Autor: Maria Diebel

  • Ralph Dutli – „Soutines letzte Fahrt“

    Soutines letzte Fahrt

    Am 13.03.2014 um 17 Uhr stellt der Schweizer Autor Ralph Dutli
    sein Buch „Soutines letzte Fahrt“ vor.

    Ein Roman über Kindheit, Krankheit und Kunst. Über die Wunden des Exils in Paris, die Ohnmacht des Buchstabens und die überwältigende Macht der Bilder.Chaim Soutine, der weißrussisch-jüdische Maler und Zeitgenosse von Chagall, Modigliani und Picasso, fährt am 6. August 1943 in einem Leichenwagen versteckt von der Stadt Chinon an der Loire ins besetzte Paris. Die Operation seines Magengeschwürs ist unaufschiebbar, aber die Fahrt dauert aufgrund der Umwege – um die Kontrollposten der Besatzungsmacht zu meiden viel zu lange, nämlich 24 Stunden. In einem Strom bizarrer Bilder, die der verfolgte Maler im zeitweiligen Morphin-Delirium vor sich auftauchen sieht, erzählt der Roman halb historisch, halb fiktiv Episoden aus Soutines Kindheit in Smilowitschi bei Minsk, die ersten Malversuche in Wilna, den beharrlichen Traum von Paris, der Welthauptstadt der Malerei. Er beschwört die unwahrscheinliche Freundschaft mit Modigliani, den plötzlichen Erfolg und das Ende der goldenen Pariser Jahre. Der Maler, der an die Macht der Milch als einziges Heilmittel glaubt, fährt aber auch in ein „weißes Paradies“, eine Mischung von Klinik und Gefängnis, in der es zu merkwürdigen Begegnungen und Ereignissen kommt. Ein mysteriöser „Gott in Weiß“ erklärt ihn für geheilt, verbietet ihm aber das Malen. Doch in einem Paradies ohne Malerei ist dem Künstler nicht zu helfen. Er beginnt heimlich wieder zu malen und ist bereit, dafür den geforderten Preis zu zahlen.

    Ralph Dutli
    (c) Ralph Dutli

    Die Veranstaltung findet in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt statt,
    der Eintritt ist frei!

    In Zusammenarbeit mit dem dbv  mit der Veranstaltungsreihe „HELVETIA – zu Gast in Sachsen, Schweizer Autoren zu Gast in Öffentlichen Bibliotheken“.

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Erste Veranstaltung 2014

    „Im Montagsgespräch mit Profs.“ – am Montag, 13.01.2014 um 17 Uhr
    mit Frau Prof. Dr. Rachel Rosenstock zum Thema:

    Ist Gebärdensprache international?
    Ikonizität und Metaphorik in der visuell-gestischen Modalität

    Fr. Prof. Rosenstock bei einem Vortrag
    Fr. Prof. Rosenstock bei einem Vortrag

    Als Gebärdensprachlinguistin werde ich oft gefragt, ob Gebärdensprache international ist – was ich üblicher Weise sofort verneine. Es gibt nationale und regionale Gebärdensprachen, wie die Deutsche Gebärdensprache (DGS), die Adamorobe-Gebärdensprache in Mali oder die Al-Sayyid-Bedouine-Gebärdensprache, die von einer Nomadengruppe in Israel verwendet wird. Grammatisch sind diese Sprachen hoch komplex und können genauso differenziert Sachverhalte ausdrücken, wie Lautsprachen auch. Auffällig ist aber, dass gehörlose Menschen bei internationalen Ereignissen wie den Deaflympics oder Weltkongressen über diese linguistischen Grenzen hinweg miteinander kommunizieren und das ganz ohne eine sogenannte Lingua Franca (für Hörende heute oft Englisch). Dieses System wird gemeinhin ‚International Sign‘ genannt und basiert stark auf der Bildhaftigkeit von Gebärden und Gebärdensprachgrammatik.

    In diesem Montagsgespräch möchte ich Sie einladen, eine kurze Reise in die Welt der Gehörlosen und ihrer Sprachen zu unternehmen und mit mir gemeinsam Beispiele für die bildhaften, also ikonischen und metaphorischen, Aspekte dieser visuellen Sprachen anzuschauen und zu diskutieren. Ich lade Sie ein, Ihre Fragen zu Gebärdensprachen und Gehörlosen mitzubringen!

    Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen!

    Die Veranstaltung findet in der Hauptbibliothek am Kornmarkt statt
    – der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen

  • Aktualisierter Bibliothekskatalog

    Der neue Bibliothekskatalog ist da!

    Seit heute zeigt sich unser Bibliothekskatalog nicht nur im neuen Gewand, er bietet unseren Bibliotheksbenutzerinnen und Benutzern Erweiterungen von benutzerfreundlichen Funktionalitäten.

    Der maßgebliche Vorteil des neuen Katalogs ist, dass neben dem Printbestand auch online Ressourcen, wie eBooks, eJournals, Datenbankinhalte aber auch frei verfügbare Onlineangebote, wie Open Access Dokumentenserver, die in vielen Fällen mit dem Volltext verlinkt sind, mit einem Klick zugänglich gemacht werden.

    Lizensierte Inhalte sind für unsere Benutzer im Campusnetz bzw. über VPN verfügbar.

    Unser neuer Katalog soll Ihnen helfen, sich in den vielfältigen elektronischen Angeboten der HSB zurechtzufinden.

    Das neue suchmaschinenbasierte Discoverysystem, auch „FINC: find in catalogue, und zwar alles…“ genannt, ist im Projekt der sächsischen Hochschulbibliotheken FINC unter Einsatz der Open-Source-Software Vufind in Kombination mit einem aggregierten Index  entwickelt worden. Die Leitung des Projektes liegt in den Händen der Universitätsbibliothek Leipzig und die Finanzierung erfolgt über Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

    Sie finden den neuen Katalog direkt auf der Startseite der HSB,
    außerdem besteht noch die Möglichkeit im konventionellen (alten) Katalog zu suchen.

    Bibliothekskatalog

    Und so sieht der neue Katalog aus:

    BIbliothekskatalog - neu

    www.katalog.fh-zwickau.de

    Ihre Meinungen, Hinweise aber auch Kritiken sind uns wichtig:

    hochschulbibliothek@fh-zwickau.de

  • Einblick ins Innenleben delikater Holzobjekte

    Wir laden Sie recht herzlich zu unserer kommenden Veranstaltung ein:

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Öffnungszeiten über Weihnachten 2013

    Hauptbibliothek Klosterstraße:

    Donnerstag, 19.12.2013 : 08:30 Uhr – 15:30 Uhr

    Freitag, 20.12.2013 : 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

    Samstag, 21.12.2013 bis Mittwoch, 01.01.2014 geschlossen!

    Zweigbibliothek Scheffelstraße:

    Donnerstag, 19.12.2013 : 08:30 Uhr – 15:30 Uhr

    Freitag, 20.12.2013 : 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

    Samstag, 21.12.2013 bis Mittwoch, 01.01.2014 geschlossen!

    Zweigbibliothek Schneeberg:

    Donnerstag, 19.12.2013 bis Freitag, 03.01.2014 geschlossen!

    Zweigbibliothek Reichenbach:  

    Freitag, 13.12.2013 bis Freitag, 03.01.2014 geschossen!

    Zweigbibliothek Markneukirchen:

    Samstag, 21.12.2013 bis Mittwoch, 01.01.2014 geschlossen!

     Wir wünschen allen Nutzern der Hochschulbibliothek
    eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Ihr Team der Hochschulbibliothek

  • M. Kaléko – Portrait (Veranstaltung)

    Mascha Kaléko

    Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik erobert sich die junge Mascha Kaléko im Berlin der Weimarer Republik die Herzen der Großstädter. Sie ist 22, als sie ihre ersten Gedichte veröffentlicht. Es sind Verse in zärtlich-weiblichen Rhythmen, die jeder versteht, weil sie von Dingen handeln, die alle erleben: von Liebe, Abschied und Einsamkeit, von finanziellen Nöten, von Sehnsucht und von Traurigkeit. Mit dieser »Gebrauchslyrik« im besten Sinne ist sie im Berlin der Zwanziger- und Dreißigerjahre berühmt geworden, und auch heute, hundert Jahre nach ihrer Geburt, wird ihre Fangemeinde immer größer. Ihre Poesie ist stets von einer Prise Ironie begleitet, lässt keinerlei Sentimentalität aufkommen. Diese eigentümliche Mischung aus Melancholie und Witz, steter Aktualität und politischer Schärfe ist es, die Mascha Kalékos Lyrik so unwiderstehlich und zeitlos macht.

     „… sie sprechen von mir nur leise“

    – ein lyrisch-musikalisches Portrait von der Schauspielerin Paula Quast und Musiker Henry Altmann als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko

    Die beiden Künstler haben ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Das Programm hat eine ganz eigene Dramaturgie, die klassische Musik, der Tisch mit der Blattsammlung als Requisite machen daraus eine Art von Kammerspiel.

    Paula Quast spricht die Werke von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich und doch ist sie so präsent, dass sie und Mascha Kaléko im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen.

    Der Musiker Henry Altmann lässt mit seinen Kompositionen die Melancholie hörbar werden, welche die Werke umgeben, dabei überdecken die Töne aber nicht die für Mascha Kaléko ebenfalls typische Ironie, mit der sie die Welt zu kommentieren wusste.
    (entnommen: www.paula-quast.de/programm.)

    Am 29.11.2013 um 18:00 Uhr laden wir Sie recht herzlich
    zum Programm von Paula Quast und Henry Altmann über die
    Literarin Mascha Kaléko

    in die Hochschulbibliothek ein!

    Eintritt: 10€ (Für Studenten der WHZ frei!)
    (Im Rahmen des Studium generale)
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    »Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Morgenstern, Kästner, Ringelnatz, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit, die den Atem nehmen kann …«   

    Jan Schulz-Ojala im ›Tagesspiegel

     

  • Lesung „Die Seele des Stachelschweins“


    Anne Mehlhorn
    – eine Jungautorin aus der Region stellt am 03.12.2013 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek ihren ersten veröffentlichen Roman „Die Seele des Stachelschweins“ vor.

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     Seit er an seinem größten Traum gescheitert ist, hat Noel der Welt den Rücken zugekehrt. Die Sterne zu beobachten ist das einzige, wobei er noch Freude empfinden kann. Eines Nachts entdeckt er einen Kometen, der auf der Erde einschlagen und eine globale Katastrophe auslösen wird. Noel beschließt, keinen vor der drohenden Gefahr zu warnen, denn weder sein eigenes noch das Leben eines anderen ist für ihn noch von Bedeutung.

    Doch dann lernt er Cassandra kennen. Cassandra, die alles verloren hat und die glaubt, das Leben nicht verdient zu haben.

     

    Alle Interessierten sind herzlich zur Lesung eingeladen!

     

    Die Teilnahme können sich Studierende auf
    ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

     

     

  • Lesung „Paris geschenkt“

    Niemand kann zweimal in denselben Fluß steigen. Niemand kann eine Reise zweimal unternehmen. Oder doch? 1988 erhält ein Schriftsteller aus Dresden eine Einladung des französischen PEN-Clubs, zu einem vierwöchigen Arbeitsaufenthalt nach Paris zu kommen. Das Unmögliche geschieht für den Schriftsteller öffnet sich im Eisernen Vorhang ein Loch. In Paris angekommen, wird schnell klar, nicht der PEN hat eingeladen, sondern eine Stiftung, die Künstlern aus dem Ostblock zu Stipendien verhilft. Aber wer steckt wirklich dahinter? Mit wem arbeitet die Stiftung zusammen? Nicht zuletzt diese Fragen führen den Schriftsteller 1995 wieder nach Paris.Wüstefelds 1988 und 1995 unternommene Reisen sind auch Zeitreisen und sie sind Reisen in die Seelenwelt eines Menschen, der den Zusammenbruch eines Weltsystems erlebt hat. Sein Paris, geschenkt reiht sich ein in die literarische Tradition berühmter Reisender, die an fremden Orten unsagbar viel erfahren vor allem auch über sich selbst.

    In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V.  stellt am 19.11.2013 um 17 Uhr  Herr Michael Wüstefeld sein Buch „Paris geschenkt“ in der Hauptbibliothek am Kornmarkt vor.
    Die Lesung erfolgt unter dem Thema „Autoren aus Sachsen in sächsischen Bibliotheken“. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier: literaturforum-bibliothek.

    Die Teilnahme können sich Studierende auf Ihrem Nachweisbogen zum Studium generale anrechnen lassen.

    Meinung: „Die erzählerische Dichte ist frappierend …
    Ein charmantes, nicht ohne Spuk und Selbstironie geschriebenes Buch,
    eine Referenz an Paris,
    ein Buch über den Versuch, Geschichte zu verstehen,
    ein poetisches Intermezzo zwischen Mauer und deutscher Einheit.“
    Heinz Weißflog

     

  • Vier Tage im November

    7 Monate, 2 Sprengstoffanschläge,
    fast zwanzig Gefechte, davon eines über vier Tage.
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    Das ist seine Geschichte in nur einem Satz.
     
    Ich heiße Johannes Clair, bin 27 Jahre alt und war als Fallschirmjäger mit meiner Kompanie von 2010 bis 2011 für 7 Monate in Kunduz, während der große Strategiewechsel stattfand. Die offensive Operation Halmazag im November 2010  habe ich in der ersten Linie erlebt. Während dieser Tage lag ich mit meinen Kameraden vier Tage in einem Graben unter Beschuss. Aber während dieser Operation konnte auch der erste nachhaltige militärische Sieg der Bundeswehr über die Aufständischen im Raum Chahar Darrah errungen werden. Ich habe einen Freund durch einen Selbstmordattentäter verloren, andere wurden schwer verwundet.
    Nach dem Ende meiner Dienstzeit fing ich an, in einem Buch über meine Erlebnisse zu berichten. Es heißt „Vier Tage im November“ und wurde im Oktober veröffentlicht.
    Dieses Buch unterscheidet sich von den bisherigen Veröffentlichungen.
    Ich beschreibe ehrlich die Hitze, den Staub, die Gefechte und Sprengstoffanschläge, die ich selbst erlebt habe. Und die Angst im Kampf. Ich erzähle von der Motivation, in so einen Einsatz zu gehen, von den Problemen für die Familie und davon, wie sehr mich dieser Einsatz verändert hat.
    Ich denke, dass es sehr wichtig ist, den Menschen über unsere Soldaten zu erzählen, die im Auftrag des demokratisch gewählten Parlaments fernab von zu Hause ihren Dienst verrichten. Sie sind neue Kriegsveteranen in Deutschland. Besonders jetzt, im Hinblick auf den Abzug aus Afghanistan stellt sich die Frage nach dem Sinn und der Zukunft solcher Einsätze, die mit Sicherheit häufiger werden.
    Eines ist mir besonders wichtig: Ich will keine Meinung ändern. Aber das Verständnis der Menschen schärfen. Und darum habe ich mein Buch geschrieben.
    Auf meinen zahlreichen Lesungen zeige ich Bilder meines Einsatzes, Videos aus dem Gefecht, die wir selbst drehten, aber erzähle auch, worin sich dieses Land so sehr von unserem unterscheidet – und worin nicht.
    Anschließend ist es mir besonders wichtig, Fragen offen und ehrlich zu beantworten und mit den interessierten Zuhörern zu diskutieren. Besonders weil wir heutzutage wieder neue Kriegsveteranen haben, ist es mir ein Bedürfnis, deren Geschichte an meinem Beispiel zu erzählen, um ein wenig mehr Bewusstsein für diese Männer und Frauen zu schaffen.
    (Johannes Clair)
    ——
    Am 05.11.2013 stellt Johannes Clair sein Buch
    „Vier Tage im November – mein Kampf in Afeinsatz in Afghanistan“ vor.
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    Beginn: 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt – der Eintritt ist frei.
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    Studierende können sich die Teilnahme auf ihren
    Nachweisbögen zum Studium generale bestätigen lassen.