese und andere Fragen rund um das „Öko im Textil“ möchte ich mit ihnen diskutieren.

    Prof. Dr. rer. nat. Hardy Müller

    Plakat Prof. Hardy Müller

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Im Montagsgespräch mit Profs. (7)

    Kann denn Mode „öko“ sein?
    Teil 1: Fasern – Natur contra Chemie

    Unsere Kleidung ist unsere zweite Haut – sie schützt und wärmt. Andererseits drücken wir mit unserer Bekleidung persönlichen Stil aus, je nach Situation Individualität oder Zugehörigkeit.
    Und dann soll die Mode auch noch „öko“ sein, umweltfreundlich und sozialverträglich produziert, fair gehandelt, hautverträglich, in der Herstellung transparent und verlässlich – geht das?

    Naturfasern assoziieren Natürlichkeit. Betrachten Sie mit mir Baumwolle, die am häufigsten verwendeten Naturfaser, mit ihren Umweltproblemen und Alternativen.

    Chemiefasern scheinen der Stoff, aus dem die Träume sind:
    langlebig, robust, anpassungsfähig, pflegeleicht.

    Die unzähligen Standards für Ökotextilien weltweit unterscheiden sich  sehr in Prüftiefe, Transparenz und Ernsthaftigkeit. Diese Vielfalt verwirrt Produzenten, Händler und Verbraucher. Lernen Sie die Kriterien für einige wichtige Textil-Zertifikate kennen und beurteilen Sie die Schwierigkeiten, einen globalen Standard zu entwickeln.

     In diesem Montagsgespräch möchte ich Sie zu einer kleinen Reise entlang der „textilen Kette“  einladen. Diskutieren Sie mit über ökologisches Für und Wider.

    Scheuen Sie sich nicht, Ihre Fragen zu Textilien im Allgemeinen und Öko-Textilien im Speziellen mitzubringen.

    Frau Prof. Dr.-Ing. Kirstin Hoffmann

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    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • AusbildBar auf der Buchmesse

    Azubis auf der Leipziger Buchmesse:
    „AusbildBar 2014“

    Vom 13. – 16. März 2014 präsentieren die zukünftigen Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste ihre Ausbildung auf der Leipziger Buchmesse mit einem eigenen Stand. Erarbeitet wurde dieser als Projekt im Berufsschulunterricht der Gutenbergschule Leipzig, daran beteiligt war auch Oliver Lempert, der Azubi der Hochschulbibliothek Zwickau.

    Logo
    Die Besucher erwarten am Stand Informationen über den Ausbildungsberuf in den Ausbildungsbetrieben und der Berufsschule, sowie Rätsel und Gewinnspiele zum Thema. Außerdem stehen Azubis Rede und Antwort.

    Zu finden ist der Stand in Halle 5, C 507.

    Weitere Infos u.a. hier:

    www.gutenbergschule-leipzig.de

     

    Alle Messebesucher sind herzlich zu einen Besuch am Stand eingeladen!

     

  • „Der Tod trägt Pink“

    Der Tod trägt Pink

    – der selbstbestimmte Umgang einer jungen Frau mit dem Sterben

    Nana erkrankte im Oktober 2010 an einem Ewing-Sarkom und kämpfte 15 Monate lang mit unglaublichem Mut und Zuversicht gegen ihre Krankheit. Ihr Wunsch war es dabei immer, anderen Frauen und Mädchen vor allem in der schweren Phase des Haarverlustes durch Chemotherapie Mut zu machen. Ihr Projekt „Recover your smile“ soll deswegen weiterleben.
    „Krankheit ist kein Freibrief für schlechtes Benehmen“ gehörte zu ihren Leitsätzen, ebenso wie „immer ein Tag nach dem anderen und jeden so gut schön und bewußt leben, wie es nur möglich ist“.
    Am 31.12.11 beschloss sie, keine weiteren Therapieversuche mehr zu unternehmen und zum Sterben vom Krankenhaus nach Hause zu gehen.
    Dank der Unterstützung des ambulanten Palliativteams durften wir alle noch 10 Tage sehr bewußt in vielen Gesprächen mit ihr Abschied nehmen.

    Der Tod trägt Pink

    Am 12.03.2014 stellen um 17 Uhr Barbara Stäcker und Dorothea Seitz das Buch „Nana … der Tod trägt Pink“ in der Hochschulbibliothek vor. Eine Lesung über das Leben einer jungen Frau mit der Diagnose „Knochenkrebs“.

    Veranstaltungsort ist dieses Mal der Spiegelsaal in der Zweigstelle Scheffelstraße  (Scheffelstraße 39, 08066 Zwickau), der Eintritt ist frei.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Gedenkseite zu Nana Stäcker: https://www.gedenkseiten.de/nana-staecker/