Kategorie: Wissenswertes

  • DIPAK TALGERI ist DER ABSTURZ

    „Manchen mag sein Stil hier an Ephraim Kishon erinnern, nur sind es bei Kumar Deutschland und seine Mitmenschen, die mit ironischem Blick betrachtet werden, was ganz wider Erwarten nicht als groteske Verfremdung erscheint, sondern meist sehr scharfen Beobachtungssinn demonstriert und den „Deutschen“ im Publikum an vielen Stellen überraschende Perspektiven aufzeigten, Perspektiven, die für mich wenigstens, an vielen Stellen Skurriles, Befremdliches, ja Beängstigendes offenbarte“

    Peter Wood

    Am 28.04.2015 um 15 Uhr findet
    eine Lesung mit Anant Kumar
    in der Hochschulbibliothek Zwickau statt
    – der Eintritt ist frei!

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    Anant Kumar wird Auszüge aus dem „Berlin-Bombay-Roman“ vorlesen, der mit einem Werkstipendium von HMWK (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst) abgeschlossen wurde.

    Über den bevorstehenden Roman:

    „In diesem Werk entfaltet sich vorrangig Erzählkunst! In seinem ersten Roman erzählt Anant Kumar – mitunter  ein dramatisches Trauerspiel gestaltend, mitunter elegisch betrachtend – mitreißend von der tragischen Liebe zwischen Dipak Talgeri und Eva Seilmeyer auf multiplen Zeit- und Bedeutungsebenen.“

    Marc Jeremias Schweissinger

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Über den Autor/ Den Stadtschreiber Gotha 15: Geboren im östlichen, indischen Bundesstaat Bihar, studierte Anant Kumar in Kassel, Wien und Montpellier Germanistik, Soziologie und International Protection of Human Rights, und schrieb seine Magisterarbeit über Alfred Döblins Epos „Manas“. Er ist Verfasser von 18 Titeln, darunter von drei Kinderbüchern. Sein Berlin-Bombay-Roman wird derzeit mit einer Werkförderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst abgeschlossen.

    In über 650 Einrichtungen – darunter überwiegend Schulen, Hochschulen bis hin zu Justizvollzugsanstalten – führte Anant Kumar in den letzten Jahren Lesungen und Workshops für die unterschiedlichsten Alters- und Kulturgruppen durch. Seine Auftritte sind für ihre Heiter- und Lebendigkeit über Deutschland hinaus bekannt. Die Lesungsorte erstrecken sich vom sächsischen Zschopau über die südbayerische Stadt Sonthofen bis nach Berlin, ebenso wie vom Goethe Institut Bombay bis zur The University of Texas at Austin.

  • Zwickauer Impressionen

    Buchvorstellung „Zwickauer Impressionen“

    vom Förderstudio für Literatur e. V. Zwickau, erschienen  2014 im Engelsdorfer Verlag Leipzig

     Der Klappentext zum Buch, der dem Vorwort der Vorsitzenden der Förderstudios, Monika Hähnel, entnommen ist, sagt:

    „Aus der eigenen Inaugenscheinnahme, aber auch aus einer Stadtführung, aus Tagebuchnotizen, Erinnerungsbüchern bekannter Söhne und Töchter der Stadt, Gesprächen…aus vielem speist sich das Bild von einer Stadt. Das gilt auch für Zwickau und die in der Stadt Lebenden oder sie Besuchenden. Nun wollen auch die Mitglieder des Förderstudios Literatur e. V. Zwickau, die 2015 ihr 20jähriges Bestehen feiern, etwas von ihren besonderen „Zwickau-Plätzen“ berichten und ihre Eindrücke wiedergeben.“

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    Unter diesen „Zwickau-Plätzen“ sind solche, an die jeder Zwickauer und Besucher der Stadt sofort denkt und die auch jeder Leser gleich auf den ersten Blick im Buch wiederfindet: zum Beispiel der Hauptmarkt mit dem Schumann-Denkmal, Kirchen wie der Dom St. Marien, die Katharinenkirche und die Schlosskirche in Oberplanitz oder eben auch der Hauptbahnhof. Auf den zweiten Blick erkennt man unter anderem das Trabantdenkmal, das Johannisbad, die Vogtlandbahn oder den Bio-Laden an der Ecke der Marienstraße – alles aus dem individuellen Blickwinkel  des jeweiligen Autors, oft mit einem liebevollen Lächeln geschrieben, manchmal jedoch auch aus kritisch-konstruktiver Sicht. Doch die Texte beschreiben nicht nur Eindrücke von Bauwerken, sondern vermitteln auch landschaftliche Impressionen – allen voran vom Schwanenteich, aber auch von einem Pflaumenbaumpfad in Marienthal, von Gärten und Parks und natürlich von der Mulde mit ihren Brücken. Zuweilen wird auch eine gedankliche Brücke von der Mulde zu Städten in anderen Ländern geschlagen, und zahlreich sind insbesondere diejenigen Bögen, die die Texte zwischen Vergangenheit und Gegenwart spannen, entweder in Form von historischen Details über diese Orte  oder in den Erinnerungen, die die Verfasser mit diesen Orten verbinden wie Episoden aus der eigenen Kindheit, ihr persönliches Erleben während des zweiten Weltkrieges, die Umstände, unter denen sie vor einiger Zeit hierher kamen oder das Antreten ihrer ersten Arbeitsstelle in Zwickau. Viele dieser Erinnerungen zeugen von der innigen Verbundenheit der Schreibenden mit ihrer – unserer – Stadt, aber manchmal bleibt dabei auch etwas Wehmut nicht aus, z. B. beim Erinnern an Gärten von damals, die es heute nicht mehr gibt.

    Lassen Sie sich also von einigen Mitgliedern des Förderstudios für Literatur einladen zu dieser Lesung und damit zu einer geistigen Reise durch Zwickau und seine Umgebung, auf der es sicher auch für Sie noch allerlei zu entdecken gibt. Und da die Lesung in der Bibliothek der Westsächsischen Hochschule stattfindet, ist auch ein „Hochschul-Text“ mit dabei.

    Sind Sie neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf Sie.

    Eveline Hoffmann, Förderstudio für Literatur e. V. Zwickau

    Die Buchvorstellung findet am 14.04.2015
    um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek statt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

    Eine Veranstaltung der Tage für Demokratie und Toleranz in Zwickau

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  • Austellung „Frühlingserwachen“

    Am vergangenen Freitag konnten wir zahlreiche Gäste zur Vernissage „Frühlingserwachen“ mit Gemälden von Christian Siegel begrüßen. Die Ausstellungseröffnung fand reges Publikumsinteresse. Etwa 60 Besucher fanden den Weg in die Hochschulbibliothek, auch Gäste des Zwickauer Kunstvereins „Freunde Aktueller Kunst e.V.“ waren vertreten. Im Laufe der Woche besuchten noch weitere Interessierte die Ausstellung, welche im 1. Obergeschoss der Hochschulbibliothek besichtigt werden kann.

    Die Kunstwerke von Christian Siegel sind noch bis zum 01. Juni 2015 in der Hochschulbibliothek zu sehen. Gern können Sie die Ausstellung besuchen, auch wenn Sie kein Nutzer der Bibliothek sind.

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  • Die werkstoffwissenschaftliche Seite der Rosetta-Mission

    Zerstörungsfreie Materialcharakterisierung eines Kometen unter Einsatz von SESAME

    (Surface Electric Sounding and Acoustic Monitoring Experiment)

    Vortrag von Prof. Dr. Walter K. Arnold

    am 31.03.2015 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek

    Moderator ist Prof. Dr. Horst-Dieter Tietz

    Nach zehnjähriger Reise setzte die Raumsonde „Philae“ am 12. November 2014 auf dem Kometen „Tschuri“ auf. An Bord der Sonde sind auch Sensoren, die der Referent am Fraunhofer Institut für Zerstörungsfreie Prüfung in Saarbrücken maßgeblich mitentwickelt hat, um den Komentenboden zu untersuchen und damit Aussagen über die Entstehung unseres Sonnensystems zu erhalten.

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    Rosetta – Europas Kometenjäger

    Die Mission Rosetta der europäischen Weltraumorganisation ESA soll die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems erforschen, indem sie einen der ältesten und ursprünglichsten Himmelskörper, einen Kometen, untersucht. Die Mission besteht aus einem Orbiter und der Landeeinheit Philae. Das DLR hatte wesentliche Anteile beim Bau des Landers und betreibt das Lander-Kontrollzentrum, das die schwierige und bisher noch nie gewagte Landung auf dem Kometen am 12. November um 17:03 Uhr MEZ vorbereitet und betreut hat.

    Quelle: https://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10394/

    Sie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei!

    Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem
    Arbeitskreis Zwickau-Chemnitz der DGZfP.

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Neue Beleuchtung der Leseplätze

    Zum Semesterstart wurden in der Hauptbibliothek neue Leselampen angebracht.
    Nach über 15 Jahren ständigen Einsatzes hatten die alten Lampen ausgedient und mussten dringend ersetzt werden. Jetzt können sich die Bibliotheksnutzer an modernen, schwenkbaren LED-Leseleuchten erfreuen.

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    Wissenswertes:   Die Geschichte der LED

    1907 – Die Geschichte der LED beginnt: Der Engländer Henry Joseph Round entdeckt, dass anorganische Stoffe unter elektrischer Spannung leuchten können. Seine Erfindung veröffentlichte er in der Zeitschrift „Electrical World“. Da Round aber hauptsächlich mit der Entwicklung eines neuen Funkortungsverfahrens für die Seefahrt beschäftigt war, geriet seine Entdeckung zunächst wieder in Vergessenheit.

    1921 – Der russische Physiker Oleg Vladimirovich Losev beobachtet diese Lichtemission erneut. Da er darin die Umkehrung des Einstein’schen photoelektrischen Effektes vermutete, untersuchte er das Phänomen in den Folgejahren bis 1942 genauer.

    1935 – Georges Destriau entdeckt eine Lichtemission an Zinksulfid und nennt sie „Lossew-Licht“ zu Ehren des russischen Physikers Losev.

    1951 – Ein technischer Fortschritt in der Halbleiterphysik wird mit der Entwicklung des Transistors erreicht. Damit konnte die Lichtemission erklärt werden. Vorerst untersuchten Wissenschaftler weiterhin Zinksulfid. Ab 1959 konzentrierten sie sich dann ganz auf die Lichterzeugung durch Halbleiter. Sichtbare Lichtemissionen auf Basis eines direkten Mischkristalls von Galliumarsenid (GaAs) und Galliumphosphid (GaP) spielten eine besondere Rolle.

    1962 – Die erste rote Lumineszenzdiode (Typ GaAsP) kommt auf den Markt, entwickelt von dem Amerikaner Nick Holonyak. Sie markiert die Geburtsstunde der industriell gefertigten LEDs.

    1971 – Die Entwicklung der LED geht weiter und wird bunter. Dank verbesserter Halbleitermaterialien gibt es LEDs nun in den Farben Grün, Orange, Gelb. Gleichzeitig verbesserten sich Leistung und Effizienz.

    80er bis frühe 90er Jahre – Mit dem neuen Halbleitermaterial Galliumnitrid (GaN) kommen verschiedene Nuancen von Grün bis zu Ultraviolett ins Spiel. Auf dieser Grundlage entwickelte Shuji Nakamura 1993 in Japan die erste hell strahlende, kommerziell erfolgreiche blaue LED. Er brachte auch die sehr effiziente grüne Indium-Galliumnitrid-Leuchtdiode (InGaN-LED) heraus und später auch eine weiße LED.

    1995 – Eine LED wird vorgestellt, die durch Zugabe von Leuchtstoffen weißes Licht aus Lumineszenzkonversion gewinnt. Zwei Jahre später kommen diese weißen LEDs auf den Markt.

    2006 – Die ersten LEDs erreichen eine Lichtausbeute von 100 Lumen pro Watt. Ihre Effizienz wird zu diesem Zeitpunkt nur noch von Gasentladungslampen übertroffen.

    Der Wirkungsgrad der LED hat sich inzwischen weiter erhöht. LEDs sind dabei nahezu alle Lichtanwendungen zu erobern – und ihre Entwicklung geht weiter…

    Quelle:  https://www.licht.de/de/trends-wissen/licht-specials/modern-und-effizient-leds/die-lichtquelle-led/geschichte-der-led/

  • Vernissage „Frühlingserwachen“

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     Am Freitag, dem 20. März 2015 wird um 18 Uhr eine Ausstellung mit Malereien von Christian Siegel eröffnet. „Die Schau steht unter dem Motto „Frühlingserwachen““ teilt uns die Direktorin, Reingard Al Hassan, mit. „Es werden Landschaften und Stillleben gezeigt, die sich mit dem Thema auseinandersetzen und damit unserer Sehnsucht nach Sonne, Wärme und Farben nach der kalten und dunklen Jahreszeit Ausdruck verleihen.“

    Immer wieder im Frühjahr zieht es den Zwickauer Künstler Christian Siegel in die Landschaft des Vorerzgebirges und Vogtlandes:  „Wenn die Natur erwacht und die Birken das erste gelbliche Blätter und Felder und Wiesen frisches Grün zeigen, dann sind die Farben in der Landschaft am frischsten und reinsten.“ Aber auch Blumen und Blüten sind immer wieder Motive Siegels. Das Fliedermalen hat er von seiner Lehrmeisterin Tatjana Lietz übernommen. Aber auch blühende Obstbäume oder Pfingstrosen begeistern den Maler.  Die über 20 gezeigten Werke stammen aus den letzten 20 Jahren.

    Die Ausstellung wird bis zum 1. Juni 2015 zu sehen sein.

    Die Vernissage findet am 20. März 2015 um 18 Uhr statt.
    Musikalisch wird die Vernissage von Clara Bergert, Musikschülerin am Konservatorium, auf dem Cello begleitet.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – der Eintritt ist frei!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

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  • Veranstaltung zum Semesterauftakt

    „Ein Rentner im Un-Ruhestand kramt in alten Terminkalendern und Quittungsbüchern, sortiert längst vergessene Notizen. Da sind Termine, Orte, Namen und Themen aufgelistet. Die knappen Stichworte rufen Erinnerungen wach, fast vergessene Geschichten treten plötzlich wieder ganz klar und lebendig ins Bewusstsein. Joachim Krause stand 30 Jahre lang als Natur-wissenschaftler im Dienst der evangelischen Landeskirche in Sachsen. Nun erzählt der ehemalige „Beauftragte für Glaube, Naturwissenschaft und Umwelt“ in präzise zugeordneten und dennoch unterhaltsamen Episoden von seinen Erfahrungen.

    Wie gelang es ihm, trotz der Informationssperre in der DDR an die Fakten zu brisanten Umweltproblemen heranzukommen? Die ersten „Fälle“, um die sich Krause Anfang der 1980er Jahre kümmerte, waren das „Waldsterben im Erzgebirge“, „Die Zähne der Kinder in Dohna“ oder die „Schwermetallbelastungen in der Umgebung der Freiberger Hüttenindustrie“. In Veranstaltungen berichtete er über seine Entdeckungen, viele der brisanten Fakten gab er auch auf Handzetteln weiter (mühsam im „Ormig“-Verfahren vervielfältigt). „Nur für den innerkirchlichen Gebrauch!“ stand darauf. Die Amtskirche bot ein schützendes Dach für die Aktivitäten „ihrer“ Umweltgruppen. Die kritische Beschäftigung mit Umweltproblemen führte nicht nur zu Beschwerden staatlicher Stellen bei der kirchlichen Obrigkeit, schnell begleitete auch die Stasi Krauses „staatsfeindliche Tätigkeit“ auf Schritt und Tritt. Dennoch war erstaunlich viel an öffentlichem Wirken möglich. 1985 erschien in einer Auflage von 7.000 Exemplaren seine Broschüre „Tipps für umweltgerechtes Verhalten im Alltag“. Nach dem Atom-Unfall in Tschernobyl veröffentlichte Krause im halblegalen kirchlichen Untergrund ein 64 Seiten dickes Heft für seine DDR-Mitbürger, die nach klaren Informationen verlangten. Dieses Heft ging auf dem Postweg auch an Erich Honecker, war doch eine Äußerung von ihm als Titel verwendet worden („ … nicht das letzte Wort“ – Kernenergie in der Diskussion). Erstaunlicherweise lag das Material wenige Tage später tatsächlich auf dem Schreibtisch des Generalsekretärs – und er vermittelte ein Gespräch mit staatlichen Fachleuten.

    1988/89 trat die „Ökumenische Versammlung“ der Kirchen in der DDR zusammen. Sie stellte sich den gesellschaftspolitischen Fragen, die die Bevölkerung bewegten und bedrückten und die amtlich-staatlich totgeschwiegen wurden. Krause war als Leiter einer Arbeitsgruppe dabei („Energie für die Zukunft“); in ihrem Ergebnispapier beschrieb sie visionär eine zukünftige Energiepolitik, die auf Kernenergie verzichtet und sich im Wesentlichen auf erneuerbare Energien stützt.

    Schon vor der Wende hatte sich der Autor kritisch mit dem Uranbergbau in der DDR („Wismut“) und seinen Folgen beschäftigt. Privat sah das zum Beispiel so aus, dass er strahlendes Material auf dem Schulhof seiner Kinder ausgrub und an die zuständigen Behörden schickte (daraufhin wurde der Schulhof umgehend saniert!).

    In der Wendezeit verkehrte sich vieles. Krau-se war nun nicht mehr „Staatsfeind“, sondern er wurde 1990 von Umweltminister Töpfer als Berater berufen, um die Gesundheitsdaten der Wismut-Kumpel zu sichern. Nebenbei war er auch für ein halbes Jahr Vorsitzender von Greenpeace/DDR. Krause berichtet von seiner Teilnahme bei misslungenen Parteigründungen, wie er Runde Tische beriet, wie er und seine Freunde nach Alternativen suchten. Im Original abgedruckte Dokumente aus jenen Jahren zeugen von den Hoffnungen und Illusionen. Da scheiterte er mit seinen Bemühungen um die Errichtung eines eigenen Bürger-Windparks, begegnete neuen Fragestellungen wie „Gesteinsabbau für den Aufschwung Ost?“, „Gentechnik auf Kirchenland?“ oder „Mobilfunk auf dem Kirchturm?“. Krauses Themenspektrum gewann in den Jahren nach 1990 noch einmal ganz neue Facetten, und die Arbeits-möglichkeiten und auch das Publikum hatten sich deutlich verändert: 2010 hatte er 27 unterschiedliche Themenangebote im Gepäck, seine Internetseite wurde jährlich von 70.000 Besuchern genutzt.

    Joachim Krause lädt ein zu einem Spaziergang durch die jüngere Zeitgeschichte, und er ermutigt seine Leser zum Erzählen ihrer eigenen Erfahrungen.“
    (Conrad Zabka 2014)

     

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    Am 17.03.2015 um 17 Uhr stellt Joachim Krause sein neustes Werk vor:
    „Die Verschiebung des Horizonts – eine Spurensuche im Terminkalender“


    Vom Waldsterben in der DDR über Kernenergie, Klimawandel und alternative Energien bis hin zu Stammzellenforschung, Organspende und Würde des Sterbens spannt sich das Spektrum an Themen, die Menschen im Wandel unserer Gesellschaft auf den Nägeln brennen. Seit Jahrzenten trägt Joachim Krause Informationen auch aus wenig zugänglichen Quellen zusammen, um sie einer wissbegierigen und aktiven Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Tagebuchaufzeichnungen des früheren Beauftragter der sächsischen Landeskirche für Glaube und Naturwissenschaft machen ein Stück Zeitgeschichte lebendig.

    Die Lesung findet in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt in Zwickau statt, der Eintritt ist frei.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
    Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

  • Neuigkeiten zum Archiv

    Seit dem 01.01.2015 ist das Hochschularchiv eine Abteilung der Hochschulbibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

    Zu den zentralen Hauptaufgaben gehören vor allem die Erschließung und Verwahrung des gesamten Schriftguts der einzelnen Struktureinheiten der WHZ sowie ihrer Vorgängereinrichtungen.

    Neben gedruckten und handgeschriebenen Akten finden sich hier auch Urkunden, Bilder, Filme, Karten, Pläne und Tonträger.

    Als öffentliches Archiv kann es von jedem genutzt werden, der ein berechtigtes Interesse hat. Einschränkungen bestehen aufgrund des Datenschutzes und der bestehenden Archivgesetzgebung.

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    Öffnungszeiten:

    Di         9:00 – 15:00 Uhr

    Mi        9:00 – 15:00 Uhr

    Do       9:00 – 15:00 Uhr

    Außerhalb der Öffnungszeiten melden Sie sich bitte in der Hochschulbibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

    Tel. +49 375 536 1261 bzw. 1256

    Ansprechpartnerin ist Frau Sophie Schäfer

  • neue Weihnachtsmedien

    In unserer Mini-Kinder-Bibliothek in der Zweigstelle Scheffelstraße befinden sich seit dieser Woche wieder neue Medien – dieses Mal zum Thema Weihnachten.

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    Zudem bieten wir jetzt zusätzlich auch Hörbücher für Kinder an, bisher nur ein kleiner Bestand, aber dieser soll künftig vergrößert werden. Gern können Sie uns auch Ihre Wünsche zu Medien mitteilen, ein Erwerbungsvorschlag geht schnell und kostet Sie nichts.

    Zahlreiche Hörbücher für Erwachsene finden Sie übrigens im UG der Hauptbibliothek am Kornmarkt, diese können gern auch ausgeliehen werden.

  • Neue Kindermedien!

    Vorlesen macht Spaß,

                 Vorlesen regt die Fantasie an

                               Vorlesen stärkt die Familie*

     

    Der Winter steht vor der Tür und draußen wird es wieder zeitig dunkel.
    Das Wetter lädt dazu ein sich gemütlich auf das Sofa zu kuscheln und gemeinsam mit seinen Kindern oder Enkeln auf Fantasiereise zu gehen, ferne Abenteuer zu erleben oder knifflige Rätsel zu lösen.

    Dafür gibt es wieder neuen Lesestoff in unserer Mini-Kinder-Bibliothek

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    Die Mini-Kinder-Bibliothek befindet sich in unserer Zweigbibliothek Scheffelstraße in Eckersbach. Dort finden Sie die neusten Medien und über 300 weitere tolle Kinder- und Bastelbücher. Gern können Sie mit Ihrem Kind vorbeikommen um gemeinsam Neues zu entdecken, etwas spannendes zu erleben. Natürlich können unser Kinderbücher auch ausgeliehen werden für einen gemütlichen Abend zu Hause.

    Die Mini-Kinder-Bibliothek hat wie die Zweigbibliothek geöffnet.

    Wir freuen uns auf die großen und die kleinen Besucher!

    *Ergebnis der Vorlesestudie 2014